Oweh - VW

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Oweh - VW

Beitragvon frontpushbar » Sonntag 12. April 2026, 15:46

Volkswagen und Rivian: Milliardenrisiko bei Elektroauto-Allianz

Die Partnerschaft zwischen dem deutschen Automobilhersteller Volkswagen und dem US-amerikanischen Elektroauto-Hersteller Rivian nimmt weiter an Fahrt auf – doch zwischen technologischem Fortschritt und milliardenschwerem Risiko bleibt die Lage ambivalent. Das zeigen aktuelle Berichte der Nachrichtenagentur Reuters und Spiegel online.

Nach Angaben von Reuters hat das gemeinsame Software-Projekt beider Unternehmen zuletzt eine wichtige Hürde genommen: Wintertests mit ersten Fahrzeugen auf Basis der neuen Architektur wurden demnach erfolgreich abgeschlossen. Damit rückt die nächste Tranche aus dem bis zu 5,8 Milliarden US-Dollar (5,1 Milliarden Euro) schweren Gesamtpaket näher – allein rund eine Milliarde US-Dollar (870 Millionen Euro) ist an solche technischen Meilensteine geknüpft. Ziel der Allianz ist es, eine neue, einheitliche Software- und Elektronikplattform zu entwickeln, die künftig konzernweit zum Einsatz kommen soll – von Volumenmodellen bis hin zu Premiummarken wie Audi.

Für Volkswagen ist die Kooperation ein zentraler Baustein im Umbau hin zum softwaredefinierten Elektroauto – nicht zuletzt, weil die hauseigene Softwaretochter Cariad in den vergangenen Jahren immer wieder mit Verzögerungen und Problemen zu kämpfen hatte. Rivian bringt hier seine Expertise in einer sogenannten zonalen Architektur ein, die Steuergeräte bündelt, Komplexität reduziert und Kosten senken soll.

Drohen Kosten zu explodieren?

Doch während operativ Fortschritte erzielt werden, zeichnet der Spiegel ein deutlich kritischeres Bild der Allianz. Demnach könnte das Engagement für Volkswagen deutlich teurer werden als bislang angenommen. Interne Berechnungen und Schätzungen gehen davon aus, dass allein 2026 rund 2,3 Milliarden Euro (2 Milliarden Euro) in die Partnerschaft fließen könnten. Zudem soll VW einen Großteil der laufenden Kosten des gemeinsamen Entwicklungszentrums tragen – laut Spiegel bis zu 75 Prozent. Dem Artikel zufolge profitiert bislang einzig Rivian von diesem Deal, während VW nach der teuren Saat darauf hofft, irgendwann mal etwas ernten zu können.

Damit wird die Kooperation zunehmend auch zu einer finanziellen Belastungsprobe. Schon heute fehle es an Transparenz über die tatsächlichen Kostenstrukturen des Joint Ventures. Gleichzeitig steht Volkswagen unter Druck, seine Softwareprobleme schnell in den Griff zu bekommen – auch im Wettbewerb mit digital stärker aufgestellten Herstellern wie Tesla oder BYD. Für den chinesischen Markt kooperiert VW darüber hinaus mit dem dort heimischen Hersteller Xpeng.

Quelle: https://www.elektroauto-news.net/news/v ... anz-risiko

Außerdem kann die teure Software laut dem Spiegel nicht für die geplanten Hybridmodelle von VW eingesetzt werden...
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Oweh - VW

Beitragvon frontpushbar » Sonntag 26. April 2026, 09:02

Wolfsburg und Europa ade?

VW bringt erstes gemeinsames E-Modell mit Xpeng in Serie

In Hefei ist die Serienproduktion des ID.Unyx 08 angelaufen. Für Volkswagen ist das Modell mehr als ein neues Elektroauto für China. Der SUV soll zeigen, dass die „In China, für China“-Strategie des Konzerns tatsächlich Tempo, lokale Entwicklung und neue Elektronikarchitekturen in die Serie bringt.

Mit dem Anlauf des ID.Unyx 08 in Hefei setzt Volkswagen ein Signal, das weit über den Produktionsstart eines einzelnen Modells hinausgeht. Denn das neue Fahrzeug ist nicht nur das erste gemeinsam mit Xpeng entwickelte Auto der Marke Volkswagen. Es ist vor allem ein Belastungstest für jene Strategie, mit der der Konzern sein China-Geschäft nach Jahren des wachsenden Drucks neu aufstellen will. Genau das soll der ID.Unyx 08 nun verkörpern.

Laut Volkswagen wurde das vollelektrische Full-Size-SUV in nur 24 Monaten zur Serienreife gebracht. Produziert wird es bei Volkswagen Anhui in Hefei. Punkten soll das Fahrzeug mit einer 800-Volt-Ultraschnellladetechnologie, einem Level-2-Fahrerassistenzsystem sowie Over-the-Air-Updates. Volkswagen will in China nicht länger nur mit lokaler Präsenz argumentieren, sondern mit lokal entwickelter, digital anschlussfähiger Produktsubstanz.

CEO Oliver Blume spricht deshalb von einem sichtbaren Ergebnis der vor drei Jahren gestarteten China-Strategie. „Der ID.Unyx 08 ist der nächste eindrucksvolle Beweis dafür.“ Das Auto sei „in China für China entstanden“ – „mit deutscher Ingenieurskunst und lokaler Spitzentechnologie“. Gerade diese Formulierung zeigt, wie Volkswagen die Balance in China nun kommunikativ aufbaut: nicht als Abkehr von der eigenen Markenidentität, sondern als Verbindung von deutscher Entwicklungs-DNA und chinesischer Umsetzungsgeschwindigkeit.

Alle vierzehn Tage ein neues Fahrzeug


Noch deutlicher wird Ralf Brandstätter, Vorsitzender und CEO der Volkswagen Group China. Er nennt den Produktionsstart einen Beleg dafür, dass die „In China, für China“-Strategie liefere. Mit dem ID.Unyx 08 starte in China die größte Elektro-Offensive des Konzerns. Im Durchschnitt bringe Volkswagen in diesem Jahr alle zwei Wochen ein neues Fahrzeug auf die Straße. Brandstätter spricht dabei ausdrücklich vom „China Speed“. Der ID.Unyx 08 sei das erste Volkswagen-Modell einer neuen Generation smarter Elektrofahrzeuge, voll auf chinesische Kundenbedürfnisse zugeschnitten und in weniger als zwei Jahren lokal entwickelt.

Damit wird der ID.Unyx 08 strategisch aufgeladen. Er steht nicht isoliert, sondern markiert den Auftakt einer deutlich breiter angelegten Produktoffensive. Allein 2026 will Volkswagen in China mehr als 20 neue lokal entwickelte New-Energy-Vehicle (NEV) auf den Markt bringen. Bis 2030 sollen es insgesamt 50 neue NEV-Modelle werden. Der Produktionsstart in Hefei ist damit Teil eines deutlich größeren Programms, mit dem der Konzern im chinesischen Markt für New Energy Vehicles wieder aggressiver um Relevanz kämpfen will.

Kooperation mit Xpeng soll Entwicklungstempo deutlich erhöhen

Im Zentrum dieser Neuaufstellung steht nicht nur die Partnerschaft mit Xpeng, sondern auch der eigene Entwicklungsumbau in China. Die Wolfsburger setzen voll auf die 2023 geschlossene strategische Kooperation mit Xpeng, die auf skalierbare Produktentwicklung und technologische Innovation ausgerichtet ist. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit seien zwei vollelektrische Modelle entwickelt worden. Nach dem ID.Unyx 08 solle noch in diesem Jahr ein weiteres Volkswagen-Modell seine Marktpremiere feiern. He Xiaopeng, Chairman und CEO von Xpeng , spricht in der Mitteilung von einem „greifbaren Ergebnis“ der Zusammenarbeit und betont gegenseitiges Vertrauen sowie die Bündelung der jeweiligen Stärken.

Quelle: https://www.automobil-produktion.de/pro ... ie/2628520

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... d034328667
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