GM/Ford Kennfeldoptimierung 1985 - 2008 Modelle ab September

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coolchevy
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Beitrag von coolchevy »

ich glaub ihr habt da eine falsche Vorstellung von "chip"tuning. Das hat nichts mit einem Versuch zu tun auf die brutale Mehrleistung rauszuholen, sondern viel mehr anch gemachten Änderungen die Kennlinien wieder ins Lot zu bringen weil eine jede Änderung am Ansaugtrakt die MAF Kalibration bereits zerstört und falsche Einspritzmengen etc. das ergebnis sind.

Ich find daher das letzte Kommentar schon irgendwie lustig chip tuning ist der Tod eines jeden Motors und zeitgleich habe nur Fächerkrümmer, Auspuff und Nockenwelle verbaut. Na bumm, jetzt sind die Kennfelder komplett hinüber und der Motor lauft dadurch iel zu mager und das ist nicht gefährlich weil kein chiptuning passiert ist, hmmm da fehlt mir jetzt ein bischen die Logik......

Ein Chip tuning bei den alten GM heisst deswegen Chiptuning weil es da noch richtige Eproms gibt. Das richtige Wort ist Kennfeldoptimierung, der Pedant zum Vergaser einstellen wenn man so will.

Es ist viel zerstörender mit Änderungen ins blaue hinein zu fahren ohne zu wissen was im ECM vor sich geht oder welche Lambdawerte man nun bei Vollast erreicht. Und, es wäre unter Umständen noch viel mehr drinnen wenn die Kennfeloder auf den Motor optimal eingestellt wurden - genau das mache ich.

das ist ja kein Dieselchiptuning das auf die Lebensdauer wegen ein paar Nm mehr geht, das ist das optimieren und anpassen der Kennfelder an den jeweiligen Motor!

z.B. ein jeder TPI ist ab Werk bei Vollast dermassen fett mit Lambdawerten um 0.80-0.83. Wenn ich nun mit sicheren 0.88-0.90 (bei LS1 0.91-0.92) abstimme und ein paar Grad mehr Vorzündung geben kann wenn der richtige Benzin getankt wird, bzw. die Teillastwerte dementsprechend verändere sind so leicht an die 10-13PS und wesentlich mehr Spritzigkeit und Agilität drinnen. Hier geht es um die Fahrbarkeit und nicht um die max. PS rauszuholen, kann ich natürlich auch für einen 1/4 mile Lauf......

z.B. ich tune seit langer Zeit LS1 Corvetten, sicher die heissesten die es in Österreich gibt. Da wurde alles verändert, der Motor würde mit Serienprogramm nicht mal mehr anspringen. Hier muss nun ein komplett neues Programm von der Pieke auf erstellt werden damit zum Schluss ein 7 Liter LS1 sich genau so verhält und fährt wie ein Serienmotor, mit Einbussen halt weil die extremen Nockenwellen Kompromisse verlangen. Ich fahre teilweise so hohe Verdichtungen, Ladedrücke und Extremnockenwellen was beim LS1 mit sequentieller Steuerung geht, da würde ein alter Vergaser SBC nicht mal mehr mit 1500rpm Standgas laufen. Das ist das schöne an modernen EFI's, man kann Dinge machen die vor 15Jahren noch unmöglich schienen
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