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Verfasst: Dienstag 9. Oktober 2007, 20:36
von ernst
Hallo!
Die Fotos wurden 2006 in Datteln beim Treffen gemacht. Thomas Frankenstein vom C+F hat selbst einen Charger Bj 66/67 und fährt auf viele Treffen, auch um Autos fürs Magazin aufzustöbern. Da kam die Gelegenheit ganz recht, daß wir unsere Autos 1000km in die richtige Richtung bewegt hatten.
Der Challenger kostete 1986 125.000.- ÖS, voll funktionsfähig, optisch teilweise nicht mehr schön aber sehr solide.
Hätte ein 71er Mustang Cabrio um 110 k , ein Ford LTD Cabrio 1971 um 145k oder ein 69er Camaro SS350 Cabrio um 75 k bekommen, die Preise beschreiben einigermaßen den Zustand.
Impala Cabrios lagen auch so zwischen 60 und 120 k je nach Zustand.
US-Cabrios lagen damals in dieser Preisklasse, fast egal welches Modell.
Die geschlossenen Autos waren schon wesentlich billiger, um 22k hätte ich ein 70er Torino Coupe kaufen können, das durchaus brauchbar war.
Viele Grüße von Ernstl
Verfasst: Dienstag 9. Oktober 2007, 23:18
von 300er440tnt
125.000.-Ösen waren aber 1986 auch schon kein Dreck!

LG reini
Verfasst: Mittwoch 10. Oktober 2007, 10:23
von marvin
Cabrios waren in Österreich damals sehr teuer - egal von welchem Hersteller - weil selten; in den frühen und mittleren 80er Jahren boten europäische (aber auch amerikanische und japanische) Hersteller fast keine Cabrios an...
Und gebrauchte gab es wenige....
Verfasst: Mittwoch 10. Oktober 2007, 10:56
von sim
gratuliere, feiner artikel.
lg simon
Verfasst: Mittwoch 10. Oktober 2007, 16:13
von chevytom
Gratuliere

Freut mich jedes mal wenn ich s Heftl les und da ist wieder ein Auto drinnen das was ich kenn
Lg Tom
Verfasst: Mittwoch 10. Oktober 2007, 20:58
von ernst
Hallo!
Zu den Cabrio-Preisen Mitte der 80er:
Um 60-80k gabs entweder Rost oder die Kisten waren nicht wirklich fahrbereit, hab mehrere Mustangs 69-71 angesehen, die entweder durchgerostet waren, oder wegen technischer Mängel keine Probefahrt möglich war, der 69er Camaro ging auch bei der Probefahrt ein.
Ein neues Le Baron Cabrio (ab 87 oder 88?) kostete immerhin an die 380k!
Trotzdem waren die 125k für den Chally viel, Ausgangbasis waren 140k.
Marvin bringts auf den Punkt, ein 15 Jahre altes US-Cabrio war auch für Nicht-US-carfans eine echte Alternative zum dünnen Neuwagenangebot an Cabrios.
Ein Barracuda Cabrio wurde mir übrigens 1985 für 700k!! angeboten, denke nicht, daß der wirklich verkaufen wollte,es kam verständlicherweise zu keiner Besichtigung.
Ca 1983 wechselte der Challenger angeblich um 80k den Besitzer, damals noch im Originallack, vollkommen unverbastelt.
Viele Grüße von Ernstl
Verfasst: Mittwoch 10. Oktober 2007, 21:31
von eric1617
interessant !
Verfasst: Mittwoch 10. Oktober 2007, 22:53
von 300er440tnt
@ damalige uscarfahrer
wie war das damals überhaupt mit den Ersatzteilen, das muß ja ein Horror gewesen sein, so gut wie wahrscheinlich keine shops für diese Wagen und schon gar kein www

und sicher eine fette tel.rechnung
reini
Verfasst: Mittwoch 10. Oktober 2007, 23:26
von Driver
300er440tnt hat geschrieben:@ damalige uscarfahrer
wie war das damals überhaupt mit den Ersatzteilen, das muß ja ein Horror gewesen sein, so gut wie wahrscheinlich keine shops für diese Wagen und schon gar kein www

und sicher eine fette tel.rechnung
reini
ich glaube perzinelli war zu dieser zeit ziemlich fix auf diesem sektor, jedenfalls hab ich von einigen "rüstigeren" kärntner alteisenfahrern oft diesen namen gehört wenn's um us teile ging....
Verfasst: Donnerstag 11. Oktober 2007, 07:17
von marvin
...damals war Improvisieren angesagt; ich hatte lange Zeit eine SUNBEAM - Lichtmaschine (jedenfalls war sie vorher dort drin......

) und einen tschechischen no-name-Regler...ging auch..
Chrysler war sehr schlecht versorgt..zu dieser Zeit.....
Kupplung für den Valiant musste ich anfertigen lassen (bei DWORZAK)...
Verfasst: Donnerstag 11. Oktober 2007, 22:08
von Plan B
Wir hatten ja gar nichts,nichts gabs bei uns.

Verfasst: Donnerstag 11. Oktober 2007, 22:27
von eric1617
Fastfish hat geschrieben:Wir hatten ja gar nichts,nichts gabs bei uns.

wir waren jung und wollten die Welt erobern...

Verfasst: Freitag 12. Oktober 2007, 08:00
von marvin
Moparersatzteilversorgung war aber damals in den Staaten auch noch in den Kinderschuhen....kein Vergleich mit heute.
Karosserieteile, Tanks..oder Dekor (Streifen) gab es in den 80ern überhaupt nicht...
Auf meine rechten vier Kolben für den 340er (der hat assymetrische Kolben!) musste ich 10 Monate warten...bis genug Bestellungen beim Hersteller eingegangen waren, dass er eine Charge produzierte!
Es war durchaus mühsam...das können sich die Jungen gar nicht mehr vorstellen

Verfasst: Sonntag 14. Oktober 2007, 20:01
von ernst
Hallo!
Beran+Perzinelli war so ziemlich die einzige Möglichkeit für eine spezielle Bestellung, bestimmte Teile waren sehr teuer, so wurde oft improvisiert, fast wie in Kuba.
Ein Year One Katalog, ein Faxgerät in der Firma und eine VISA-Karte waren dann schon ein großer Schritt vorwärts, Segnungen wie Internet,Chromwerk und Moparshop brachten uns in die Neuzeit.
Ford-Teile bekam man auch über Ford-Hinteregger, solange es ihn gab.
Viele Grüße von Ernstl