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Verfasst: Sonntag 5. Juli 2009, 15:42
von Kevman
@ernst:

Dein Fotobericht ist für mich persönlich das beste Thema, das wir bi jetzt hier hatten (was ich halt miterlebt habe :wink: )

Das U.S.A Fernweh schlepp ich schon länger´mit mir rum, jetzt noch intensiver...

Deine Reise ist der Beweis, das ECHTE AMERIKA, gibt es noch.....man muss nur wissen, wo und wann 8)

Einfach genial!!

Verfasst: Sonntag 5. Juli 2009, 16:53
von Günther-C3
Auf deinen Fotos sieht man immer wieder elendslange gerade Straßen, soweit man schauen kann. Wird da eigentlich die Geschwindigkeit kontrolliert oder kann man da so schnell fahren wie man will, ist ja eh keiner da?

Verfasst: Sonntag 5. Juli 2009, 18:15
von Floh30
Manche Straßen sind vom Belag her nicht gut. Sonst gibt es genügend Stellen, wo man aufs Gas steigen könnte, aber Polizei sahen wir öfters. Auch in den kleinsten Nestern. Die Amis rasen mehr in der Stadt, da ist soviel Verkehr, dass man sie nicht aufhalten kann 8)
Wir wollten da nichts riskieren, wollten uns die Unterhaltung mit Polizisten auf englisch ersparen.

Verfasst: Sonntag 5. Juli 2009, 21:15
von ernst
Hallo!
Meistens sind 65 Meilen erlaubt, wenns enger oder kurviger wird 55, auf dem Interstate sind es 65-75 je nach Bundesstaat, 5 Meilen drüber waren kein Problem.
Die 65 auf den Stadtautobahnen sind im dichten Verkehr für mich als Ortsunkundigen zu schnell, die Trucks fahren übrigens überall gleich schnell wie die PKW, manchmal schneller.
Viele Grüße, Ernstl

Verfasst: Montag 6. Juli 2009, 08:10
von Floh30
...schneller nur wenn Frau fährt :lol1:

Verfasst: Montag 6. Juli 2009, 09:05
von eldorado
ernst hat geschrieben: Hier noch der link zu Evas homepage, wo noch viele Bilder und genauere Daten der Tour zu sehen sind:
http://andres.dxc.at/eva/route%2066/route_66.htm
Die ist ja genial die Homepage - WOW!
Werde ich als Reiseführer für die nächste Reise verwenden.
Danke!
G

Verfasst: Montag 6. Juli 2009, 17:56
von Floh30
Danke, danke.
Bin heute draufgekommen, dass sich bei unserer Reise von 2007 ein Fehler eingeschlichen hat, sollte aber bereits korrigiert sein. Außerdem habe ich heute noch Bilder von damals vom Automuseum, einem US-Car Händler und einem Autotreffen reingestellt. Ein paar Kleinigkeiten sind auch bei 2009 noch zu ändern, aber das braucht alles etwas Zeit :D

Verfasst: Montag 6. Juli 2009, 18:07
von Toaschtn
Gerade durch mit der Homepage, kann nur sagen:

Toller Bericht, super Bilder und viele Details stecken da drin.


:ssensation:

Verfasst: Mittwoch 8. Juli 2009, 12:24
von Günther-C3
Hallo Ernst!
Absolut super Bericht den du da in deine Homepage gestellt hast.
Wenn ich mir deine Fotos so ansehe, kommt mir vor also ob Amerika 40 Jahre zurück ist.
Überall stehen die Ruinen rum und die alten Autos, Eisenbahnwagons, räumt da keiner auf? :shock:
Warum ist denn da alles so runtergekommen? Hat da keiner Arbeit und daher kein Geld??? Und warum sind da so viele Cafe´s und Bars, Truckstopps, Tankstellen geschlossen?

Gruß, Günther

Verfasst: Mittwoch 8. Juli 2009, 14:19
von area51
ich nehme mal an, dass heute ein flug billiger kommt, als mit dem auto von osten nach westen zu fahren. und auch das ganze westward movement findet ja nicht mehr statt wie zur blühtezeit der route 66. die heutigen autos brauchen ja nur mehr sprit an der tanke, sonst (beinahe) nichts, services wie sie früher angeboten wurden an tanken werden ja nicht mehr benötigt. weiters laufen ja die interstates parallel, wer fährt schon vom interstate ab um wo zu tanken. die frequenz ist einfach nicht mehr gegeben und reisende sind ja auch anspruchsvoller geworden und wollen in ihrer unterkunft gewisse qualitätsstandards vorfinden, die vielleicht von vielen motels, bars nicht mehr geboten werden können.

Verfasst: Mittwoch 8. Juli 2009, 16:39
von Floh30
Danke noch mal für die Blumen - die Homepage mach ich, denn mein Mann hat für sowas keine Zeit :lol:

Es hat mich auch gewundert, warum soviele Gebäude verfallen oder die Waggons einfach stehen gelassen werden, aber in Amerika gibt es soviel Land, da wäre das wegräumen wahrscheinlich teurer, als gleich wo anders was neues zu bauen. Es gibt an dieser Strecke so ein Überangebot an Tankstellen, Restaurants, Motels usw. dass man das Alte einfach verrotten lässt.

Man muss sich vorstellen, dass man zu den besten Zeiten der 66 in manchen Orten gar nicht mehr über die Straße kam, weil soviele Autos fuhren. In Odell hat man damals sogar eine Unterführung für die Kirchgeher gebaut. In einem anderen kleinen Nest, wo vielleicht 500 Einwohner wohnten, gab es zu Spitzenzeiten 16 kleine Tankstellen, heute reichen dort 2.

Heute kommt man auch viel schneller von Punkt A nach B durch die Interstates, früher dauerte das ja entschieden länger und ständig war an den Autos etwas kaputt, weil die Straßen noch nicht so gut waren.

Ja, ja - die guten, alten Zeiten :D

Eva

Verfasst: Mittwoch 8. Juli 2009, 20:10
von ernst
Hallo!

Ohne diese eigene Mentalität, alles einfach stehen zu lassen, gäbe es diesen Reiz der Route 66 nicht mehr. Die wenigen restaurierten Gebäude sind zwar sehr interessant, aber die vielen Gebäude und Autos, die einfach so dastehen und nicht für die Route-66-Reisenden hingestellt wurden machen die Tour erst zum besonderen Erlebnis.
Bei uns wäre längst alles weggeräumt, weil jede Gemeinde diese "Schandflecken" beseitigt hätte. Der Schrottwert der Autos oder der fast 100 Containerwaggons, die in der Gegend stehen hätte dafür gesorgt, daß schon alles Richtung Osten gewandert wäre.
Vieles ist auch in Privatbesitz und man will die Kosten für den Abriß sparen, der Grund ist dort ohnehin nichts wert.
Es stimmt auch, daß viele Gegenden nicht mit zu viel Arbeit gesegnet sind, die Besiedelung ist auch eher dünn, alles war auf die Durchreisenden eingestellt, die jetzt fliegen oder auf dem Interstate viel schneller vorankommen.
Dazu kommt noch daß die landesweit agierenden Ketten der Motels und Restaurants neue Betriebe direkt an die Interstate-abfahrten gestellt haben, die viele Leute noch abfangen, bevor sie in einen Ort kommen.
Eigentlich eine traurige Geschichte, die sich im Kleinen auch bei uns wiederholt. Jede Gemeinde ist froh, wenn der Verkehr auf eine neue Umfahrung geleitet wird, aber einige Betriebe leiden stark darunter.

viele Grüße von Ernstl

Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2009, 15:05
von Floh30
So - für alle, die es noch nicht gelesen haben oder bei denen der Link zur Homepage des Reiseberichts nicht gegangen ist - jetzt ist die richtige Adresse dafür freigeschalten - www.evas-reisen.at
Unter: USA - Route 66 findet Ihr unsere tolle Reise von 2009.

Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2009, 15:35
von Kevman
Genial, danke für den Bericht......das wahre Amerika existiert noch....8)