Ethanol/Biosprit im Benzin und die Folgen .....

Du beißt dir schon längere Zeit die Zähne an einem Problemchen aus?
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Fast-Furious
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Beitrag von Fast-Furious »

also auf den Bildern im pdf ist ein übelst billiger Gummischlauch zu sehen, zumindest wirkt er so da er sehr sehr dünn ist und ein Textilmantelschlauch, bei dem es mich auch nicht wundert

das mit den Vibrationen ist ein guter Punkt, ich selbst verwende um das Problem zu beheben auch einen Stahlflexschlauch, ein Guter kostet da halt gleich mal 40-50 Euro aber das ist nötig.. den Rest kann man aus Metalleitungen bauen welche dann auch durch ihre Gewindeverbindungen wesentlich sicherer sind als diese Schellen an den Gummischläuchen (die oft viel zu fest angezogen sind...)

von den Gummischläuchen kann ich Typ4219 empfehlen, wenn 3/8" reichen was recht sicher der Fall ist: http://www.kutzendoerfer.at/files/kraft ... aeuche.pdf
hier kannst du auch gleich durchlesen wie die verschiedenen Schläuche aufgebaut sind, da sind nicht alle innen und aussen gleich, man sollte halt das benutzen, was den Anforderungen entspricht..
zu den Druckschläuchen kann ich nur wenig sagen, ich weiss nur dass die Seele von Benzinschläuchen praktisch immer el. leitfähig ist bzw der Schlauch als antistatisch beschrieben wird, das würde ich bei so einem Druckschlauch jedenfalls auch wollen (falls die das nicht haben da für Luft ja nicht nötig)

trotzdem... wenn das Zeug in Bewegung bleibt, also du die Kiste einfach mal fährst alle paar Wochen, bildet sich da sicher nichts! aber so etwas haben sie in dem Test natürlich nicht simuliert.. aber sogar die geben (immerhin) zu dass es unnötig ist wenn man mit dem Auto regelmässig fährt und das solltest du vielleicht auch akzeptieren
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Buickpower
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Beitrag von Buickpower »

Ich bin bei Benzinschläuchen nun dazu übergegangen Klimaleitungen zu verwenden. Die sind aussen extrem Ozonbeständig und haben innen nen Teflon-Liner. Da geht nix mehr mit rissig werden. Kosten halt mehr und sollt man auch nur verwenden wenn man sich die Anschlussstücke aufpressen lässt. Mit Schraubklemmen eher nicht zu empfehlen, der Biegeradius ist auch etwas grösser als bei reinen Gummischläuchen. Aber dafür is wieder ruh.... ich hoff für 40 Jahre, so wie sich das ghört...
Gibts beim Hansaflex und bei besseren Bosch-Diensten die Klima machen.
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Beitrag von stocki26 »

ich hab mir jetzt interessehalber beim "Schlauchprofi" ein paar Bilder und Artikelbeschreibungen angesehen ....

nachdem die Beschreibungen ziemlich eindeutig sind, scheint das Problem auch dort bereits bekannt zu sein

(nachdem sich im Versuch das E5 als agressiver als E10 herausgestellt hat, macht es keinen Sinn, wieder darauf hinzuweisen, dass wir in Ö kein E 10 haben)

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anscheinend ist nur der letzte unten wirklich für aktuelles Benzin geeignet ?
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Silvester751
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Beitrag von Silvester751 »

kommt es nicht billiger alle 15 Jahre mal die Schläuche (paar euro) zu tauschen als sich jedes mal 2tAkt Öl reinzukippen?

Und btw: unsere Motoren sind 35 Jahre und noch älter- und funktionieren noch immer :lol: :lol:
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Beitrag von stocki26 »

es geht darum, dass viel mehr passieren kann, als nur liegenzubleiben !

ein von aufgelösten Schlauchteilen verstopfter Vergaser ist zwar nicht lustig,

ein Brand im Motorraum, der von einer undichten Benzinleitung ausgeht, aber noch viel weniger.


wirtschaftliches Denken habe ich beim V8-Fahren übrigens so ziemlich aufgegeben

ich benötige pro Saison allerdings max. 2 ltr von dem Öl, das nur bei jeder 3. - 4. Tankfülung dazugegeben wird, die Kosten sind also vernachlässigbar

die Kosten für eine Vergaserüberholung sind da schon eher beachtenswert

btw die 35Jahre waren aber ohne Ethanol im Benzin
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Beitrag von Fast-Furious »

E5 hat sich als aggressiver rausgestellt in dem Test.. aber da lagen die Schläuche auch ohne jegliche Bewegung ein Jahr in einem Bad aus Benzin, wobei er sogar geschrieben hat dass womöglich mehr Ethanol in ihrer E5 Probe war als in der E10 Probe. Wie wir ja schon wissen ist der Anteil im hochwertigen Benzin bei uns unter 5%, also würde ich dem Test hier weniger Aufmerksamkeit schenken da er weder realistisch noch vergleichbar ist. Der Hinweis dass es bei uns keinen E10 gibt ist dennoch sinnvoll, weil ja rein theoretisch der mehr Ethanol enthalten sollte und auch je nachdem wo man tankt es wirklich enthalten wird (ist ja nur eine Obergrenze!). Mehr Ethanol = schädlicher, also wenn wir realitisch bleiben wollen müssen wir wohl sagen dass ein Schlauch der für E10 geeignet ist die Mindestanforderung sein sollte wenn man auch für die nächsten Jahre auf Nummer sicher gehen möchte beim Kauf bzw. einfach den resistentesten Gummischlauch kaufen will. Die Hersteller testen ihre Ware unter Laborbedingungen, also wenn die E10 freigeben, dann war da auch 10% Ehtanol im Sprit.

Wenn man das Risiko noch weiter vermindern will, kann man auch Metallleitungen verbauen. Die sehen toll aus und haben einige Vorteile die ich schon genannt habe wie ihre Sicherheit und Stabilität.

Und wenn es schon Gummileitungen sein sollen, dann würde ich welche mit einer Textileinlage zur Verstärkung empfehlen, welche auch für E10 geeignet sind und von einem guten Hersteller kommen. Ein Beispiel habe ich auch genannt, ausserdem finde ich die el. Leitfähigkeit nicht unwichtig, um nicht durch einen Funken oder sonst wie ungewollt was zu entzünden. Bei Metalleitungen erklärt sich dieses "Feature" gewissermassen als selbstverständlich.

Ich halte es nach wie vor für überflüssig Zweitaktöl reinzukippen in der Hoffnung damit alle Probleme zu lösen. Aber ich finde es gut darüber zu reden und manchen Leuten die ev. gefährdet sind Hinweise zu geben, wie so ein Kraftstoffsystem aussehen sollte.

Wer das Auto lange Zeit stehen lässt braucht bessere Komponenten als einer der ständig damit fährt. Das Benzin nimmt Wasser auf und wenn der maximale Anteil erreicht ist zersetzt es sich. Zu dem Zeitpunkt werden die aggressiven Inhalte zu einem Problem für Gummi und auch Metall, beides reagiert eben anders aber es reagiert.

Am einfachsten ist es das Auto regelmässig zu nutzen und so dafür zu sorgen, dass es erst gar nicht so weit kommt. Ausserdem sollte jeder einfach die entsprechende Qualität an Schläuchen und Kraftstoff nutzen, egal wie dringlich es ist. Ausserdem kann man auch einen Benzinfilter im Vergasereingang nutzen (viele haben da sowieso eine Art letzte Barriere gegen Schmutz oder zersetztes Gummi in dem Fall) oder zumindest einen feinen Filter kurz vor dem Vergaser. Mein originales Tri-Power hatte zb die Vergasereingangsleitungen aus Alu und am Übergang von Alu auf Gummi war der Filter.
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Beitrag von DetroitAfterDark »

Also wenn ich es richtig verstehe, ist das beigefügte Ethanol das grundsätzliche Problem für die Gummileitungen?
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Beitrag von Fast-Furious »

offenbar ja, je mehr desto schlechter.. aber es gibt Leitungen die dafür geeignet sind und regelmässige Nutzung beugt Problemen auch vor da die gefährlichen Stoffe dann nicht freigesetzt werden
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Beitrag von DetroitAfterDark »

ja, das verstehe ich gerade noch...Aber wenn es Fzge. gibt die auf einen höheren Ethanolanteil im Sprit ausgelegt sind, müssen ja auch die Gummileitungen dementsprechend ausgelegt sein...Da muss es ja wegen dieser Problematik im Aftermarket entsprechende Lösungen dafür geben...
Ich bin bin blöd die Patente dafür laufen ja noch 10-20 Jahre, damit es auch ordentlich schön teuer in der Vertragswerkstätte wird...die geplante Obsolenz habe ich ausser Acht gelassen...!!!

Es muss ja doch eine chemische Alternative geben, die der Agressivität des Ethanols entgegenwirkt ohne dem Kraftwerk zu schaden...
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Beitrag von stocki26 »

DetroitAfterDark hat geschrieben: Es muss ja doch eine chemische Alternative geben, die der Agressivität des Ethanols entgegenwirkt ohne dem Kraftwerk zu schaden...
tja, womit wir wieder beim 2-Taktöl wären ........ :lol:
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Beitrag von Fast-Furious »

es gibt auch extra Zusätze dafür wie das hier: http://www.histo-tech.at/HT_deu/Bactofin_deu.htm

man kann auch Gummileitungen die extra für E10 ausgelegt sind kaufen im Zubehörmarkt... und wie gesagt, die gefährlichen Stoffe bilden sich je nach Einsatz beim Einen weniger und beim Anderen mehr.. bzw. bei manchen gar nicht :)

ich benutze keine Additive oder gar 2Taktöl dem ich noch weniger vertraue als dem Additiv und hatte nie solche Probleme
Zuletzt geändert von Fast-Furious am Freitag 17. Januar 2014, 15:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von DetroitAfterDark »

Also ich gehe jetzt einmal davon aus, dass wir von einem mineralischen 2-Taktöl sprechen (also von einer technischen Entwicklung als Opa am Moped dem Kessel von Stalingrad entkommen ist...[ist jetzt schwer überzeichnet])...Ich bin jetzt kein Techniker, ich habe da ein ursächliches Verständnis Problem. Ich verstehe gerade noch warum man das einfüllt, zwecks langer Standzeit, selten fahren, selten starten...

Aber mir wird einfach nicht wirklich klar, oder es verbirgt sich nicht nur vor meinen Augen sondern auch vor meinem Geist, wie das 2-Taktöl dem Ethanol tatsächlich entgegenwirken kann...

Ich gebe es zu, ich verstehe das nicht!
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Beitrag von DetroitAfterDark »

Fast-Furious hat geschrieben:es gibt auch extra Zusätze dafür wie das hier: http://www.histo-tech.at/HT_deu/Bactofin_deu.htm
Vielen Dank, muss ich mir in Ruhe ansehen...
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Beitrag von Fast-Furious »

ich versteh es auch nicht, einen wissenschaftlich fundierten Bericht wie das 2taktöl helfen soll hab ich auch nicht gefunden... das Additiv (Bactofin) wurde getestet und hat wohl auch was gebracht... aber der Test bei dem ein Schlauch 1 Jahr lang in Benzin eingelegt wird ohne ihn je zu bewegen ist einfach nicht realistisch und daher ist der Test für mich jedenfalls nicht realistisch und das Resultat zeigt mir keinen Vorteil auf für mich
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Beitrag von stocki26 »

nach meinen Informationen legt sich das 2-Taktöl schützend auf die Öberfläche und es findet kein direkter Kontakt Ethanol-Gummi oder Ethanol-Alu statt, da alle Oberflächen durch den Ölfilm "versiegelt" werden
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