@ us-fan: Gern geschehen
In Deutschland hast du eh eine viel bessere Auswahl. Zwar spinnt der TÜV noch mehr als sonstwo, aber zumindest gibt's mehr Autos und man findet eher was.
Ich hab' nur US-Fabrikate und somit zwangsläufig als Daily Driver. Es emfiehlt sich aber schon, sich ein bisschen in die fahrzeugspezifische Technik einzulesen, denn die meisten US-Auto Werkstätten in Europa sind eher auf Oldtimer und Modell bis Ende 80er spezialisiert. Ich hab' diesbezüglich schoneinige, unnötig teure Erfahrungen mit den Granden der US-Car Szene in Österreich gemacht. In Deutschland wird's nicht viel anders sein, was man so hört und liest.
Sofern du nicht eine der wenigen Ausnahme-Werkstätten in der Nähe hast, such dir eine ganz normale, gute freie Werkstätte und erkundige dich vor allfälligen Service- und Reparaturarbeiten im Forum, bzw. besorg dir auch entsprechende Literatur zu deinem Auto. Wichtig ist, dass sich die Leute in der Werkstatt dann auch noch was vom Kunden sagen lassen und nicht nur obercool und allwissend sind, oder glauben es zu sein.
Ein Fahrzeugimport aus den USA wird sich mit € 4,500 Budget nicht wirklich auszahlen. Da bleibt von der summe für den Ankauf nicht viel übrig und unter $3,000 gibt's meist nur noch Bastelautos. Wenn du was Vernünftiges suchst, müsstest du alleine für den Kauf schon so rund $5,000 anlegen können. Ausserdem wird es bei Autos in der Altersklasse schwer sein, noch TÜV zu bekommen.
Probier's aber vielleicht einmal bei den Army-Basen. Dort gibt's oft interessante Autos von Angehörigen der Streitkräfte, die wieder heimgehen und ihre Autos dann auch gerne an Deutsche verkaufen. Allerdings musst du so ein Fzg. genauso noch verzollen und typisieren lassen. Du ersparst dir aber die Transportkosten und kannst ev. schon vor'm Kauf einmal beim nächsten TÜV nachsehen lassen, was ggf. umzubauen wäre. Müsstest du dir halt mit dem Verkäufer ausmachen, ob er dir den Gefallen tut. Aber: It's a buyer's market
