Autokauf in Amerika

Alles rund um US-Cars!

Moderator: superbee

gerhard köberl
Pony Driver
Pony Driver
Beiträge: 141
Registriert: Freitag 16. September 2005, 18:17
Wohnort: Niederösterreich

Autokauf in Amerika

Beitrag von gerhard köberl »

Wenn man mit dem Flugzeug in die USA einreist darf man nicht mehr Geld oder Waren im Wert von 10.000.-USD einführen, sonst deklarationspflichtig. Zur Eröffnung von einem Konto in den USA ist der Reisepaß oder Führerschein (Lichtbildausweiß) erforderlich. Das Konto unter 1.500.-USD Einlage kostet im Monat 3.-USD Spesen darüber nichts. Mit dem eigenen Laptop kann man wireless in fast jedem Hotel oder Motel ins Internet einsteigen. Der Hausbank emailen, wie abgesprochen und das Geld aufs eigene US-Konto überweisen lassen. (Dauer 3-4Tage) Von dort dann zum Händler und das Auto ist bezahlt.
Modellwechsel ist immer zur Jahresmitte das heißt ab August 2008 bekomme ich das Modell 2009 zu kaufen. Die alten 2008 Modelle werden günstiger abverkauft.
Als Ausländer in den Staaten darf man nur "USED" gebrauchte Autos kaufen die haben einen "titel" (Ausstellungsdauer Neuwagen 3 Monate und P.O. Box oder Adresse nötig).
Das wissen nicht alle Verkäufer die einem nachlaufen. Es gibt ein Abkommen das lautet: Dealers are expressly prohibited from selling new motor vehicles for resale or principle use outside the United states!
Der Autokauf ist unproblematisch und wenn der Händler gute Verbindungen hat, organisiert er auch gleich die Verschiffung nach Europa z.B. Bremerhaven.
Wenn das Fahrzeug NICHT vom Käufer in den USA gefahren wird, sondern gleich exportiert wird, ist auch die TAX in Californien 7,25% und die Lesence plates fee alles zusammen ca.10% vom Kaufpreis NICHT ZU ZAHLEN!! Übrigens von der Ostküste ist das Schiffen billiger.
Die wahren Finanziellen und manche Zulassungsprobleme sind in Österreich!!!
Als ich dem US-Händler erzählt habe was mir das kostet 10% Eu-Zoll, 20% Österreichische MWST, ca, 16% NOVA wenn ich das Fahrzeug das erstemal anmelde, und NEU die CO2 Steuer über 180gr. CO2 je gr 30.-Euro, den Technischen Umbau und die Typisierung sagte er nur OH MY GOD ! THATS TERRIBLE! WHERE YOU LIVE? WHY YOU LIVE THERE?
Wenn ich Ihm jetzt noch erkläre das wir als Österreicher die Steuern halt zahlen, weil da kann man halt nix machen, wird er mich für blöd halten.
Der Sinn ist, das wir unsere alten Kübeln länger fahren, die Umwelt mehr belasten, die alten österreichischen Typenscheine mehr wert weden und der Finanzminister sich den Sack füllt.
Als gelernter Österreicher muß man sich halt zu helfen wissen. Bratislava ist nur 5okm von Wien entfernt und hat NUR 19% MWST und sonst nix, wozu sind wir in der EU.
Arbeite gerade daran (Leihwagenlangzeitmieten)
Steuer und Versicherung für 110PS pro Jahr 105.-€ Allianz, Überprüfungspickerl jährlich 200SK = 6,64€

Für weiter positive Anregungen und Lösungen bin ich dankbar. :)

Mit feundlichen Grüßen aus L.A.

Gerhard Köberl
Benutzeravatar
Monte70
Veranstalter
Veranstalter
Beiträge: 4698
Registriert: Montag 6. September 2004, 17:08
Wohnort: Innviertel

Re: Autokauf in Amerika

Beitrag von Monte70 »

gerhard köberl hat geschrieben: Bratislava ist nur 5okm von Wien entfernt und hat NUR 19% MWST und sonst nix, wozu sind wir in der EU.


@ Gerhard Köberl - das bezieht sich nur auf einen Autokauf in der Slowakei, nicht auf einen Import aus den USA in die SK.
Keep on cruisin

Monte70
Benutzeravatar
homerbundy
Werbepartner
Werbepartner
Beiträge: 242
Registriert: Donnerstag 30. August 2007, 22:15
Wohnort: Los Angeles
Kontaktdaten:

Beitrag von homerbundy »

Hallo Gerhard,

wo in LA bist du denn?
Bild
Benutzeravatar
lowrider
Street Machine
Street Machine
Beiträge: 618
Registriert: Donnerstag 12. Mai 2005, 15:09
Wohnort: Klagenfurt

Beitrag von lowrider »

consulting firma in bratislava eröffnen (einmalig ca. 900.--), auto über österreichische bank in der slowakei leasen, auf die firma anmelden (keine kfz steuer, keine §57 überprüfung, kein tüv, keine nova, keine strafsteuer.........), auf 4 jahre abschreiben (geht in der slowakei) und zum restwert (einige tausender) nach ö importieren (nova usw. berechnet sich dann vom restwert) - du fährst das auto ganz legal als firmenwagen in österreich (geschäftsführer der consulting firma) und ersparst dir pro jahr lockere 2000 teuros.
Benutzeravatar
eci
Street Machine
Street Machine
Beiträge: 573
Registriert: Donnerstag 5. Januar 2006, 20:26
Wohnort: Polling in Tirol

Beitrag von eci »

lowrider hat geschrieben:consulting firma in bratislava eröffnen (einmalig ca. 900.--), auto über österreichische bank in der slowakei leasen, auf die firma anmelden (keine kfz steuer, keine §57 überprüfung, kein tüv, keine nova, keine strafsteuer.........), auf 4 jahre abschreiben (geht in der slowakei) und zum restwert (einige tausender) nach ö importieren (nova usw. berechnet sich dann vom restwert) - du fährst das auto ganz legal als firmenwagen in österreich (geschäftsführer der consulting firma) und ersparst dir pro jahr lockere 2000 teuros.



ist aber eine umgehung und daher illegal bzw nicht an die spielregeln gehalten

und wird sicher irgendwann probs bereiten
gruss aus tirol eci

4WD Standheiz., HiJaker, Eigenbau: beleuchteter Kühlergrill + Reserveradträger klappbar, DVD Wechsleranlage mehrere Monitore, Scoop, Moonvisor, 275 + 235er, Cragar SS 10" + 8", Runningboards
das BESTE alles TÜV genehmigt
Benutzeravatar
deni
Pro Stock
Pro Stock
Beiträge: 2496
Registriert: Mittwoch 26. Juli 2006, 16:57
Wohnort: am schönen Bodensee

Beitrag von deni »

lowrider hat geschrieben:consulting firma in bratislava eröffnen (einmalig ca. 900.--), auto über österreichische bank in der slowakei leasen, auf die firma anmelden (keine kfz steuer, keine §57 überprüfung, kein tüv, keine nova, keine strafsteuer.........), auf 4 jahre abschreiben (geht in der slowakei) und zum restwert (einige tausender) nach ö importieren (nova usw. berechnet sich dann vom restwert) - du fährst das auto ganz legal als firmenwagen in österreich (geschäftsführer der consulting firma) und ersparst dir pro jahr lockere 2000 teuros.


hierzu gabs doch bereits vor längerer zeit schon mal ne diskussion, soweit ich mich erinnern kann. wenns so einfach ist, kanns ned lang dauernd, bis die finanz dasteht und ihr hände aufhält... :roll:
mfg deni

Bild
Benutzeravatar
3of10
V8 Cruiser
V8 Cruiser
Beiträge: 57
Registriert: Sonntag 6. Mai 2007, 17:32
Wohnort:

Beitrag von 3of10 »

stimmt leider nicht so ganz...
ich probiere wiedergeben was mir meine Frau probiert hat zu erklären..es gibt sachen die ich niee verstehen werde :roll:

gründung einer Firma ...ca 7000 Euro(einschreib GEb. eigen Kap. und was was i)
kfz steuer.....................ja
tüv ..............................die ersten4 jahre nein dann ja
hversicherung...............ja ca 200 Euro/jahr
vollkasko......................wenn leasing pflicht ca 700/jahr

und die Firma zahlt noch Steuern....wer macht die steuererklärung?=kostet auch was..

was stimmt ...keine nova kein strafteuer

so ich offe es stimmt so ca...


MfG!
Zuletzt geändert von 3of10 am Dienstag 12. August 2008, 16:33, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
coolchevy
Pro Stock
Pro Stock
Beiträge: 1985
Registriert: Sonntag 3. Juli 2005, 12:03
Wohnort: Graz

Beitrag von coolchevy »

man genauso mit über 10.000 USD einreisen ohne Probleme. Man muss nur bei der Einreise bei der Zollbehörde deklarieren z.B.: für Autokauf.

Völlig unproblematisch und kostet nichts. Schon mehrmals mit über 50.000 USD eingereist und halt deklariert. Bei der Ausreise ist eventuell eine BOL oder invoice vorzulegen, sehr oft aber gar nichts.
Benutzeravatar
Monte70
Veranstalter
Veranstalter
Beiträge: 4698
Registriert: Montag 6. September 2004, 17:08
Wohnort: Innviertel

Beitrag von Monte70 »

BOL = Bill of Lading = Seefrachtbrief - kleine Hilfestellung, für die, die mit Speditionen wenig zu tun haben. *Klugscheißmodus aus*
Keep on cruisin

Monte70
Benutzeravatar
Aichi
Crew Member
Crew Member
Beiträge: 8
Registriert: Donnerstag 7. Juni 2007, 11:23
Wohnort: Völkermarkt

Beitrag von Aichi »

ich hätte ne frage zur nova:

Wenn das folgende gilt ist man von der nova befreit, oder?:

Folgende Kraftfahrzeuge gelten als Sammlerstücke von geschichtlichem Wert und sind daher von der NOVA befreit:
• Kraftfahrzeuge, die 30 Jahre oder älter sind und einem nicht mehr hergestellten Modell oder Typ entsprechen und noch im Originalzustand sind (keine wesentliche Änderung des Fahrgestells, des Steuer- oder Bremssystems, des Motors, usw.).

heißt das wenn das auto nicht matchning numbers ist muss ich nova zahlen?
The World is Yours - with a 440 cui
Bird of Prey
Muscle Car Driver
Muscle Car Driver
Beiträge: 441
Registriert: Mittwoch 27. April 2005, 13:45

Beitrag von Bird of Prey »

gute und berechtigte Frage!

Ich denke, dass die bei der Landesregierung nur Fahrgestellnummer und Motornummer mit den Papieren vergleichen, was anderes können die gar nicht überprüfen.

...werde euch dann wissen lassen wies mir beim typ. gegangen ist wegen aftermarket 4bbl vergaser statt orig. 2bbl.

edit: bzgl Nova ist das völlig egal, ich habe vor gut 2 Monaten mit dem Finanzamt Linz telefoniert, jegliches Auto, das älter als 30 Jahre ist ist befreit, egal was nicht original dran ist. Anders ists bei der Typisierungsstelle wie ich oben geschrieben habe wegen Oldtimer-Zulassung.
"Schnallt euch an, wir fahren auf den Freeway..."
Benutzeravatar
schni
Street Machine
Street Machine
Beiträge: 688
Registriert: Sonntag 13. Mai 2007, 20:10
Wohnort: Marchtrenk (OÖ) / Seefeld (T)

Beitrag von schni »

und da dir bei einem auto, das älter als 30 jahre ist, nicht viel anderes als eine historische einzelgenehmigung übrigbleibt, sollte es dann doch zumindest technik verbaut haben, die im baujahr des fahrzeugs für das entsprechende modell verfügbar war. weil das geht anscheinend ohne probleme durch, hab ich mal gehört.
it´s not the speed, that kills - it´s the sudden stop
Benutzeravatar
lowrider
Street Machine
Street Machine
Beiträge: 618
Registriert: Donnerstag 12. Mai 2005, 15:09
Wohnort: Klagenfurt

Beitrag von lowrider »

3of10 hat geschrieben:stimmt leider nicht so ganz...
ich probiere wiedergeben was mir meine Frau probiert hat zu erklären..es gibt sachen die ich niee verstehen werde :roll:

gründung einer Firma ...ca 7000 Euro(einschreib GEb. eigen Kap. und was was i)
kfz steuer.....................ja
tüv ..............................die ersten4 jahre nein dann ja
hversicherung...............ja ca 200 Euro/jahr
vollkasko......................wenn leasing pflicht ca 700/jahr

und die Firma zahlt noch Steuern....wer macht die steuererklärung?=kostet auch was..

was stimmt ...keine nova kein strafteuer

so ich offe es stimmt so ca...


MfG!


firmengründung kostet keinen tausender - mußt ja keine ag gründen :lol:

hier ist die genauere anleitung:
http://www.allradforum.at/forum/index.p ... 327&site=1
Benutzeravatar
eric1617
Pro Stock
Pro Stock
Beiträge: 3217
Registriert: Donnerstag 29. Januar 2004, 10:37
Wohnort: Steiermark - Home of the Governor

Beitrag von eric1617 »

Bird of Prey hat geschrieben:gute und berechtigte Frage!

Ich denke, dass die bei der Landesregierung nur Fahrgestellnummer und Motornummer mit den Papieren vergleichen, was anderes können die gar nicht überprüfen.

...werde euch dann wissen lassen wies mir beim typ. gegangen ist wegen aftermarket 4bbl vergaser statt orig. 2bbl.

edit: bzgl Nova ist das völlig egal, ich habe vor gut 2 Monaten mit dem Finanzamt Linz telefoniert, jegliches Auto, das älter als 30 Jahre ist ist befreit, egal was nicht original dran ist. Anders ists bei der Typisierungsstelle wie ich oben geschrieben habe wegen Oldtimer-Zulassung.


Würde mich schon sehr wundern wenn die Prüfhallenprimaten (copyright lowrider) einen 2bbl von einem 4bbl unterscheiden können. Luftfilter abschrauben = Lottosechser
Wer seine Waffen zu Pflugscharen schmiedet, der wird für jene pflügen, die das nicht getan haben.
Benutzeravatar
Gustavltd
Pro Stock
Pro Stock
Beiträge: 3311
Registriert: Sonntag 11. Januar 2004, 18:12
Wohnort: Wien

Beitrag von Gustavltd »

Die Finanz arbeitet eh schon daran, war ein Bericht in der Kfz-Wirtschaft. Ein Fahrzeug darf ja nur 6 Monate mit ausländischen in Österreich verwendet werden. Dann muß es wieder raus. Man darf dann wieder nach Österreich normalerweise für weitere sechs Monate. Da aber z.B. speziell deutsche Firmen Vertreter in Österreich mit deutschem Kennzeichen fahren lassen, ist man jetzt auf die Idee gekommen das der Wagen insgesamt nur sechs Monate mit ausl. Kennz. in Österreich fahren darf. Das heist die Frist wird nicht mit jedem Grenzübertritt verlängert. Wenn die Behörde dann draufkommt das ein Auto länger da ist gibt es ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung (Nova, Mwst, Co2-Abgabe,....)

Bin jetzt nicht ganz sicher ob das schon durch ist oder nur ein Vorschlag war, aber Big Brother is watching you!!!

Gus
Das Leben ist zu kurz. um es mit kleinen Autos zu vergeuden.
Antworten