Oldsmobile Cabrio: Rost am Träger (Türeinstieg, unten)
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rasenmaeher
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Oldsmobile Cabrio: Rost am Träger (Türeinstieg, unten)
Hi, mein 44 Jahre altes Oldsmobile Jetstar88 Cabrio hat Rost am Träger, beim Beifahrer-Türeinstieg unten. Da wurde mal vor Jahren übergespachtelt und gelackt aber jetzt sehe ich, dass der Rostherd dort "aktiv" ist.
Man kann da nichts mit dem Finger eindrücken oder so, ist also noch fest. Aber man sieht, das da was ist.
Wie schaut das aus mit Rost stoppen, Träger instandsetzen bzw. was sagt ein Tüv-Prüfer dazu. Bei tragenden Teilen (insbesondere Cabrio) droht eine Stillegung habe ich gehört.
Wie ist das Olds vom Träger-Grundaufbau?
Man kann da nichts mit dem Finger eindrücken oder so, ist also noch fest. Aber man sieht, das da was ist.
Wie schaut das aus mit Rost stoppen, Träger instandsetzen bzw. was sagt ein Tüv-Prüfer dazu. Bei tragenden Teilen (insbesondere Cabrio) droht eine Stillegung habe ich gehört.
Wie ist das Olds vom Träger-Grundaufbau?
- Haegar
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rasenmaeher
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rasenmaeher hat geschrieben:Der Schrauber meinte, wenn der Tüv das sieht kann er es stilllegen, da an tragenden Teilen nichts gemacht werden darf.
Er wusste aber auch nichts über den Rahmenaufbau, ob der Wagen durchbrechen kann oder ob da weitere Verstrebungen, Querträger usw. auf der "Grundplatte" sind.
wenn an tragenden Teilen nichts gemacht werden dürfte, dann gebe es 3/4 aller Altfahrzeuge nimma...mein letzter Wissenstand ist der, das nur ab Meisterwerkstätten an Rahmen schweißen dürfen...
(verbessert mich wenn mein Wissensstand überholt gehört)
Abgesehn davon sollte dein Schrauber schon sehn, ob es eine selbsttragende Karosserie ist, oder eine auf einem Rahmen aufgebaute Karosserie.
Aber auch wenn die Karosserie auf einem Rahmen aufgebaut ist bestehn gewisse Versteifungen und Querrahmen. Nur wenn diese durch sind besteht noch nicht die Gefahr, das der Wagen auseinander fällt, erst wenn der Hauptrahmen durch ist, aber dann ist eh alles zu spät.
ansonsten, wie mein Vorredner schon sagten, Rost raus, Neue Bleche rein...aber wenn sich dein Schrauber da nicht auskennt, würde ich die zusammenarbeit mit diesem in dem Punkt beenden.
Wenn an Rahmenteilen (durch)geschweißt werden muß, dann eben so, daß anschließend keine Behandlungen sichtbar bleiben.
Bei Neufahrzeugen, der letzten Jahre verhält es sich aber ganz anders, da darf, wenn ich mich recht entsinne, gar nicht mehr durchgeschweißt werden, wegen Verzug der Karosse, da solche KFZ ausgelegt sind zu knautschen in Falle eines Crashs.
Achso ja, auf der Grundplatte sind meistens noch so schmale Querrahmen direkt verschweißt, logischerweise im Bereich der Sitzgurt und Sitzbefestigungen.
Ansonsten sind nur noch Sicken in der Bodenplatte...das gilt natürlich nur für Fahrzeuge, die auf einem Rahmen sitzen.
Selbsttragende KFZ sind anders aufgebaut, da besteht die Steifigkeit durch mehrfache Längsverbindungen und Winkel an den Einstiegen und A Säulen und anderen Säulenverbindungen, ein Käfer Cabrio z.B. hat einen verstärkten Einstieg und rundum verstärkte Bodenplatten...
so, das war mal so der Grundriss der Materie
lg
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rasenmaeher
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*Klugscheißmodus an*, der VV-Käfer hatte keine selbsttragende Karosserie, sondern eine Bodenrahmengruppe. ein Käfer knickt nicht ein wenn man die Karosserie entfernt.
Der Golf schon, schneidet man das Dach ab und öffnet die Türen, liegt der mittelteil an Boden.
lg Gus
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Gustavltd hat geschrieben:*Klugscheißmodus an*, der VV-Käfer hatte keine selbsttragende Karosserie, sondern eine Bodenrahmengruppe. ein Käfer knickt nicht ein wenn man die Karosserie entfernt.
Der Golf schon, schneidet man das Dach ab und öffnet die Türen, liegt der mittelteil an Boden.
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naja, net ganz: halten schon was aus, zerfliegen zumindest erst nach a paar km bzw. bodenwellen (eigene erfahrung):

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Gustavltd hat geschrieben:*Klugscheißmodus an*, der VV-Käfer hatte keine selbsttragende Karosserie, sondern eine Bodenrahmengruppe. ein Käfer knickt nicht ein wenn man die Karosserie entfernt.
Der Golf schon, schneidet man das Dach ab und öffnet die Türen, liegt der mittelteil an Boden.
lg Gus
da hast du natürlich Recht, war mein Fehler.
..nur das eine hab ich nicht ganz gecheckt, wie du dass meinst, wennst nämlich dem Käfer das Dach absäbelst und danach erst die Bodengruppe verstärkst, dann hast aber doch ein kleines Problem, dessen ich früher, als man die Umbauten noch genehmigt bekam, des öfteren beheben mußte...ist aber schon lange her.
LG
PS: habs nochmal durchgelesen...und doch noch kapiert, was du meinst...war'n langer Tag
Zuletzt geändert von albandy am Montag 22. Juni 2009, 20:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Hi!
Also ich hab echt scho genug rostige Türscweller geschweißt, da ich mir immer nur die Leichen kauf von denen andere schon lange die Finger lassen.
Auch wenn du da was rausschneidest und den GESAMTEN Schweller (was ich persönlich enpfehlen würde, da es auch nicht mehr wesentlich mehr Arbeit ist und für viele Modelle die Teile erhältlich sind und das Zeug meist von INNEN wo du es nicht siehst rostet) erneuerst gibts sicher kein Problem beim Pickerl, bei einer Prüfstelle denke ich auch das es kein Problem sein sollte, natürlich muß das wer machen der sein Fach versteht und richtig mit dem Schweißzeug umzugehen weiß! Es gilt noch immer das eine FACHGERECHTE Reparatur sein muß, was aber noch lange nicht heißt das es von einem Fachbetrieb (gibts sowas...?) durchgeführt werden muß!
Habe alle erdenklichen Schweißprüfungen, bin trotzdem net "vom Fach"...wer schweißt besser? Da Lehrbua im 1ten oder einer der dies seit Ewigkeiten tut...?
Die Qualität muß passen dann wirste nirgends ein Problem haben!
Auch wenns die Schweller für dein Teil net giebt...sind meist nur der Länge nach abgekantete Bleche mit ein paar Ohrwascherln drauf..such dir nen Schlosser in der Nähe und lass es dir aus 1,5er Verzinkt oder besser 4016 Edelstahl (niedriglegiert) abkanten und du hast NIE WIEDER EIN PROBLEM!
Material kostet nen Spott...für meine 1975 Caprice beide Schweller und Rep.-Bleche für ALLE Türen in 4016 um 150 Euro fix fertig bekommen, bisserl rumklopfen und einschweißen...sieht besser aus als das Zeug vom Band gerollt ist!!!
Also ich hab echt scho genug rostige Türscweller geschweißt, da ich mir immer nur die Leichen kauf von denen andere schon lange die Finger lassen.
Auch wenn du da was rausschneidest und den GESAMTEN Schweller (was ich persönlich enpfehlen würde, da es auch nicht mehr wesentlich mehr Arbeit ist und für viele Modelle die Teile erhältlich sind und das Zeug meist von INNEN wo du es nicht siehst rostet) erneuerst gibts sicher kein Problem beim Pickerl, bei einer Prüfstelle denke ich auch das es kein Problem sein sollte, natürlich muß das wer machen der sein Fach versteht und richtig mit dem Schweißzeug umzugehen weiß! Es gilt noch immer das eine FACHGERECHTE Reparatur sein muß, was aber noch lange nicht heißt das es von einem Fachbetrieb (gibts sowas...?) durchgeführt werden muß!
Habe alle erdenklichen Schweißprüfungen, bin trotzdem net "vom Fach"...wer schweißt besser? Da Lehrbua im 1ten oder einer der dies seit Ewigkeiten tut...?
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Auch wenns die Schweller für dein Teil net giebt...sind meist nur der Länge nach abgekantete Bleche mit ein paar Ohrwascherln drauf..such dir nen Schlosser in der Nähe und lass es dir aus 1,5er Verzinkt oder besser 4016 Edelstahl (niedriglegiert) abkanten und du hast NIE WIEDER EIN PROBLEM!
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