angeblich hat das irgendein Kasperl im Nationalrat von sich gegeben:
"Ich erachte es als unabdingbar, dass wir in naher Zukunft einen ausgeglichenen Haushalt erreichen, denn für künftige Generationen wird es ebenso von maßgeblicher Bedeutung sein wie viel finanziellen Spielraum wir ihnen noch lassen und ob sie in einer lebenswerten Umwelt leben können. Dass wir deshalb mit adäquaten Mitteln reagieren müssen ist meines Erachtens nachvollziehbar.
Ich ersuche daher um Ihr Verständnis für diese Maßnahmen und verbleibe mit freundlichen Grüßen"
rosso400 hat geschrieben:angeblich hat das irgendein Kasperl im Nationalrat von sich gegeben:
"Ich erachte es als unabdingbar, dass wir in naher Zukunft einen ausgeglichenen Haushalt erreichen, denn für künftige Generationen wird es ebenso von maßgeblicher Bedeutung sein wie viel finanziellen Spielraum wir ihnen noch lassen und ob sie in einer lebenswerten Umwelt leben können. Dass wir deshalb mit adäquaten Mitteln reagieren müssen ist meines Erachtens nachvollziehbar.
Ich ersuche daher um Ihr Verständnis für diese Maßnahmen und verbleibe mit freundlichen Grüßen"
Aber wir sind eh selbst schuld. Würden wir nicht immer alles noch billiger wollen, müsste man nicht in China produzieren und könnte alles hier machen - wäre gut für die Arbeitsplätze und den Finanzer. Ich glaube, durch die höheren Löhne für mehr Arbeit könnte man sich auch höhere Preise erlauben und hätte trotzdem nichts verloren - die Schweiz hat das in der Vergangenheit recht gut hinbekommen, ein abgeschottetes System halt, wer damit zurechtkommt.
Jetzt scheint es so, dass bei uns über flächendeckende Fahrverbote und neue Umweltabgtaben nachgedacht wird, weil in China die Leute an akutem Feinstaub krepieren. Also zahlen wir jetzt das nach, was wir vorher gespart haben - und die Arbeitsplätze sind auch futsch. Ob das nicht auf lange Sicht die schlechtere Wahl ist?
Ich bin beileibe kein Grüner und auch nicht links angesiedelt, aber ich trage mein Altöl zur Sammelstelle und fahre in der Stadt viel öffentlich. Und wenn ich mir die Ostblock-Busse und LKW anschaue, die täglich vor meinem Fenster vorbeifahren, habe ich absolut kein schlechtes Gewissen, im Jahr vielleicht 2.000 km mit Technik aus dem vorigen Jahrtausend unterwegs zu sein.
Buick 71+72, Olds 71+73, Chevy 68, Pontiac 63+91+93, Dodge 67
Your very last ride will be a station car.
china ist im umweltbezogenen kontext noch nicht im neuen jahrtausend angekommen.
warum auch?
das ist genau jener (ökonomische) vorteil gegenüber unserem europäischen System - unser Wohlstand ist wohl teilweise basierend auf dieser "exploitations-taktik" gestützt. aber auch china profitiert davon...
Aber da is a anderes topic!
dieses politische geplänkel von wegen nulldefizit und ausgeglichenen haushalt... da kotz i mich fast an!
staatsschuldenquote (%-uell BIB) ist jetzt bei über 75% - mit der hypo gaudi & sonstigen kanns schnell auf 85% gehn und dann: Maastricht RL 1996 (also unmittelbares EG/EU Verf.Gesetz) vorgabe ist 60%, wenn überschreitung verdonnert die kommission die mg-staaten mit strafzahlungen ab 0,5% des bib.
Hura!
Um nur diese maßnahme zu begleichen müsste die nova 80% sein, die ust auf kfz erhöht auf 50% und da sprudl 2€ kosten - natürlich bei konstant (schlechter) zulassungssituation!
(abgesehen davon ist die inoffizielle staatsschuldenquote ca 250% d bib - macht ca 950mrd€ (EcoAustria-Wifo institut; sommer 2013))
wie soll das mit kontraproduktiven abgabenmaßnahmen gelöst werden???
Ich hoffe nur dass all jene, die von ihrem wahlrecht gebrauch machten (nichtwähler ~32%) sich jetzt nicht aufregen, denn dass die koalitionspartner die wähler rund um die staatliche budgetsituation etc. verarschen war ja klar. kein korporatismus mehr, aus einem hochsteuerland ein höchststeuerland machen und dann noch behaupten, wir entfesseln die wirtschaft und schaffen arbeitsplätze...
Das sehe ich nicht so.
In China wird produziert weil es für die Firmen billig ist und sie daher mehr Profit aus Ihren Produkten schlagen können, aber sicher nicht deswegen damit wir hier billige Güter kaufen können.
ich sehe dass nicht ganz so wie du G;
es wird nicht (nur) in chn produziert weil es für die unternehmen billiger ist sondern in der westlichen welt eine marktökonomsch geprägte konsumgütergesellschaft künstlich am leben gehalten werden muss. marktgleichgewicht ist dort wo angebot u nachfrage sich treffen - würde also der wohlstandsbürger umdenken und konsumgüter nachfragen, welche im binnenmarkt hergestellt u vermarktet werden würden -was aber eine preisfrage ist (unternehmer immer preisnehmer!)- verschiebt sich die anbotskurve und so könnten firmen u märkte sich auch hier für massenwaren etablieren und ferngründungen bzw juristisch komplexe joint ventures wieder subsidär werden...
von der aktuellen situation profitiert eher chn - ist ein BRIC staat & vwl bezogen sehr gut unterwegs ( zb: wachstum ~8%).
wollte noch anmerken bez nulldefizit:
wahrscheinli wollen unsere bundespolitiker wieder mal GER nacheifern-die haben einen steuerüberschuss von knapp 300mio €
kann mir aber nicht vorstellen dass ein / ausgaben sich bei uns jemals (wieder)die waage halten können (theoretisch gabs das um 2001 bei schwarz-blau, war aber a geschummelt)...