Becoming a Revconeer - Kauf U.S. Motorhome

Alles rund um US-Cars!

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Beitragvon Toaschtn » Sonntag 13. September 2020, 09:22

Kommt ja ordentlich was z´sammen.
Aber so lang die Freude mit den RV überwiegt, wünsch ich euch gutes Gelingen bei all den Baustellen. :wink:
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Beitragvon frontpushbar » Sonntag 13. September 2020, 10:07

Danke, und weißt Du, andere liefern selten vollständige
Arbeit, wenn Du etwas Perfektes möchtest, dann
kommst Du besser zu mir... :lol:

Spaß beiseite, mit (kostengünstigen) Spezialisten
an Deiner Seite gibt es keine U.S. Car Probleme
mehr, sondern nur noch Lösungen und dafür
zahle ich gerne mit klingender Münze.

Das nach 41 Jahren etwas zu tun ist, war mir klar.
Ein Motorhomedach sollte ohnehin alle
10 Jahre neu abgedichtet werden, bei jährlicher
Kontrolle. Wasser hat einen sehr kleinen Kopf
und möchte überall rein.

Wer jetzt schon vom Lesen vor Aufregung rote Backen
hat, der kann ja einen großen, neuen Campingbus
deutscher Produktion um 70.000,-- plus kaufen,
mit bekanntlich sauberen Dieselmotor, hervorragenden
Kulanzleistungen bei einem etwaigen Motortotalschaden
bei 60.000 km und natürlich ohne Wertverlust.

Let' s say today is opposite day! ;-)

Und ja, wir haben Jimmy Hoffa hinter der Verkleidung
gefunden, hurra!
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Beitragvon frontpushbar » Dienstag 15. September 2020, 19:42

Die Sache mit der Nachtfahrt

Die Notwendigkeit zur Revidierung der
Beleuchtungsanlage vom Revcon kam
so zustande:

Nach zu spätem Losfahren mit Kind
und Kegel kamen wir in der letzten
Stunde von unserer 500 km Tour
mitten in das Dunkle der Nacht.

Ein wenig demoralisiert durch das
Eindringen von Wasser nach 3 h
Starkregen (s. voriges Kapitel) hoffte
ich also beim Einbruch der Dunkelheit
auf genügend Ausleuchtung vom
Abblendlicht.

“Teufel auch! Wo sind denn die
Lichtkegel? Rechts zu niedrig und
links kaum wahrnehmbar...?
Fernlichthebel ohne Funktion?“

Ein verengter Baustellenbereich auf
der Autobahn war so nicht gerade
leicht zu passieren, dies ließ
für das kurvenreiche, enge letzte
Teilstück unserer Fahrt nichts Gutes
erwarten...

Bis zu diesem Zeitpunkt waren wir leider
mit unserem Motorhome noch nicht in der
Nacht unterwegs - eine Testfahrt wäre
vorher wohl mehr als angebracht gewesen.

Tja, Sommer, Sonne, späte Dämmerung,
dazu kommt auch, dass man mit dem
Revcon für unsere Fahrtstrecke glatt 1,5
h länger benötigt, als mit einem normalen
PKW, der Starkregen tat sein übriges.

Egal, wie auch immer - die lieben Kleinen
schliefen friedlich...die Unterdruck-
scheibenwischer hatten neue Blätter und
funktionierten einwandfrei, nur die geteilte
Frontscheibe begann innen langsam
zu beschlagen und der Herr Papa wurde
immer mehr geblendet angesichts der
feuchten Tatsachen, die LED 0ffroad-Breitstrahler
(meine große Hoffnung) mit dem Gütesiegel
“Made in China“ unterhalb der Stoßstange
halfen auch nicht - im Gegenteil - sie wurden
durch den Starkregen reflektiert.

Selbst Verkehrsinseln waren erst in letzter
Sekunde auszumachen, man fühlte sich
wie auf der Titanic, jetzt zwar nicht in
voller Panik, aber sicherlich fesch mit all
der weißen Bettwäsch...

Zum Glück assistierte mir meine bessere
Hälfte, sie drehte die 25 Euro Doppelventilatoren
auf dem Armaturenbrett (ein Tipp von meinem
Truck-Driver Nachbar) Richtung Frontscheibe,
wischte die Wassertropfen von derselben und
war auch sonst entspannt, tja - Stahlbaulehre
mit Abitur eben...

Es kamen auch keine Killer-Phrasen oder
Dialoge, wie sonst durchaus von anderen
Damen üblich bei solchen Gelegenheiten,
die da lauten könnten:

“So, na - eine nette Fahrt, war halt nichts,
jetzt machen wir noch eine schönes Foto
zur Erinnerung und dann verkaufen wir
das Motorhome wieder, gell Schatzi?“

0der:

“Hätte ich doch nur damals den XYZ als
Freund genommen, der wollte mich, das
spürte ich, denn was ich mir da mit dir
angeschleppt habe...“

- Was hat der XYZ, was ich nicht habe??? -

“Keine Ahnung, so genau kenn ich ihn ja
gar nicht...“

Und weiter:

“Gell, wir werden wegen deinem Ami-Spleen
nie Geld haben, oder? Buhuhu...! Schluchz!“

Nein, sondern meine bessere Hälfte handelte
nach dem Motto: “Vorwärts immer, rückwärts
nimmer!“ (s. S. 2 unten)

“Bestelle Dir neue Scheinwerfer, lass alles vom
Herrn X. abdichten und gut is...“ Passt.
Und so tat ich dann auch wie geheißen...
Zuletzt geändert von frontpushbar am Dienstag 15. September 2020, 20:57, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Toaschtn » Dienstag 15. September 2020, 20:02

frontpushbar hat geschrieben:
Nein, sondern meine bessere Hälfte handelte
nach dem Motto: “Vorwärts immer, rückwärts
nimmer!“ (s. S. 2 unten)



Frei nach Erich, hier kommt die gute Erziehung im "Tal der Ahnungslosen" durch :)
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Beitragvon frontpushbar » Dienstag 15. September 2020, 20:07

Sie war damals noch sehr jung...also mein Motto
ist: “Ich fahre jetzt schon U.S. Cars, seitdem
meine Frau ein Kind war...“ :lol:
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Beitragvon frontpushbar » Dienstag 15. September 2020, 20:24

Beide Scheinwerfer kosteten 150,-- Euro mit
E Kennzeichnung, es sind dieselben, die auch
für den Chevrolet Astro/GMC Safari der ersten
Generation passen.

Bild

Darunter 2 Hella-Breitstrahler um 140,-- Euro.

Die Ausleuchtung der Fahrbahn ist jetzt
einwandfrei.

Das Fernlicht funktioniert auch wieder, nach ca.
20x Betätigung des Hebels ging es plötzlich,
allerdings nur, wenn man das Lenkrad mit der
Verstellung ein wenig steiler einrasten lässt ;-)

Hinten gibt es jetzt ebenfalls 2 Rückfahrscheinwerfer
von Hella, sie erleichtern das Einparken enorm, ich
habe auf meinem Stellplatz ca. 1 m Rangierraum,
da muss man bei Nacht schon aufpassen. Daneben
ein Nebelscheinwerfer, den verlangt der österr. TÜV.

Bild
Zuletzt geändert von frontpushbar am Dienstag 15. September 2020, 21:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon frontpushbar » Dienstag 15. September 2020, 20:52

U.S. Scheinwerfer sind eine Sache für sich.
Ich tausche sie bei meinem Crown Vic spätestens
alle 5 Jahre, beide zusammen kosten mit
Versand/Zoll und bereits eingebauten Lampen
ca. 100,- Euro.

Bei meinem GMC Safari sind sie ein wenig teurer, da
muss man mit ca. 140,-- Euro dafür rechnen.

Gewöhnungsbedürftig ist die “spotartige“ Ausleuchtung
der Fahrbahn, so als hätte man zwei starke
“Taschenlampen“, das Licht geht nicht so in die
Breite.

Bei meinem damaligen 2011 Ford Mustang
Convertible in Massachusetts (Neufahrzeug)
war die Ausleuchtung eine Katastrophe, ich
hatte Mühe, in den mäandernden Suburbs
von Boston die Straßeneinfahrten zu finden,
scharf rechts oder links abzubiegen war
haarsträubend, man sah seitlich einfach nichts.

2013 in Florida, ebenfalls mit einem Ford Mustang,
sah die Sache schon sehr viel besser aus, das
Scheinwerferlicht war tadellos, ebenso mit einem
Chevrolet Tahoe gleichen Baujahres in den Rockies.

Lichtausfälle sind mir nicht fremd, berüchtigt ist
die Fernlichtbetätigung auf dem Boden vom
Fußraum mittels Druckknopf. Mein 1971er Ford
LTD hatte so eine Einrichtung, damals bei meinen
nächtliche Fahrten durch die Leiser Berge nach
einer heißen Nacht im P1 im 1. Bezirk kam es
regelmäßig zu Totalsausfällen von Abblendlicht
und Fernlicht (nur Standlicht ging noch) bei
längerer Benützung des letzteren - vorzugsweise
in den Kurven. Da trampelte man dann um 4:00 Uhr
früh auf dem Boden vom Fußraum herum (“This
is the rhythm of the night...), bis sich das Abblendlicht
endlich wieder einschaltete. Zum Glück kannte ich die
Strecke auswendig, aber trotzdem...

Spooky war auch die Episode mit meiner 1977er
Ford LTD Hearse, 6,7 m lang, hinten über 2 m
Liegefläche, mit 6,6 Liter V8. Ich fuhr damit
zu einem Freund nach Ungarn. Ich parkte den Ford
vor seinem Haus, wir waren auf dem Balkon, ich
zeigte auf den LTD und sagte: “Das ist mein “neues“
U.S. Car, ein Leichenwagen vom Wiener Zentralfriedhof.“

In diesem Moment gingen alle 4 Scheinwerfer an.

Das werde ich nie vergessen. Mein Freund fragte:
“Netter Trick, wo hast du die Fernbedienung für die
Scheinwerfer?“ “Ich habe keine FB“, erwiderte ich.

Die einzige Erklärung dafür ist, dass der Fußschalter
vom Fernlicht den Kontakt ausgelöst haben muss.
Ich betätigte diesen und das Licht war wieder aus.
Aber warum das genau in diesem Moment
passierte...?

Mit dieser Frage, liebe Freunde, beende ich für
heute meine Gutenachtgeschichte ;-)

Bild

P.S. So ähnlich sah sie aus, nur die Felgen waren anders.
Zuletzt geändert von frontpushbar am Dienstag 15. September 2020, 21:37, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon albandy » Dienstag 15. September 2020, 21:17

Sehr cool, wie du die Sache angehst. Der Revcon ist ein tolles Schiff....aber ich gratuliere dir zu deiner besseren Hälfte....da hast du den Jackpott gezogen. Einen alten Ami richtig kennen zu lernen, nach und nach zu verbessern und zu revidieren ist die eine Sache, aber wennst da jemanden an der Seite hast, die da voll mitzieht, ist das schon auch beneidenswert.

Gratuliere und viel Glück weiterhin. Lässige Geschichte.
*********************************************************************************
Vorsicht beim daneben parken...sag deinen Kindern, mein Blech ist Einskommazweimillimeter dick.

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Beitragvon frontpushbar » Dienstag 15. September 2020, 21:31

Danke Dir für Deine äußerst netten Worte und es freut
mich, wenn es (immer noch) interessant ist. ;-)
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Beitragvon Snübe » Dienstag 15. September 2020, 21:37

Super Geschichte. Mir taugt auch, dass du nicht alles nur schön redest, sondern auch die Probleme preisgibst. Ich finde so hat das Ganze aber auch viel mehr ‚Charakter‘ und es entsteht eine gewisse ‚Beziehung‘ zum Fahrzeug. Da hat man schnell das Gefühl, dass es nicht um eine Saison geht sondern ein längerer Besitz in Aussicht ist.

Weiter so!
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Beitragvon roland-1 » Mittwoch 16. September 2020, 08:03

Puh, da war ja Einiges zu tun bei deinem Revcon, aber klar, 40 Jahre gehen nicht spurlos vorüber.
Aber du scheinst ja gute Leute für diese Arbeiten an der Hand zu haben, das ist ja oft ein Problem, hier Jemanden zu finden, der solche Arbeiten machen will und es dann auch ordentlich macht. Ich könnte da so manch leidvolle Story erzählen...

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Beitragvon frontpushbar » Mittwoch 16. September 2020, 21:34

Lehrgeld zahlt offensichtlich jeder, die
schlimmste Erfahrung in Relation zur
Einfachheit der Aufgabe war der simple
Austausch einer Seitenscheibe (ein Versicherungsfall),
wobei mir der hiesige VW/Audi “Spezialist“ die
Führungsschienen bei meinem US Car verbogen
hat, sodass die Seitenscheibe immer aus der
Führung sprang und sich nicht mehr schließen
ließ...er wollte nach meiner Reklamation lediglich
mit Graphitspray “nachbessern“.

Man muss sich als Laie daher über die Jahre ein
für einen selber passendes Netzwerk von
preiswerten U.S. Car Mechanikern/Lackierern
aufbauen, die im Idealfall übergreifend
miteinander kommunizieren und mit Dir auf
einer Augenhöhe über die Reparaturen sprechen,
denn nur so kann man selbst daraus was lernen.

In Deutschland habe ich beim Revcon unter
Aufsicht selbst Hand anlegen können - die
optimale Gelegenheit, denn auf diesem
Gebiet happert' s bei mir leider in
erheblichem Maße...bin nun mal kein
ausgebildeter Mechaniker.

Im Bereich der Diagnose sieht' s besser
aus, ich konnte schon einmal z. B. bei
meinem Crown Vic mit Hilfe eines 50 Euro OBD2
Scanners aus China einen defekten
Drosselklappensensor (ein 20 Euro Teil)
identifizieren, was 2 KFZ Meister (VW/Audi) im
Endeffekt nicht geschafft hatten.

Die Ersatzteilbestellung über rockauto, bzw.
Ebay ist für mich kein Problem.

Unterstützung bei technischen Belangen findet
man schnell im Internet, durch z. B. umfassende
Recherche, oder auch hier in diesem, sowie in
anderen Foren.

Wenn man der englischen Sprache mächtig ist,
sind auch die U.S. Foren eine äußerst ergiebige
Quelle.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich gerne
bei den Spezialisten vom deutschen Forum
http://www.astro-van.de ganz herzlich bedanken,
die mir vorher beim GMC und auch beim Revcon
immer wieder viele wertvolle Tipps gegeben haben.

Danke, Jungs!

Ohne Hilfe zur Selbsthilfe ist man(n) hier wirklich
aufgeschmissen.

Meine zwei wichtigsten Fragen - wenn mich
jemand bei einer geplanten U.S. Car Anschaffung
zur Beratung hinzuzieht - lauten daher:

Hast Du einen günstigen Mechaniker Deines
Vertrauens in Deiner Nähe, der sich wirklich mit
US Fahrzeugen auskennt, bzw. kannst Du selbst
daran schrauben?

Außerdem:

Bist Du selbst in der Lage dazu, Dir Deine U.S.
Ersatzteile zu bestellen?

Sonst brauchen wir gar nicht weiterzureden,
denn das endet nur in einem finanziellen
Fiasko. Viele verloren dann nach so einem Gespräch
ihr Interesse an einem U.S. Car.

Besser ist es.
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Beitragvon frontpushbar » Donnerstag 17. September 2020, 20:25

Wenn einem persönlich die Kosten egal sind,
spielen die zuvor genannten Faktoren
selbstverständlich keine Rolle.

“Wir haben' s ja.“
Dann besser gleich nach München, zu einem
namhaften U.S. Dealer und werdet dort froh. ;-)

Die Sache mit den Vibrationen


Was man über den Revcon Frontantrieb
wissen sollte:

Bild

Das Handling vom Revcon ist - wie
schon erwähnt - sehr gut, kurvige
Landstraßen mag er besonders gerne.
Die technische Seite des Frontantriebs
bedarf jedoch besonderer Aufmerksamkeit.

Das vordere Differential ist ein Dana 70,
welches vorne verkehrt herum eingebaut
wurde, diese Konfiguration wurde vom
Hersteller freigegeben.

Der Antrieb eines Motorhomes mit FWD
nützt sich nicht schneller ab als jener
in einem Coach mit RWD, jedoch wirken
sich etwaige Abnützungserscheinungen
im Fall des Falles beim Frontantrieb viel
stärker auf das Fahrverhalten aus und
das spürt man dann auch sehr deutlich.

Das Diff von meinem Revcon ist
kaum zu hören, somit dürfte damit
alles o.k. sein, auch das Getriebe schaltet
butterweich.

Aber: Obwohl die vorderen Reifen neu
und auch laut Vorbesitzer gut gewuchtet
(das prüfe ich noch nach) sind, beginnt
der gesamte Vorbau mit Armaturenbrett und
Lenksäule ab 100 km/h sehr
stark zu schwingen, dies sowohl
unter Belastung wie z. B. beim
Überholen eines LKWs, wie auch beim
Bergabfahren ohne Gas. Bis 90 km/h
gibt es keine Probleme, außer gelegentlichen
Schwingungen, die ich aber nur auf dem
Gaspedal spüre, der Fahrbahnzustand
spielt dabei auch eine Rolle.

Der Grund dürfte in dem Kettenantrieb
der Antriebsachsen liegen. Der Revcon
leitet die Kraft des Motors über einen
speziellen Torque Converter und ein
Kettenantriebsgehäuse nach vorne zu
den Antriebsachsen (2018 neu).

Die Ketten sind dem Anschein nach ausgeleiert
und verursachen die beschriebenen
Schwingungen.

Ich bemerkte diese auch bei der
Probefahrt, der Vorbesitzer, welcher
den Revcon nie mit Kickdown und auch
nie schneller als 90 bewegte, fuhr schon
jahrelang so herum.

Wie auch immer, ich werde das Problem
selbstverständlich in Angriff nehmen,
dazu muss der gesamte Antriebsstrang
ausgebaut werden, ein Unterfangen,
das ich im Herbst 2021 in Auftrag
geben möchte.

Wer macht so etwas?

Also, die Typen auf DMAX, die ich rein
aus Interesse zuerst kontaktierte,
reparieren das nicht, denn sie haben
- so schrieben sie mir prompt -
“keine Werkstattkapazitäten für
Fremdfahrzeuge.“ Sie wünschen
mir “viel Spaß und Freude bei der
Durchführung meines Projekts“. ;-)

Symbolbild Ausbau Revcon Antriebsstrang

Bild

Mein hiesiger, österreichischer U.S. Car
Spezialist wird sich daher dieses Problems annehmen.

“Irgendwie geht es immer“, war sein Kommentar
dazu. So ein Projekt erfordert natürlich diverse
logistische Vorbereitungsmaßnahmen und auch
schweres Gerät. Dabei wird dann gleichzeitig das
Getriebe serviciert und der Motor abgedichtet.
Des Weiteren ist in Zukunft eine elektrische
Hochleistungsbenzinpumpe anstelle der
alten, mechanischen Pumpe für die Förderung
des Treibstoffs zuständig.

Die Kosten für das Projekt halten sich durchaus
im Rahmen, vor allem ist dann für die nächsten
Jahre a Rua ;-)
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Beitragvon frontpushbar » Freitag 18. September 2020, 13:36

Heute wurde die Gartenhütte
als Landstrom-Dockingstation
für den Revcon adaptiert.

Bild

Regenwassersicher-zertifiziert.

Bild

Vom Fachmann elektrifiziert.

Bild

Zum Einparken qualifiziert.

Bild

Haben das jetzt wirklich alle kapiert?

Bild

:lol:
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Beitragvon firestarter » Freitag 18. September 2020, 22:20

frontpushbar hat geschrieben:Haben das jetzt wirklich alle kapiert?

Wir überlegen noch. Aber wird schon passen, was du da machst. :lol:
Buick - Go fast with class!

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