Wir hatten mit dem Wetter viel Glück, es herrschten Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad, somit war Boating fast jeden Tag bis zum Abendessen möglich.
Im Grunde wie ein "U.S. Car Treffen" auf dem Wasser:
Grummelnde 5,7; 7,4 und 8,2 V8 Motoren, oft auch in doppelter Ausführung, jeder kennt hier jeden, tolle Gespräche im Sonnenschein.
Das Seewasser in Ässundet ist angenehm warm und stellenweise in Hüfthöhe, was das Herumplantschen der Kinder erleichtert. Für uns ideal.
Ich denke, dass der Norden in Zukunft aufgrund des Klimawandels eine herausragende Rolle im Sommertourismus spielen wird, so sieht man z. B. immer mehr Wohnmobile mit dt. Kennzeichen, Österreicherinnen und Österreicher erblickt man jedoch auf den Routen - bis auf vereinzelte Lastwagen - so gut wie gar nicht.
Der Süden zieht preislich immer mehr an, wie mir letztens gute Freunde aus z. B. Kroatien berichteten und wird von der Hitze her langsam unerträglich.
Ob Boating in Ö eine große Rolle spiele, frug Freund Dan.
Ich verwies ihn auf diesen Artikel, der die Handhabe mit den Seen ausgezeichnet illustriert, damit waren weitere Worte über dieses Thema sofort überflüssig:
https://ooe.orf.at/stories/3314735/
"Für Unruhe am größten Salzkammergut-See in
Privateigentum, dem Mondsee, sorgt ein Schreiben von Eigentümerin Anna Mathyl, die offenbar alle Miet- und Pachtverträge kündigen möchte. Auch die Mondseelandgemeinde St. Lorenz habe den Rundbrief erhalten, bestätigte Bürgermeister Andreas Hammerl (ÖVP)."
Das Schlimme hier ist ja, dass wenn man die Missstände in Ö kritisiert (z. B. Autobahnmaut, KFZ Steuer-Wahnsinn, Haushaltsabgabe), sofort Willfährige versuchen, einem zur Räson zu bringen. So nach dem Motto: "Das musst du zahlen, ist halt so, wir sitzen alle in einem Boot."
Irrtum! Ich sitze zwar in einem Boot, aber sicher nicht in Österreich und mit dem Bullshit hierzulande abfinden werde ich mich letztendlich auch nicht.
