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Beitragvon frontpushbar » Sonntag 3. August 2025, 06:37

Teslas Robotaxi-Show: In San Francisco sitzen hinter dem Lenkrad in Wirklichkeit menschliche Fahrer

Die von Elon Musk großspurig angekündigte Ausweitung des Services entpuppt sich als simpler Ridesharing-Dienst. Grund dafür sind fehlende Genehmigungen

Als Elon Musk unlängst verkündete, dass Teslas Robotaxis schon bald auch in den Straßen von San Francisco unterwegs sein sollen, sorgte das für Begeisterung unter seinen Fans – und ratlose Gesichter bei jenen, die sich mit der Thematik tatsächlich auskennen. Würde es dafür doch einer offiziellen Genehmigung bedürfen, die Tesla bislang nicht hat und die auch niemand einfach so von einem Tag auf den anderen erhält.

Ein böser Verdacht

Ein Umstand, der zu so manch böser Spekulation führte. Könnte es sein, dass Tesla seine Robotaxis einfach von Menschen steuern lässt? Nun stellt sich heraus, dass die Spekulation gar nicht so böse wie gedacht war.

Seit Donnerstag sind die ersten Robotaxis von Tesla in San Francisco unterwegs. Wie ein Video eines ungeachtet der schnöden Realität sehr begeisterten Tesla-Fans zeigt, sitzt dabei tatsächlich ein Mensch hinter dem Lenkrad. Dieser muss die Hände auch die gesamte Zeit am Lenkrad halten, um bei Problemen eingreifen zu können. So wie es auch sonst bei der Nutzung solcher Assistenzsysteme in Fahrzeugen der Fall ist.

Mit einem selbstfahrenden Service hat das also bislang nur sehr begrenzt etwas zu tun. Genau genommen betreibt Tesla damit vorerst "nur" einen weiteren Ridesharing-Dienst. Und auch das derzeit nur für ausgewählte Kunden und mit wenigen Fahrzeugen.

Die Konkurrenz ist viel weiter

Echte Robotaxis darf in San Francisco derzeit nur ein Unternehmen anbieten: die Google-Schwester Waymo, die seit mehr als einem Jahr komplett ohne Sicherheitsfahrer und für die Öffentlichkeit frei zugänglich in der Stadt unterwegs ist.

Vorerst bleibt auch unklar, wann sich das Ganze in einen echten Robotaxidienst verwandeln soll. Wie das Unternehmen gegenüber Business Insider bestätigt, hat man derzeit nämlich noch nicht einmal eine Genehmigung bei den kalifornischen Behörden eingereicht. Einen Grund dafür nennt man nicht. Gleichzeitig ist aber bekannt, dass die Technologie von Tesla derzeit im Vergleich zu Waymo noch ziemlich fehleranfällig ist. Für das Unternehmen besteht also die durchaus realistische Gefahr, dass die Verkehrsbehörden solch einen Antrag ablehnen.

Einschränkung

Bislang beschränkt sich der Robotaxidienst von Tesla auf die texanische Stadt Austin – und das aus gutem Grund. Gibt es in dem südlichen US-Bundesstaat doch deutlich schwächere Vorschriften in Bezug auf den Betrieb solcher Dienste. Und selbst dort befindet sich dann noch ein menschlicher Beifahrer an Bord. Dass das eine gute Idee ist, zeigen auch die zahlreichen problematischen Vorfälle, die seit dem Start des Services dokumentiert sind.

All das hält Elon Musk allerdings nicht davon ab, weiterhin ambitionierte Expansionspläne für die Robotaxis anzukündigen. So war etwa erst vor wenigen Tagen die Rede davon, dass als Nächstes Florida, Nevada und Arizona erschlossen werden sollen. Ob mit oder ohne menschlichen Fahrer, das muss sich wohl erst zeigen.

Quelle: https://www.derstandard.at/story/300000 ... che-fahrer
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Beitragvon grant » Sonntag 3. August 2025, 09:46

irgendwie erinnert mich Musk immer mehr an Benko...
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Beitragvon frontpushbar » Donnerstag 14. August 2025, 08:36

Ja, der HAK-Abbrecher...die Politik ist dem so was von nachgelaufen, mit grinsenden Visagen auf gemeinsamen Fotos. Wie den meine Ex bewundert hat..."Der taugt ma, der zeigt was er hat!" Tja, hinter die Kulissen blicken war halt nicht ihre Stärke. Fuhr ja auch einen Betrugsdiesel... :lol:

"Škoda ist der neue Tesla": Der deutsche E-Automarkt im Umbruch

Der einstige Elektroauto-Pionier Tesla verliert in Deutschland rasant an Marktanteilen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des CAR-Instituts von Ferdinand Dudenhöffer. Demnach sank der Anteil der US-Marke bei reinen Elektroautos von 14,9 Prozent im Jahr 2022 auf nur noch 3,4 Prozent in den ersten sieben Monaten 2025. Im Juli erreichte Tesla sogar nur 2,3 Prozent und fiel damit auf Platz 13 im Markenranking zurück.

„Tesla ist in Deutschland zur Nischenmarke geschrumpft. Die einstige Innovationsführerschaft liegt inzwischen bei anderen“, sagt Dudenhöffer. Selbst Opel habe in diesem Jahr bereits mehr Elektroautos verkauft als Tesla. „Wer hätte das vor drei Jahren gedacht?“, so der Automobilexperte.

Škoda in der Spitzengruppe

Während Tesla schwächelt, baut die VW-Gruppe ihre Position aus. Zusammengenommen kommen VW, Skoda und Seat in den ersten sieben Monaten des Jahres auf einen Marktanteil von 36,1 Prozent. VW liegt mit 20,7 Prozent an der Spitze, gefolgt von BMW mit 9,4 Prozent. Besonders bemerkenswert ist der Aufstieg von Škoda. Die Marke aus Tschechien erreichte 9,1 Prozent und damit fast drei Mal so viel wie Tesla. „Škoda ist das neue Tesla, zumindest wenn es um Marktanteile geht“, sagt Dudenhöffer. Vor drei Jahren lag Škoda noch weit abgeschlagen, heute fährt die Marke in der Spitzengruppe mit.

Der rasante Zuwachs von Škoda erklärt sich nicht nur durch das breite Modellportfolio, sondern auch durch kontinuierlich starke Verkaufszahlen, vor allem in wichtigen Märkten wie Österreich. Der tschechische Hersteller hat im aktuellen und vergangenen Jahr zahlreiche neue Modelle eingeführt und gehört in der Zulassungsstatistik des Landes zu den Spitzenreitern. Modelle wie der vollelektrische Enyaq und der sportliche Elroq setzen auf moderne Technik, Reichweite und ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Daneben zählen traditionelle Bestseller wie Octavia und Fabia weiterhin zu den beliebtesten Fahrzeugen in ihren Segmenten.

Die Entwicklung wird durch Daten vom ÖAMTC und Zulassungszahlen des Kraftfahrzeug-Registers untermauert: Demnach gehört Škoda hierzulande zu den meistverkauften Marken, vor allem im Bereich der Elektro- und Hybridfahrzeuge. Zudem bestätigen Branchenanalysen der „Automobilwoche“ den Trend, dass Škoda mit neuen Modellen wie dem Enyaq iV den Elektro-Markt stark mitprägt und kontinuierlich Marktanteile gewinnt.

Tesla verliert an Boden

Ein wesentlicher Grund für den deutlichen Rückgang der Tesla-Verkaufszahlen ist laut Einschätzung des CAR-Instituts die stark eingeschränkte Modellpalette des US-Herstellers. Während das Modellangebot vor wenigen Jahren noch breiter war, besteht das Aktuelle praktisch nur noch aus dem Model 3 und Y. Die größeren und teureren Fahrzeuge wie Model S und Model X spielen im deutschen Markt mittlerweile kaum noch eine Rolle. Im Juli 2025 wurden lediglich zwei Model S und ein Model X neu zugelassen. Damit ist Tesla in Deutschland zunehmend auf zwei Modelle reduziert, was sich negativ auf die Attraktivität der Marke auswirkt, so Dudenhöffer.

Neben dem eingeschränkten Portfolio belastet Tesla zudem ein ungünstiges Preis-Leistungs-Verhältnis. „Tesla ist zu teuer für das, was geboten wird. Andere Hersteller bringen neue Modelle mit mehr Technik und oft günstigeren Preisen auf den Markt“, erklärt der Automobilexperte. So zeigen Vergleichszahlen, dass die Konkurrenz aus dem Volkswagen-Konzern, aber auch Marken wie BMW, mit einem umfangreicheren und technisch moderneren Angebot aufwarten können. Im ersten Halbjahr 2025 erreichte Tesla in Deutschland nur noch einen Marktanteil von 3,4 Prozent bei den batterieelektrischen Fahrzeugen, während VW mit 20,7 Prozent und BMW mit 9,4 Prozent deutlich führend sind.

Der Bedeutungsverlust Teslas in Deutschland fällt in eine Phase, in der Elon Musk auch abseits der Autowelt polarisiert. Seine öffentliche Nähe zu US-Präsident Donald Trump, inklusive gemeinsamer Auftritte und wohlwollender Kommentare, hat ihn politisch angreifbar gemacht und könnte sein Image bei europäischen Käufern zusätzlich belasten. Hinsichtlich der Marktentwicklung und zukünftiger Impulse sieht Dudenhöffer deshalb wenig Anlass zur Hoffnung für Musks Automarke. Neue Modellankündigungen seien kurzfristig nicht zu erwarten und der Hersteller wird bei der bedeutenden Automesse IAA in München 2025 nicht vertreten sein. „Elektroauto buchstabiert man in Deutschland nicht mehr Tesla, sondern mittlerweile VW, BMW oder Škoda“, fasst der Branchenexperte zusammen.

Quelle: https://kurier.at/motor/skoda-ist-der-n ... /403071797
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Beitragvon frontpushbar » Dienstag 26. August 2025, 16:14

Was wird aus der Milliardenfabrik?

"Tatsächlich ist Tesla der größte private Arbeitgeber Brandenburgs. Kein anderes Unternehmen im Land bildet so
viele Nachwuchskräfte aus wie der US-Konzern.

Für die Unterstützer ist Grünheide das Paradebeispiel einer gelungenen Investition. Ein globaler Konzern, der in einer strukturschwachen Region Arbeitsplätze schafft, das Wirtschaftswachstum ankurbelt und so etwas wie Stolz wiederbringt."

Quelle: Der Spiegel, Nr. 35 / 22.8.2025, S. 65

Ja, so ähnlich war das auch in Nordirland mit dem DeLorean DMC-12 in Dunmurry bei Belfast.

Die Landesregierung bzw. der Steuerzahler haben in Brandenburg für Tesla gewaltig geblecht.

Mit den aktuellen Absatzzahlen im Rücken steigt jetzt der Unsicherheitsfaktor, denn eine vorübergehende Absatzschwäche - wie einige Optimisten vermuteten - ist das durchaus nicht.

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