Oweh - VW
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Oweh - VW
Ja, früher konnte man alles blind
ertasten, nur keine Ablenkung war
die Devise.
Aber ein sehr interessanter Schachzug
von VW, die alte Marke Scout wieder
einzuführen. Der Name ist in den U.S.
noch immer sehr bekannt, das Design
orientiert sich an den alten Vorbildern.
Auf jeden Fall gefälliger als der Cybertruck.
Ob' s was bringt, wird sich zeigen.
ertasten, nur keine Ablenkung war
die Devise.
Aber ein sehr interessanter Schachzug
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Oweh - VW
Dieselaffäre: Frühere VW-Manager zu Haft verurteilt
Im Strafprozess zur Dieselaffäre sind gestern vier frühere Führungskräfte von Volkswagen wegen Betrugs schuldig gesprochen worden. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts im deutschen Braunschweig verurteilte zwei Angeklagte zu mehrjährigen Haftstrafen, zwei Ex-Mitarbeiter erhielten Bewährungsstrafen.
Mit dem Urteil geht ein riesiges Verfahren nach fast vier Jahren zu Ende. Während die Angeklagten aus Sicht der Ermittler überführt sind, wehren sich die Männer und sehen sich als Bauernopfer.
Die Staatsanwaltschaft hatte zwischen zwei und vier Jahre Gefängnis gefordert und hielt nur in einem Fall Bewährung für angebracht. Die Verteidigung dagegen plädierte auf drei Freisprüche und eine Verwarnung.
Weitere Verfahren im Dieselskandal
Das Urteil ist nicht rechtskräftig und die juristische Aufarbeitung auch nach diesem Schuldspruch nicht beendet. In Braunschweig sind nach dem ersten Prozess und dem Komplex gegen den früheren Volkswagen-Konzernchef Martin Winterkorn noch vier weitere Strafverfahren gegen insgesamt 31 Angeklagte offen, wie ein Sprecher des Landgerichts sagte.
Der Skandal um Manipulationen bei Abgastests von Dieselautos war im September 2015 aufgeflogen. In den USA hatte der Wolfsburger Autokonzern kurz zuvor falsche Testergebnisse eingeräumt. Wenige Tage später trat Winterkorn zurück. VW schlitterte in eine der größten Krisen, die den Konzern nach eigenen Angaben bisher etwa 33 Milliarden Euro kostete.
Quelle: https://orf.at/stories/3394932/
Recht so. Wer die Gesundheit der Allgemeinheit durch Drecksschleudern fahrlässig gefährdet, muss zur Verantwortung gezogen werden.
Die ganzen Stinker hätten damals umgehend stillgelegt werden müssen. Aber neiiin...der "heilige" TDI...fahren ja noch immer genug von diesen Kraxn rum...
VW startet mit seiner Currywurst durch
What?
Ein Gewinneinbruch im ersten Quartal, negative Schlagzeilen mit Verurteilungen im Dieselskandal diese Woche: Für den deutschen Autohersteller VW läuft es nicht so wirklich rund, auch wenn es bei E-Autos zuletzt einen Hoffnungsschimmer gegeben hat. Mit einem ganz anderen Produkt geht der Konzern jetzt in die Offensive: Der Kantinenklassiker Currywurst soll bald in ganz Deutschland im Supermarkt erhältlich sein – als Komplettgericht für die Mikrowelle.
Quelle: https://orf.at/stories/3395092/
Na, dann: Maaaahlzeit!
Im Strafprozess zur Dieselaffäre sind gestern vier frühere Führungskräfte von Volkswagen wegen Betrugs schuldig gesprochen worden. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts im deutschen Braunschweig verurteilte zwei Angeklagte zu mehrjährigen Haftstrafen, zwei Ex-Mitarbeiter erhielten Bewährungsstrafen.
Mit dem Urteil geht ein riesiges Verfahren nach fast vier Jahren zu Ende. Während die Angeklagten aus Sicht der Ermittler überführt sind, wehren sich die Männer und sehen sich als Bauernopfer.
Die Staatsanwaltschaft hatte zwischen zwei und vier Jahre Gefängnis gefordert und hielt nur in einem Fall Bewährung für angebracht. Die Verteidigung dagegen plädierte auf drei Freisprüche und eine Verwarnung.
Weitere Verfahren im Dieselskandal
Das Urteil ist nicht rechtskräftig und die juristische Aufarbeitung auch nach diesem Schuldspruch nicht beendet. In Braunschweig sind nach dem ersten Prozess und dem Komplex gegen den früheren Volkswagen-Konzernchef Martin Winterkorn noch vier weitere Strafverfahren gegen insgesamt 31 Angeklagte offen, wie ein Sprecher des Landgerichts sagte.
Der Skandal um Manipulationen bei Abgastests von Dieselautos war im September 2015 aufgeflogen. In den USA hatte der Wolfsburger Autokonzern kurz zuvor falsche Testergebnisse eingeräumt. Wenige Tage später trat Winterkorn zurück. VW schlitterte in eine der größten Krisen, die den Konzern nach eigenen Angaben bisher etwa 33 Milliarden Euro kostete.
Quelle: https://orf.at/stories/3394932/
Recht so. Wer die Gesundheit der Allgemeinheit durch Drecksschleudern fahrlässig gefährdet, muss zur Verantwortung gezogen werden.
Die ganzen Stinker hätten damals umgehend stillgelegt werden müssen. Aber neiiin...der "heilige" TDI...fahren ja noch immer genug von diesen Kraxn rum...
VW startet mit seiner Currywurst durch
What?
Ein Gewinneinbruch im ersten Quartal, negative Schlagzeilen mit Verurteilungen im Dieselskandal diese Woche: Für den deutschen Autohersteller VW läuft es nicht so wirklich rund, auch wenn es bei E-Autos zuletzt einen Hoffnungsschimmer gegeben hat. Mit einem ganz anderen Produkt geht der Konzern jetzt in die Offensive: Der Kantinenklassiker Currywurst soll bald in ganz Deutschland im Supermarkt erhältlich sein – als Komplettgericht für die Mikrowelle.
Quelle: https://orf.at/stories/3395092/
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Oweh - VW
33 Milliarden ?!
Oder anders ausgedrückt: VW hätte über 2 Millionen Autos a ca € 15.000.- verschenken können. Irre.
Oder anders ausgedrückt: VW hätte über 2 Millionen Autos a ca € 15.000.- verschenken können. Irre.
Wer seine Waffen zu Pflugscharen schmiedet, der wird für jene pflügen, die das nicht getan haben.
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Völlig irre, aber:
EU-Automarkt: Tesla rutscht weiter ab, VW im Aufwind
Der Automarkt in der Europäischen Union hat im April etwas zugelegt. Zum ersten Mal in diesem Jahr wurden in einem Monat mehr Pkws neu zugelassen als ein Jahr zuvor.
Der Anstieg war mit 1,3 Prozent auf 925.359 Autos allerdings recht klein, wie der europäische Herstellerverband ACEA heute in Brüssel mitteilte. Nach den ersten vier Monaten steht damit immer noch ein Minus von 1,2 Prozent auf 3,64 Millionen Fahrzeuge zu Buche.
Dämpfer für Tesla
Für den US-Elektroautohersteller Tesla gab es im April einen weiteren Dämpfer. Erneut stürzten die Neuzulassungen in der EU ab, diesmal um mehr als die Hälfte, so ACEA. Nach den ersten vier Monaten des Jahres muss Tesla ein Minus von gut 46 Prozent auf nur noch 41.677 Autos verkraften.
Der EU-Automarkt zieht bei E-Autos etwas an. In den ersten vier Monaten entfielen 15,3 Prozent der Neuzulassungen auf reine Batterieautos, ein Jahr zuvor waren es nur zwölf Prozent gewesen. In Stückzahlen betrug das Wachstum über ein Viertel.
VW verdoppelt E-Auto-Auslieferungen
Volkswagen konnte die Auslieferungen reiner Elektrofahrzeuge in Europa im ersten Quartal mehr als verdoppeln. Auch der chinesische Elektroweltmarktführer BYD hat Tesla in Europa bei reinen Elektroantrieben (BEV) nun überholt. Nach Daten der Marktforscher von Jato Dynamics war es im April erstmals so weit.
Quelle: https://orf.at/stories/3395019/
EU-Automarkt: Tesla rutscht weiter ab, VW im Aufwind
Der Automarkt in der Europäischen Union hat im April etwas zugelegt. Zum ersten Mal in diesem Jahr wurden in einem Monat mehr Pkws neu zugelassen als ein Jahr zuvor.
Der Anstieg war mit 1,3 Prozent auf 925.359 Autos allerdings recht klein, wie der europäische Herstellerverband ACEA heute in Brüssel mitteilte. Nach den ersten vier Monaten steht damit immer noch ein Minus von 1,2 Prozent auf 3,64 Millionen Fahrzeuge zu Buche.
Dämpfer für Tesla
Für den US-Elektroautohersteller Tesla gab es im April einen weiteren Dämpfer. Erneut stürzten die Neuzulassungen in der EU ab, diesmal um mehr als die Hälfte, so ACEA. Nach den ersten vier Monaten des Jahres muss Tesla ein Minus von gut 46 Prozent auf nur noch 41.677 Autos verkraften.
Der EU-Automarkt zieht bei E-Autos etwas an. In den ersten vier Monaten entfielen 15,3 Prozent der Neuzulassungen auf reine Batterieautos, ein Jahr zuvor waren es nur zwölf Prozent gewesen. In Stückzahlen betrug das Wachstum über ein Viertel.
VW verdoppelt E-Auto-Auslieferungen
Volkswagen konnte die Auslieferungen reiner Elektrofahrzeuge in Europa im ersten Quartal mehr als verdoppeln. Auch der chinesische Elektroweltmarktführer BYD hat Tesla in Europa bei reinen Elektroantrieben (BEV) nun überholt. Nach Daten der Marktforscher von Jato Dynamics war es im April erstmals so weit.
Quelle: https://orf.at/stories/3395019/
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Oweh - VW
Volkswagen meldet drastischen Gewinneinbruch – und kappt wegen US-Zöllen Prognose
Die Politik von Donald Trump macht Europas größtem Autokonzern schwer zu schaffen. Der Gewinn von Volkswagen ist stark zurückgegangen. Allein die US-Zölle kosteten den Konzern Profite in Milliardenhöhe.
Der VW-Konzern hat im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinneinbruch verzeichnet. Nach Steuern verdienten die Wolfsburger mit 2,29 Milliarden Euro gut ein Drittel weniger als ein Jahr zuvor, teilte der Konzern mit. Dabei schlugen allein die US-Zölle von Präsident Donald Trump in der ersten Jahreshälfte mit 1,3 Milliarden Euro zu Buche.
Im abgelaufenen Quartal sanken die Erlöse um drei Prozent auf 80,8 Milliarden Euro.
Der Betriebsgewinn verringerte sich um 29,4 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro, die Rendite schrumpfte von 6,5 auf 4,7 Prozent.
Außer den US-Zöllen hat der Konzern zahlreiche weitere Krisenherde, die das Geschäft im zweiten Quartal beeinträchtigten. So lief es insbesondere bei den hochpreisigen Marken Porsche und Audi schlecht. Die Rendite in der Markengruppe Progressive, zu der außer Audi auch Lamborghini, Bentley und Ducati gehören, schrumpfte in der ersten Jahreshälfte auf 3,3 Prozent, nachdem es vor Jahresfrist noch 6,4 Prozent gewesen waren. Bei Porsche brach die Rendite auf 5,2 Prozent ein, vor einem Jahr waren es noch 16,4 Prozent gewesen.
Dazu kamen Zusatzbelastungen für die Sparprogramme bei den Marken Volkswagen und Audi sowie bei der Softwaretochter Cariad. Auch der höhere Absatz von Elektroautos schmälerte den Gewinn, weil VW mit ihnen pro verkauftem Fahrzeug immer noch weniger Geld verdient als mit vergleichbaren Verbrennern. Erneut verdiente der Konzern auf dem wichtigen Markt China weniger.
In einem weiteren Schritt kappte der größte Autobauer Europas wegen der US-Zölle seine Gewinnaussichten für das gesamte Jahr. Das Unternehmen rechnet nun nur noch mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau. Bislang hielt der Konzern einen Anstieg des Gewinns um bis zu fünf Prozent für möglich. Die operative Umsatzrendite dürfte zwischen vier und fünf Prozent liegen statt zwischen 5,5 und 6,5 Prozent. Der Netto-Barmittelzufluss soll mit einer bis drei Milliarden Euro ebenfalls geringer ausfallen als bislang erwartet.
Volkswagen unterstellt am unteren Ende seiner Prognose, dass die Einfuhrzölle für Neuwagen in die USA bei 27,5 Prozent bleiben. Im günstigsten Fall werden Zölle von zehn Prozent angenommen. »Es besteht hohe Unsicherheit in Bezug auf die weitere Entwicklung der Zollsituation und ihrer Effekte und Wechselwirkungen«, hieß es von Volkswagen weiter.
Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... 45bbcf1373
Die Politik von Donald Trump macht Europas größtem Autokonzern schwer zu schaffen. Der Gewinn von Volkswagen ist stark zurückgegangen. Allein die US-Zölle kosteten den Konzern Profite in Milliardenhöhe.
Der VW-Konzern hat im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinneinbruch verzeichnet. Nach Steuern verdienten die Wolfsburger mit 2,29 Milliarden Euro gut ein Drittel weniger als ein Jahr zuvor, teilte der Konzern mit. Dabei schlugen allein die US-Zölle von Präsident Donald Trump in der ersten Jahreshälfte mit 1,3 Milliarden Euro zu Buche.
Im abgelaufenen Quartal sanken die Erlöse um drei Prozent auf 80,8 Milliarden Euro.
Der Betriebsgewinn verringerte sich um 29,4 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro, die Rendite schrumpfte von 6,5 auf 4,7 Prozent.
Außer den US-Zöllen hat der Konzern zahlreiche weitere Krisenherde, die das Geschäft im zweiten Quartal beeinträchtigten. So lief es insbesondere bei den hochpreisigen Marken Porsche und Audi schlecht. Die Rendite in der Markengruppe Progressive, zu der außer Audi auch Lamborghini, Bentley und Ducati gehören, schrumpfte in der ersten Jahreshälfte auf 3,3 Prozent, nachdem es vor Jahresfrist noch 6,4 Prozent gewesen waren. Bei Porsche brach die Rendite auf 5,2 Prozent ein, vor einem Jahr waren es noch 16,4 Prozent gewesen.
Dazu kamen Zusatzbelastungen für die Sparprogramme bei den Marken Volkswagen und Audi sowie bei der Softwaretochter Cariad. Auch der höhere Absatz von Elektroautos schmälerte den Gewinn, weil VW mit ihnen pro verkauftem Fahrzeug immer noch weniger Geld verdient als mit vergleichbaren Verbrennern. Erneut verdiente der Konzern auf dem wichtigen Markt China weniger.
In einem weiteren Schritt kappte der größte Autobauer Europas wegen der US-Zölle seine Gewinnaussichten für das gesamte Jahr. Das Unternehmen rechnet nun nur noch mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau. Bislang hielt der Konzern einen Anstieg des Gewinns um bis zu fünf Prozent für möglich. Die operative Umsatzrendite dürfte zwischen vier und fünf Prozent liegen statt zwischen 5,5 und 6,5 Prozent. Der Netto-Barmittelzufluss soll mit einer bis drei Milliarden Euro ebenfalls geringer ausfallen als bislang erwartet.
Volkswagen unterstellt am unteren Ende seiner Prognose, dass die Einfuhrzölle für Neuwagen in die USA bei 27,5 Prozent bleiben. Im günstigsten Fall werden Zölle von zehn Prozent angenommen. »Es besteht hohe Unsicherheit in Bezug auf die weitere Entwicklung der Zollsituation und ihrer Effekte und Wechselwirkungen«, hieß es von Volkswagen weiter.
Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... 45bbcf1373
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Oweh - VW
Große Überraschung..
Preise rauf, Qualität runter und das von Anfang an sinnbefreite Bekenntnis hochpreisige Modelle zu forcieren und kleine und günstige Modelle sterben zu lassen. Was haben die sich erwartet?
In Zeiten wie diesen, wo dem durchschnittlichen Bürger (und das ist definitiv die breiteste Masse) immer weniger im Börsl bleibt soll er einen Passat um € 70.000,- kaufen, der vor ein paar Jahren noch € 40.000,- gekostet hat, und dazu noch problemloser war?
Da wundert es wohl keinen dass das Konzept nicht aufgeht, und Krisen wie die aktuelle US-Politik - Krisen gibt es ja immer wieder mal - schmerzen dann halt doppelt.
Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
Preise rauf, Qualität runter und das von Anfang an sinnbefreite Bekenntnis hochpreisige Modelle zu forcieren und kleine und günstige Modelle sterben zu lassen. Was haben die sich erwartet?
In Zeiten wie diesen, wo dem durchschnittlichen Bürger (und das ist definitiv die breiteste Masse) immer weniger im Börsl bleibt soll er einen Passat um € 70.000,- kaufen, der vor ein paar Jahren noch € 40.000,- gekostet hat, und dazu noch problemloser war?
Da wundert es wohl keinen dass das Konzept nicht aufgeht, und Krisen wie die aktuelle US-Politik - Krisen gibt es ja immer wieder mal - schmerzen dann halt doppelt.
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Neues Verfahren im VW-Dieselskandal im November
Nach dem ersten Urteil mit langen Haftstrafen geht die Aufarbeitung des VW-Dieselskandals mit einem weiteren Mammutverfahren weiter. Am 17. November beginnt in Braunschweig ein weiteres Verfahren gegen fünf Angeklagte, wie das Landgericht Braunschweig mitteilte.
Für das Verfahren wurden mehr als 100 Verhandlungstage bis Ende 2026 angesetzt.
Bei den Beschuldigten handle es sich um fünf zum Teil ehemalige Mitarbeiter von VW, denen gewerbsmäßiger Betrug und andere Straftaten vorgeworfen würden. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig wirft ihnen den Angaben zufolge vor, als VW-Führungskräfte dafür verantwortlich gewesen zu sein, dass Behörden und Kunden in Europa und den USA jahrelang über die Abgaswerte von Dieselfahrzeugen getäuscht worden seien.
Im September 2015 war herausgekommen, dass VW statt des Einsatzes teurerer Abgastechnik die Messwerte mit Hilfe versteckter Software-Codes fälschte. Diese sorgten dafür, dass bei Tests voll gereinigt wurde, im Straßenbetrieb jedoch ein Vielfaches der Emissionen auftrat. Die nun relevanten Vorwürfe reichen laut Gericht zurück bis in das Jahr 2006.
Erstes Urteil gegen vier Ex-Führungskräfte
Ein erstes Mammutverfahren vor dem Landgericht war im Mai zu Ende gegangen. Das Verfahren hatte fast vier Jahre und 175 Verhandlungstage gedauert. Vier frühere Führungskräfte wurden am Ende schuldig gesprochen. Zwei von ihnen wurden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die anderen beiden erhielten Bewährung.
Ursprünglich sollte auch der frühere Volkswagen-Konzernchef Martin Winterkorn mit auf der Anklagebank sitzen. Sein Verfahrensteil wurde aber schon vor dem Auftakt im September 2021 aus gesundheitlichen Gründen abgetrennt. Das separate Verfahren gegen ihn wurde 2024 bereits nach weniger Verhandlungstagen wegen gesundheitlicher Probleme unterbrochen und später wegen Verhandlungsunfähigkeit vorläufig eingestellt.
Quelle: https://help.orf.at/stories/3232694/
Nach dem ersten Urteil mit langen Haftstrafen geht die Aufarbeitung des VW-Dieselskandals mit einem weiteren Mammutverfahren weiter. Am 17. November beginnt in Braunschweig ein weiteres Verfahren gegen fünf Angeklagte, wie das Landgericht Braunschweig mitteilte.
Für das Verfahren wurden mehr als 100 Verhandlungstage bis Ende 2026 angesetzt.
Bei den Beschuldigten handle es sich um fünf zum Teil ehemalige Mitarbeiter von VW, denen gewerbsmäßiger Betrug und andere Straftaten vorgeworfen würden. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig wirft ihnen den Angaben zufolge vor, als VW-Führungskräfte dafür verantwortlich gewesen zu sein, dass Behörden und Kunden in Europa und den USA jahrelang über die Abgaswerte von Dieselfahrzeugen getäuscht worden seien.
Im September 2015 war herausgekommen, dass VW statt des Einsatzes teurerer Abgastechnik die Messwerte mit Hilfe versteckter Software-Codes fälschte. Diese sorgten dafür, dass bei Tests voll gereinigt wurde, im Straßenbetrieb jedoch ein Vielfaches der Emissionen auftrat. Die nun relevanten Vorwürfe reichen laut Gericht zurück bis in das Jahr 2006.
Erstes Urteil gegen vier Ex-Führungskräfte
Ein erstes Mammutverfahren vor dem Landgericht war im Mai zu Ende gegangen. Das Verfahren hatte fast vier Jahre und 175 Verhandlungstage gedauert. Vier frühere Führungskräfte wurden am Ende schuldig gesprochen. Zwei von ihnen wurden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die anderen beiden erhielten Bewährung.
Ursprünglich sollte auch der frühere Volkswagen-Konzernchef Martin Winterkorn mit auf der Anklagebank sitzen. Sein Verfahrensteil wurde aber schon vor dem Auftakt im September 2021 aus gesundheitlichen Gründen abgetrennt. Das separate Verfahren gegen ihn wurde 2024 bereits nach weniger Verhandlungstagen wegen gesundheitlicher Probleme unterbrochen und später wegen Verhandlungsunfähigkeit vorläufig eingestellt.
Quelle: https://help.orf.at/stories/3232694/
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Deutsche Autoindustrie im Hintertreffen
Die deutsche Autoindustrie verdient derzeit so wenig wie schon lange nicht mehr. Zusammen hätten die Unternehmen im dritten Quartal mit 1,7 Milliarden Euro den geringsten Betriebsgewinn seit dem Vergleichsquartal 2009 erwirtschaftet, teilte die Beratungsgesellschaft EY am Montag mit. Im internationalen Vergleich spielen die deutschen Hersteller eine kleiner werdende Rolle, China ist weiter auf dem Vormarsch. Am Dienstag soll die EU-Kommission ihre überarbeiteten CO2-Vorgaben für die Autoindustrie vorlegen, Fachleute sehen die geplante Aufweichung vorwiegend kritisch.
Gemeinsam betrachtet blieben Absatz und Umsatz der drei großen deutschen Autohersteller Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz zwar weitgehend stabil, der operative Gewinn brach aber um knapp 76 Prozent ein. Kein anderes großes Autoland schnitt den Angaben nach bei der Entwicklung von Umsatz und Gewinn so schwach ab wie Deutschland. Die Branche steckt aber generell in einer Profitabilitätskrise, insgesamt ging der EY-Analyse zufolge der Gewinn bei den größten Autokonzernen weltweit um 37 Prozent zurück.
EY wertete Umsatz und Gewinn von 19 Autokonzernen aus: In China waren das BYD, Geely und Great Wall Motor, in den USA Ford, General Motors und Tesla, in Japan sechs Hersteller, in Europa auch Stellantis und Renault. Dazu kamen Hyundai und Kia aus Südkorea. Die meisten Hersteller erwirtschafteten den Berechnungen zufolge eine geringere Marge als im Vorjahr.
Suzuki am profitabelsten
Die Durchschnittsmarge, die den operativen Gewinn ins Verhältnis zum Umsatz setzt, der 19 Unternehmen lag laut EY bei 3,9 Prozent und damit auf dem niedrigsten Stand seit mindestens zehn Jahren. „Seit 2023 hat sich die Marge der Topautokonzerne mehr als halbiert“, schrieb EY. Der profitabelste Hersteller im dritten Quartal war das japanische Unternehmen Suzuki. Die Marge lag bei 9,2 Prozent. Danach folgten BMW und Toyota.
EY-Autoexperte Constantin Gall teilte mit: „Die weltweite Autoindustrie steckt in einer tiefen Krise, allerdings sind es zurzeit die deutschen Autokonzerne, die besonders stark leiden.“ Ursächlich dafür seien die allgemeine Schwäche des Premiumsegments, die US-Zollpolitik, negative Wechselkurseffekte, hohe Investitionen in Elektroautos, die sich bisher nicht gerechnet hätten, und hohe Ausgaben für den Umbau der Unternehmen. „All das sorgt aktuell für einen perfekten Sturm, gerade für die deutschen Autohersteller.“
Die schwindende Marktmacht der deutschen Hersteller zeigt auch ein Zehnjahresvergleich: Verglichen mit dem Sommerquartal 2016 hätten die deutschen Hersteller ihre Erlöse um 27 Prozent gesteigert. Autofirmen aus den USA und Japan hätten zugleich aber ein Umsatzplus um rund zwei Drittel geschafft, die drei größten chinesischen Hersteller BYD, Geely und Great Wall Motor hätten ihre Erlöse sogar mehr als verfünffacht. „Einige chinesische Konzerne haben sich inzwischen als sehr ernstzunehmende Global Player etabliert“, sagte Gall.
China mit neuer Dominanz
Zugleich gingen die Verkäufe der Hersteller aus Deutschland in China im dritten Quartal um neun Prozent zurück. Der China-Anteil am weltweiten Absatz sank auf 29 Prozent. 2020 waren es noch 39 Prozent. Der Markt sei extrem wettbewerbsintensiv, sagte Gall. Wegen der schwachen Konjunktur verkauften sich Premiumautos in den Vorjahren schlechter. Vor allem aber wachse der Absatz von E-Autos stark. „Und hier ziehen die Chinesen einheimische Marken den etablierten westlichen Konzernen eindeutig vor.“ Westliche Hersteller versuchten zwar gegenzusteuern, ein Ende des Abwärtstrends sei aber nicht abzusehen.
Das sieht auch Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des privaten Centers Automotive Research (CAR) im deutschen Bochum, so. Die deutsche Autoproduktion werde seiner Einschätzung nach auch im kommenden Jahr schrumpfen. Die Zahl der Beschäftigten in den deutschen Autofabriken könnte von derzeit rund 720.000 Menschen auf deutlich weniger als 700.000 zurückgehen. Für 2027 gehe er von 650.000 Beschäftigten aus.
Der weltweit größte Einzelmarkt China habe in diesem Jahr mit 24,3 Millionen Pkw-Verkäufen seine Bedeutung weiter ausgebaut. In dem Land wurden 2025 rund 30 Millionen Autos gebaut, was einen Anteil von 36,6 Prozent an der globalen Produktion bedeutet. Auf Europa entfallen gerade einmal 15 Prozent. Die Zukunft der deutschen Autohersteller sei eng mit dem chinesischen Markt verbunden, sagte Dudenhöffer. Sie müssten nach dem Vorbild des VW-Konzerns „in China für China“ Elektroautos entwickeln und bauen.
Fachleute: Verbrenner-Aus läuft ins Leere
In diesem Zusammenhang kritisiert Dudenhöffer das Aufweichen des eigentlich für 2035 geplanten Endes für neue Fahrzeuge mit Verbrennermotor. Man könne sich nicht von der Entwicklung abkoppeln, sondern müsse sich dem Wettbewerb auf dem harten chinesischen Markt stellen. „Wer nicht in China ist, ist nicht im Autogeschäft.“ Auch andere Fachleute gehen nicht davon aus, dass Änderungen der Vorgaben für die Autoindustrie mehr als eine kurzfristige Lösung seien.
So sagte etwa Anita Wölfl, die am Münchner Ifo-Institut am Zentrum für Innovationsökonomik und Digitale Transformation forscht, gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ („SZ“): „Die CO2-Emissionsgrenzen jetzt aufzuweichen, indem man das Verbrenner-Aus zurücknimmt oder verschiebt, würde die Situation der deutschen Autohersteller nicht verbessern. Ganz im Gegenteil: Es führt zu einem Glaubwürdigkeitsverlust und zu Unsicherheit bei den Käufern.“
Eigentlich sollten in der EU von 2035 an keine Neuwagen mehr zugelassen werden, die noch CO2 ausstoßen. Diese Regelung dürfte die EU-Kommission am Dienstag kippen – wie die Neubestimmungen lauten sollen, ist noch unklar.
Quelle: https://orf.at/stories/3414464/
Ja, die "Premiumautos". Deren Qualität und Zuverlässigkeit hat gewaltig nachgelassen und so locker sitzt das Geld in diesem Segment in Zeiten wie diesen auch dort nicht mehr. Somit wird die Pleitewelle bei uns noch lange weitergehen.
Sicher ist: Ein Fahrzeug "Made in China" kommt uns niemals ins Haus.
Die deutsche Autoindustrie verdient derzeit so wenig wie schon lange nicht mehr. Zusammen hätten die Unternehmen im dritten Quartal mit 1,7 Milliarden Euro den geringsten Betriebsgewinn seit dem Vergleichsquartal 2009 erwirtschaftet, teilte die Beratungsgesellschaft EY am Montag mit. Im internationalen Vergleich spielen die deutschen Hersteller eine kleiner werdende Rolle, China ist weiter auf dem Vormarsch. Am Dienstag soll die EU-Kommission ihre überarbeiteten CO2-Vorgaben für die Autoindustrie vorlegen, Fachleute sehen die geplante Aufweichung vorwiegend kritisch.
Gemeinsam betrachtet blieben Absatz und Umsatz der drei großen deutschen Autohersteller Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz zwar weitgehend stabil, der operative Gewinn brach aber um knapp 76 Prozent ein. Kein anderes großes Autoland schnitt den Angaben nach bei der Entwicklung von Umsatz und Gewinn so schwach ab wie Deutschland. Die Branche steckt aber generell in einer Profitabilitätskrise, insgesamt ging der EY-Analyse zufolge der Gewinn bei den größten Autokonzernen weltweit um 37 Prozent zurück.
EY wertete Umsatz und Gewinn von 19 Autokonzernen aus: In China waren das BYD, Geely und Great Wall Motor, in den USA Ford, General Motors und Tesla, in Japan sechs Hersteller, in Europa auch Stellantis und Renault. Dazu kamen Hyundai und Kia aus Südkorea. Die meisten Hersteller erwirtschafteten den Berechnungen zufolge eine geringere Marge als im Vorjahr.
Suzuki am profitabelsten
Die Durchschnittsmarge, die den operativen Gewinn ins Verhältnis zum Umsatz setzt, der 19 Unternehmen lag laut EY bei 3,9 Prozent und damit auf dem niedrigsten Stand seit mindestens zehn Jahren. „Seit 2023 hat sich die Marge der Topautokonzerne mehr als halbiert“, schrieb EY. Der profitabelste Hersteller im dritten Quartal war das japanische Unternehmen Suzuki. Die Marge lag bei 9,2 Prozent. Danach folgten BMW und Toyota.
EY-Autoexperte Constantin Gall teilte mit: „Die weltweite Autoindustrie steckt in einer tiefen Krise, allerdings sind es zurzeit die deutschen Autokonzerne, die besonders stark leiden.“ Ursächlich dafür seien die allgemeine Schwäche des Premiumsegments, die US-Zollpolitik, negative Wechselkurseffekte, hohe Investitionen in Elektroautos, die sich bisher nicht gerechnet hätten, und hohe Ausgaben für den Umbau der Unternehmen. „All das sorgt aktuell für einen perfekten Sturm, gerade für die deutschen Autohersteller.“
Die schwindende Marktmacht der deutschen Hersteller zeigt auch ein Zehnjahresvergleich: Verglichen mit dem Sommerquartal 2016 hätten die deutschen Hersteller ihre Erlöse um 27 Prozent gesteigert. Autofirmen aus den USA und Japan hätten zugleich aber ein Umsatzplus um rund zwei Drittel geschafft, die drei größten chinesischen Hersteller BYD, Geely und Great Wall Motor hätten ihre Erlöse sogar mehr als verfünffacht. „Einige chinesische Konzerne haben sich inzwischen als sehr ernstzunehmende Global Player etabliert“, sagte Gall.
China mit neuer Dominanz
Zugleich gingen die Verkäufe der Hersteller aus Deutschland in China im dritten Quartal um neun Prozent zurück. Der China-Anteil am weltweiten Absatz sank auf 29 Prozent. 2020 waren es noch 39 Prozent. Der Markt sei extrem wettbewerbsintensiv, sagte Gall. Wegen der schwachen Konjunktur verkauften sich Premiumautos in den Vorjahren schlechter. Vor allem aber wachse der Absatz von E-Autos stark. „Und hier ziehen die Chinesen einheimische Marken den etablierten westlichen Konzernen eindeutig vor.“ Westliche Hersteller versuchten zwar gegenzusteuern, ein Ende des Abwärtstrends sei aber nicht abzusehen.
Das sieht auch Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des privaten Centers Automotive Research (CAR) im deutschen Bochum, so. Die deutsche Autoproduktion werde seiner Einschätzung nach auch im kommenden Jahr schrumpfen. Die Zahl der Beschäftigten in den deutschen Autofabriken könnte von derzeit rund 720.000 Menschen auf deutlich weniger als 700.000 zurückgehen. Für 2027 gehe er von 650.000 Beschäftigten aus.
Der weltweit größte Einzelmarkt China habe in diesem Jahr mit 24,3 Millionen Pkw-Verkäufen seine Bedeutung weiter ausgebaut. In dem Land wurden 2025 rund 30 Millionen Autos gebaut, was einen Anteil von 36,6 Prozent an der globalen Produktion bedeutet. Auf Europa entfallen gerade einmal 15 Prozent. Die Zukunft der deutschen Autohersteller sei eng mit dem chinesischen Markt verbunden, sagte Dudenhöffer. Sie müssten nach dem Vorbild des VW-Konzerns „in China für China“ Elektroautos entwickeln und bauen.
Fachleute: Verbrenner-Aus läuft ins Leere
In diesem Zusammenhang kritisiert Dudenhöffer das Aufweichen des eigentlich für 2035 geplanten Endes für neue Fahrzeuge mit Verbrennermotor. Man könne sich nicht von der Entwicklung abkoppeln, sondern müsse sich dem Wettbewerb auf dem harten chinesischen Markt stellen. „Wer nicht in China ist, ist nicht im Autogeschäft.“ Auch andere Fachleute gehen nicht davon aus, dass Änderungen der Vorgaben für die Autoindustrie mehr als eine kurzfristige Lösung seien.
So sagte etwa Anita Wölfl, die am Münchner Ifo-Institut am Zentrum für Innovationsökonomik und Digitale Transformation forscht, gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ („SZ“): „Die CO2-Emissionsgrenzen jetzt aufzuweichen, indem man das Verbrenner-Aus zurücknimmt oder verschiebt, würde die Situation der deutschen Autohersteller nicht verbessern. Ganz im Gegenteil: Es führt zu einem Glaubwürdigkeitsverlust und zu Unsicherheit bei den Käufern.“
Eigentlich sollten in der EU von 2035 an keine Neuwagen mehr zugelassen werden, die noch CO2 ausstoßen. Diese Regelung dürfte die EU-Kommission am Dienstag kippen – wie die Neubestimmungen lauten sollen, ist noch unklar.
Quelle: https://orf.at/stories/3414464/
Ja, die "Premiumautos". Deren Qualität und Zuverlässigkeit hat gewaltig nachgelassen und so locker sitzt das Geld in diesem Segment in Zeiten wie diesen auch dort nicht mehr. Somit wird die Pleitewelle bei uns noch lange weitergehen.
Sicher ist: Ein Fahrzeug "Made in China" kommt uns niemals ins Haus.
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Oweh - VW
Verbrenner-Aus abgesagt
Das für 2035 geplante Verbrenner-Aus in der EU ist geplatzt. Mit mehreren Stunden Verspätung gab die EU-Kommission am Dienstag die Abkehr von den ursprünglichen Zielen bekannt. Demnach müssten die CO2-Flottenemissionen ab 2035 nur noch um 90 Prozent sinken. Bis zum Nachmittag wurde darüber noch intensiv diskutiert.
Die EU hatte bisher festgelegt, wie viel Kohlendioxid (CO2) neu zugelassene Pkws jährlich im Schnitt ausstoßen dürfen. Diese Obergrenzen sollten bis 2035 auf null, also um 100 Prozent sinken. Verbrennermotoren wären damit zwar nicht verboten gewesen, für deren CO2-Ausstoß hätten die Hersteller aber Strafen zahlen müssen.
Mit den vorgestellten neuen Regeln können nun auch noch nach dem Stichtag 2035 neue Hybrid- oder Benzinautos sowie Elektrofahrzeuge mit Benzingenerator (Range Extender) zugelassen werden. Autohersteller müssen diese Emissionen durch den Einsatz von grünem Stahl aus der EU oder durch die Nutzung von CO2-neutralen Kraftstoffen (E-Fuels) wettmachen.
Druck der Autohersteller
Das war eine Forderung der Europäischen Volkspartei (EVP), die neben der Klimaneutralität auf „Technologieneutralität“ pochte. EVP-Chef Manfred Weber will damit auch den Populismus in Europa bekämpfen: „Ich will den Populisten die Angriffsgründe, die Angriffspunkte gegen Europa wegnehmen.“ Zu diesen Angriffspunkten gehöre auch die Idee, Technologien zu verbieten. Darüber müsse nicht die Politik, sondern der Markt entscheiden.
Die EU-Kommission reagierte mit ihrer Entscheidung am Dienstag auf den heftigen Druck der Autobranche und von Mitgliedsländern wie Deutschland, Österreich und Italien. Erst kürzlich hatte der deutsche Kanzler Friedrich Merz EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einem Brief zum Einlenken aufgefordert.
Schleppender Verkauf von E-Autos
Entsprechend lobte er die neuen Vorschläge: „Es ist gut, dass die Kommission nach dem klaren Signal der Bundesregierung (Anm. deutschen) jetzt die Regulierung im Automobilbereich öffnet.“ Es brauche Innovationen und Flexibilität statt Verboten.
Die Autoindustrie hatte schon lange Änderungen bei der CO2-Reduzierung gefordert. Damit will sie Bußgelder vermeiden, die ihnen bei einem Verfehlen der Abgasvorgaben drohen. Sie begründet das auch mit dem nur schleppenden Verkauf von reinen E-Autos. Deren Anteil lag heuer in den ersten neun Monaten laut dem europäischen Herstellerverband ACEA bei 16 Prozent aller neu zugelassenen Autos. Europas größter Autohersteller VW begrüßte den vorgestellten Entwurf. Dieser sei pragmatisch und insgesamt wirtschaftlich vernünftig. Für den deutschen Autoindustrieverband handelt es sich hingegen nur um ein „Lippenbekenntnis“.
Neben den Änderungen der Emissionsrichtlinien schlug die EU-Kommission zudem vor, E-Autos weiter zu fördern. Eine neue Kategorie kleiner E-Autos aus Europa soll bei der Berechnung der Flottengrenzwerte besonders begünstigt werden. Andererseits sollen Unternehmen und Mietwagenfirmen Vorgaben zum Einsatz von Elektroautos erhalten. Gefördert werden soll auch der Aufbau von Batteriefabriken und der dazugehörigen Rohstoffkette in Europa.
Stocker fordert weitere Schritte
In Österreich fielen die Reaktionen auf die vorgestellten Alternativen gemischt aus. Über die Abkehr der EU-Kommission von den bisher geplanten CO2-Flottenemissionen „erleichtert“ zeigten sich Fahrzeughersteller und -importeure. Strikte Verbote würden nichts bringen, meinte Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) bezeichnete die Vorschläge hingegen als „großen Rückschritt“.
Für Kanzler Christian Stocker (ÖVP) gehen die Vorschläge in die richtige Richtung, sie „reichen aber noch nicht weit genug“: „Wir müssen offen für technologische Neuerungen sein, anstatt uns selbst ideologische Verbote aufzuerlegen“, sagte er Richtung EU-Kommission.
„Mogelpackung“, „falscher Schritt“
Der freiheitliche EU-Abgeordnete Roman Haider ortete eine „Mogelpackung“ der EVP. Die Kommission versuche weiterhin mit aller Macht, den Bau klassischer Verbrennungsmotoren unmöglich zu machen. Von einem „grundlegend falschen Schritt“ sprach auch SPÖ-Delegationsleiter im EU-Parlament, Andreas Schieder. Die Kommission rase „mit rechten und konservativen Kräften auf dem Beifahrersitz mit Vollgas in Richtung Klimacrash“.
Die grüne EU-Abgeordnete Lena Schilling kritisierte die Vorschläge als „ökologischen Unsinn“ und „Angriff auf die europäische Industrie“. Sophia Kircher, Verkehrssprecherin der ÖVP im Europaparlament, sah in der Lockerung hingegen ein „Reparieren“ eines ursprünglich falschen Vorhabens. Sie plädierte, im Sinne der ÖVP-Parteilinie, für „Technologieoffenheit“. NEOS-Europaabgeordnete Anna Stürgkh sprach von einer „Kehrtwende, mit der Europa das Vertrauen in die europäische Politik untergräbt“.
Kehrtwende in Klimapolitik
Die vorgestellten Pläne der EU-Kommission müssen noch im EU-Parlament und im Rat der EU-27 verhandelt werden. Gibt es von dieser Seite Zustimmung, wäre das die weitreichendste Kehrtwende in der Klimapolitik der EU in den vergangenen fünf Jahren. Frankreich kündigte bereits Widerstand gegen die deutschen Vorstellungen an: Paris werde „alles tun“, damit ab 2035 keine herkömmlichen Verbrenner mehr, sondern nur noch Hybrid-Pkws erlaubt seien, sagte die französische Umweltministerin Monique Barbut. Die Verhandlungen dürften einige Monate dauern.
Kritiker warnen davor, zu sehr auf Verbrenner zu setzen. Es sei zu befürchten, dass die europäische Autobranche bei der Entwicklung von E-Autos im Vergleich zur Konkurrenz in China ins Hintertreffen gerät.
Quelle: https://orf.at/stories/3414607/
Das für 2035 geplante Verbrenner-Aus in der EU ist geplatzt. Mit mehreren Stunden Verspätung gab die EU-Kommission am Dienstag die Abkehr von den ursprünglichen Zielen bekannt. Demnach müssten die CO2-Flottenemissionen ab 2035 nur noch um 90 Prozent sinken. Bis zum Nachmittag wurde darüber noch intensiv diskutiert.
Die EU hatte bisher festgelegt, wie viel Kohlendioxid (CO2) neu zugelassene Pkws jährlich im Schnitt ausstoßen dürfen. Diese Obergrenzen sollten bis 2035 auf null, also um 100 Prozent sinken. Verbrennermotoren wären damit zwar nicht verboten gewesen, für deren CO2-Ausstoß hätten die Hersteller aber Strafen zahlen müssen.
Mit den vorgestellten neuen Regeln können nun auch noch nach dem Stichtag 2035 neue Hybrid- oder Benzinautos sowie Elektrofahrzeuge mit Benzingenerator (Range Extender) zugelassen werden. Autohersteller müssen diese Emissionen durch den Einsatz von grünem Stahl aus der EU oder durch die Nutzung von CO2-neutralen Kraftstoffen (E-Fuels) wettmachen.
Druck der Autohersteller
Das war eine Forderung der Europäischen Volkspartei (EVP), die neben der Klimaneutralität auf „Technologieneutralität“ pochte. EVP-Chef Manfred Weber will damit auch den Populismus in Europa bekämpfen: „Ich will den Populisten die Angriffsgründe, die Angriffspunkte gegen Europa wegnehmen.“ Zu diesen Angriffspunkten gehöre auch die Idee, Technologien zu verbieten. Darüber müsse nicht die Politik, sondern der Markt entscheiden.
Die EU-Kommission reagierte mit ihrer Entscheidung am Dienstag auf den heftigen Druck der Autobranche und von Mitgliedsländern wie Deutschland, Österreich und Italien. Erst kürzlich hatte der deutsche Kanzler Friedrich Merz EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einem Brief zum Einlenken aufgefordert.
Schleppender Verkauf von E-Autos
Entsprechend lobte er die neuen Vorschläge: „Es ist gut, dass die Kommission nach dem klaren Signal der Bundesregierung (Anm. deutschen) jetzt die Regulierung im Automobilbereich öffnet.“ Es brauche Innovationen und Flexibilität statt Verboten.
Die Autoindustrie hatte schon lange Änderungen bei der CO2-Reduzierung gefordert. Damit will sie Bußgelder vermeiden, die ihnen bei einem Verfehlen der Abgasvorgaben drohen. Sie begründet das auch mit dem nur schleppenden Verkauf von reinen E-Autos. Deren Anteil lag heuer in den ersten neun Monaten laut dem europäischen Herstellerverband ACEA bei 16 Prozent aller neu zugelassenen Autos. Europas größter Autohersteller VW begrüßte den vorgestellten Entwurf. Dieser sei pragmatisch und insgesamt wirtschaftlich vernünftig. Für den deutschen Autoindustrieverband handelt es sich hingegen nur um ein „Lippenbekenntnis“.
Neben den Änderungen der Emissionsrichtlinien schlug die EU-Kommission zudem vor, E-Autos weiter zu fördern. Eine neue Kategorie kleiner E-Autos aus Europa soll bei der Berechnung der Flottengrenzwerte besonders begünstigt werden. Andererseits sollen Unternehmen und Mietwagenfirmen Vorgaben zum Einsatz von Elektroautos erhalten. Gefördert werden soll auch der Aufbau von Batteriefabriken und der dazugehörigen Rohstoffkette in Europa.
Stocker fordert weitere Schritte
In Österreich fielen die Reaktionen auf die vorgestellten Alternativen gemischt aus. Über die Abkehr der EU-Kommission von den bisher geplanten CO2-Flottenemissionen „erleichtert“ zeigten sich Fahrzeughersteller und -importeure. Strikte Verbote würden nichts bringen, meinte Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) bezeichnete die Vorschläge hingegen als „großen Rückschritt“.
Für Kanzler Christian Stocker (ÖVP) gehen die Vorschläge in die richtige Richtung, sie „reichen aber noch nicht weit genug“: „Wir müssen offen für technologische Neuerungen sein, anstatt uns selbst ideologische Verbote aufzuerlegen“, sagte er Richtung EU-Kommission.
„Mogelpackung“, „falscher Schritt“
Der freiheitliche EU-Abgeordnete Roman Haider ortete eine „Mogelpackung“ der EVP. Die Kommission versuche weiterhin mit aller Macht, den Bau klassischer Verbrennungsmotoren unmöglich zu machen. Von einem „grundlegend falschen Schritt“ sprach auch SPÖ-Delegationsleiter im EU-Parlament, Andreas Schieder. Die Kommission rase „mit rechten und konservativen Kräften auf dem Beifahrersitz mit Vollgas in Richtung Klimacrash“.
Die grüne EU-Abgeordnete Lena Schilling kritisierte die Vorschläge als „ökologischen Unsinn“ und „Angriff auf die europäische Industrie“. Sophia Kircher, Verkehrssprecherin der ÖVP im Europaparlament, sah in der Lockerung hingegen ein „Reparieren“ eines ursprünglich falschen Vorhabens. Sie plädierte, im Sinne der ÖVP-Parteilinie, für „Technologieoffenheit“. NEOS-Europaabgeordnete Anna Stürgkh sprach von einer „Kehrtwende, mit der Europa das Vertrauen in die europäische Politik untergräbt“.
Kehrtwende in Klimapolitik
Die vorgestellten Pläne der EU-Kommission müssen noch im EU-Parlament und im Rat der EU-27 verhandelt werden. Gibt es von dieser Seite Zustimmung, wäre das die weitreichendste Kehrtwende in der Klimapolitik der EU in den vergangenen fünf Jahren. Frankreich kündigte bereits Widerstand gegen die deutschen Vorstellungen an: Paris werde „alles tun“, damit ab 2035 keine herkömmlichen Verbrenner mehr, sondern nur noch Hybrid-Pkws erlaubt seien, sagte die französische Umweltministerin Monique Barbut. Die Verhandlungen dürften einige Monate dauern.
Kritiker warnen davor, zu sehr auf Verbrenner zu setzen. Es sei zu befürchten, dass die europäische Autobranche bei der Entwicklung von E-Autos im Vergleich zur Konkurrenz in China ins Hintertreffen gerät.
Quelle: https://orf.at/stories/3414607/
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Oweh - VW
Wieder Thema:
VW plant neue Einsparungen in Höhe von 60 Mrd.
Der VW-Konzern plant einem Bericht zufolge ein neues Sparprogramm mit einem Volumen von rund 60 Milliarden Euro. Laut „Manager Magazin“ sollen die Kosten bis 2028 um 20 Prozent sinken, wie das Blatt heute unter Berufung auf interne Informationen berichtete. So komme man auf den genannten Betrag.
Grund für den Schritt seien die schleppenden Verkäufe in China und die US-Zölle. Daher reichten die bisherigen Sparbemühungen nicht aus, hieß es. Werksschließungen könnten nicht ausgeschlossen werden, ebenso wenig ein weiterer Stellenabbau über die bereits angekündigten 35.000 Stellen hinaus. Details nannte das Blatt nicht.
VW reagierte zurückhaltend und verwies auf die bereits laufenden Sparprogramme bei allen Marken. Einen Zwischenstand werde Konzernchef Oliver Blume am 10. März bei der Jahrespressekonferenz geben. Betriebsratschefin Daniela Cavallo sprach sich erneut klar gegen Standortschließungen aus.
Quelle: https://orf.at/stories/3420377/
VW plant neue Einsparungen in Höhe von 60 Mrd.
Der VW-Konzern plant einem Bericht zufolge ein neues Sparprogramm mit einem Volumen von rund 60 Milliarden Euro. Laut „Manager Magazin“ sollen die Kosten bis 2028 um 20 Prozent sinken, wie das Blatt heute unter Berufung auf interne Informationen berichtete. So komme man auf den genannten Betrag.
Grund für den Schritt seien die schleppenden Verkäufe in China und die US-Zölle. Daher reichten die bisherigen Sparbemühungen nicht aus, hieß es. Werksschließungen könnten nicht ausgeschlossen werden, ebenso wenig ein weiterer Stellenabbau über die bereits angekündigten 35.000 Stellen hinaus. Details nannte das Blatt nicht.
VW reagierte zurückhaltend und verwies auf die bereits laufenden Sparprogramme bei allen Marken. Einen Zwischenstand werde Konzernchef Oliver Blume am 10. März bei der Jahrespressekonferenz geben. Betriebsratschefin Daniela Cavallo sprach sich erneut klar gegen Standortschließungen aus.
Quelle: https://orf.at/stories/3420377/
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Oweh - VW
Große Hoffnung für VW: Neues Projekt verspätet sich um mindestens ein Jahr
Volkswagen muss beim Neustart seiner US-Hoffnungsmarke Scout einen Rückschlag hinnehmen. Der Produktionsstart der neuen Elektro-Pick-ups und SUV-Modelle verzögert sich um mindestens ein Jahr. Statt wie ursprünglich geplant 2027 sollen die Fahrzeuge nun erst im Sommer 2028 vom Band laufen.
VW verschiebt Scout-Projekt: Milliardeninvestition in den USA unter Druck
Wie der Der Spiegel berichtet, hat sich der Zeitplan für das Milliardenprojekt deutlich verschoben. Volkswagen wollte die Verzögerung auf Anfrage nicht konkret kommentieren und verwies lediglich darauf, dass es derzeit kein Update zum Zeit- oder Produktplan gebe.
Für den Konzern ist die neue Marke Scout Motors von zentraler Bedeutung. Mit dem Pick-up Scout Terra und dem SUV Scout Traveler will VW im lukrativen US-Truck-Segment Fuß fassen – einem Markt, der bislang von Modellen wie dem Ford F-150 dominiert wird.
Die Fahrzeuge sollen im neuen Werk in Blythewood im Bundesstaat South Carolina gebaut werden. Die Fabrik ist auf eine Kapazität von bis zu 250.000 Fahrzeugen pro Jahr ausgelegt. Für Werk und Zulieferpark sind Investitionen von rund drei Milliarden Dollar vorgesehen. Der Bundesstaat stellt Subventionen von bis zu 1,3 Milliarden Dollar in Aussicht, sofern mehrere Tausend Arbeitsplätze entstehen.
Range-Extender und Software-Probleme bremsen VW Scout aus
Hintergrund der Verzögerung sind laut Bericht technische Herausforderungen. Ursprünglich war Scout als reine Elektro-Marke geplant. Inzwischen sollen der Terra und der Traveler zusätzlich mit einem Range-Extender angeboten werden. Dabei lädt ein kleiner Verbrennungsmotor die Batterie während der Fahrt auf.
Diese Änderung führt zu zusätzlichen Anpassungen. Der Motor muss im Heck untergebracht werden, da im Vorderwagen kein Platz für Tank und Abgasanlage vorgesehen war.
Auch die Softwareintegration bereitet offenbar Probleme.
Volkswagen kooperiert bei der Elektronik-Architektur mit dem US-Elektroautohersteller Rivian. Der Konzern investiert bis 2027 bis zu 5,8 Milliarden Dollar in das Unternehmen und ein gemeinsames Joint Venture.
Die bestehenden Vereinbarungen beziehen sich vor allem auf batterieelektrische Fahrzeuge. Die Integration eines zusätzlichen Verbrennungsmotors erfordert daher Anpassungen an der Softwarearchitektur. Weil das Thema Range-Extender für Rivian bislang keine Priorität hatte, soll nun die konzerneigene Softwareeinheit Cariad einspringen. Das erhöht den Entwicklungsaufwand weiter.
Quelle: https://www.chip.de/news/auto-fahrrad/g ... 0117b.html
Habe persönlich Null Vertrauen in die Softwarearchitektur von Hybridmodellen oder auch bei aktuellen Fahrzeugen. Das führt nur dazu, dass man ein technisch einwandfreies, sauteures Fahrzeug zu Hause hat, welches wegen eines nicht auffindbaren Bugs in der Steuerelektronik depperte Spompanadeln macht. Nach dem Update ist das Problem vielleicht behoben, dafür geht' s dann woanders wieder los. Bei Gebrauchtkauf außerhalb der Garantie wird man so wahnsinnig, einen mittel und langristigen Support wird es nicht geben. Wirklich keine Zeit und Nerven für so etwas, sorry.
Volkswagen muss beim Neustart seiner US-Hoffnungsmarke Scout einen Rückschlag hinnehmen. Der Produktionsstart der neuen Elektro-Pick-ups und SUV-Modelle verzögert sich um mindestens ein Jahr. Statt wie ursprünglich geplant 2027 sollen die Fahrzeuge nun erst im Sommer 2028 vom Band laufen.
VW verschiebt Scout-Projekt: Milliardeninvestition in den USA unter Druck
Wie der Der Spiegel berichtet, hat sich der Zeitplan für das Milliardenprojekt deutlich verschoben. Volkswagen wollte die Verzögerung auf Anfrage nicht konkret kommentieren und verwies lediglich darauf, dass es derzeit kein Update zum Zeit- oder Produktplan gebe.
Für den Konzern ist die neue Marke Scout Motors von zentraler Bedeutung. Mit dem Pick-up Scout Terra und dem SUV Scout Traveler will VW im lukrativen US-Truck-Segment Fuß fassen – einem Markt, der bislang von Modellen wie dem Ford F-150 dominiert wird.
Die Fahrzeuge sollen im neuen Werk in Blythewood im Bundesstaat South Carolina gebaut werden. Die Fabrik ist auf eine Kapazität von bis zu 250.000 Fahrzeugen pro Jahr ausgelegt. Für Werk und Zulieferpark sind Investitionen von rund drei Milliarden Dollar vorgesehen. Der Bundesstaat stellt Subventionen von bis zu 1,3 Milliarden Dollar in Aussicht, sofern mehrere Tausend Arbeitsplätze entstehen.
Range-Extender und Software-Probleme bremsen VW Scout aus
Hintergrund der Verzögerung sind laut Bericht technische Herausforderungen. Ursprünglich war Scout als reine Elektro-Marke geplant. Inzwischen sollen der Terra und der Traveler zusätzlich mit einem Range-Extender angeboten werden. Dabei lädt ein kleiner Verbrennungsmotor die Batterie während der Fahrt auf.
Diese Änderung führt zu zusätzlichen Anpassungen. Der Motor muss im Heck untergebracht werden, da im Vorderwagen kein Platz für Tank und Abgasanlage vorgesehen war.
Auch die Softwareintegration bereitet offenbar Probleme.
Volkswagen kooperiert bei der Elektronik-Architektur mit dem US-Elektroautohersteller Rivian. Der Konzern investiert bis 2027 bis zu 5,8 Milliarden Dollar in das Unternehmen und ein gemeinsames Joint Venture.
Die bestehenden Vereinbarungen beziehen sich vor allem auf batterieelektrische Fahrzeuge. Die Integration eines zusätzlichen Verbrennungsmotors erfordert daher Anpassungen an der Softwarearchitektur. Weil das Thema Range-Extender für Rivian bislang keine Priorität hatte, soll nun die konzerneigene Softwareeinheit Cariad einspringen. Das erhöht den Entwicklungsaufwand weiter.
Quelle: https://www.chip.de/news/auto-fahrrad/g ... 0117b.html
Habe persönlich Null Vertrauen in die Softwarearchitektur von Hybridmodellen oder auch bei aktuellen Fahrzeugen. Das führt nur dazu, dass man ein technisch einwandfreies, sauteures Fahrzeug zu Hause hat, welches wegen eines nicht auffindbaren Bugs in der Steuerelektronik depperte Spompanadeln macht. Nach dem Update ist das Problem vielleicht behoben, dafür geht' s dann woanders wieder los. Bei Gebrauchtkauf außerhalb der Garantie wird man so wahnsinnig, einen mittel und langristigen Support wird es nicht geben. Wirklich keine Zeit und Nerven für so etwas, sorry.
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Oweh - VW
Chinesische Linglong Reifen auf sauteuren VWs?
Na, dann kann man sich gleich so einen vollständig
chinesisch hergestellten "blinden Delphin" kaufen.
"Die Reifen des chinesischen Herstellers Linglong bilden erneut das Schlusslicht im ADAC-Test - außer auf Nässe taugen sie wenig. VW setzt die China-Gummis trotzdem bei einigen Modellen ein.
Reifenhersteller aus China sind zu einer echten Größe auf dem Markt geworden und produzieren längst weltweit. Und sie liefern ihre Produkte nicht nur an die heimischen Hersteller. VW etwa setzt bei rund 10.000 Autos pro Jahr, darunter auch beim Tiguan, auf Reifen des Herstellers Linglong Tire. Doch die Gummis schneiden in Tests schlecht ab - so auch ein aktueller Linglong-Sommerreifen im aktuellen Test des ADAC. "Es scheint so, dass der Linglong nur für Nässe optimiert worden ist.
Das Verhalten auf trockener Fahrbahn wurde dabei offenbar vernachlässigt: Wird der Reifen warm, spricht er verzögert auf Lenkbefehle an und es fällt schwer, den richtigen Lenkwinkel zu treffen. Beim Fahren fühlt sich das nicht nur schwammig an, man muss den Lenkeinschlag sogar mitten in der Kurve korrigieren", so die ADAC-Tester. Ergebnis: Note 4,2, der schlechteste von 16 getesteten Reifen. Besonders dürftig war der hohe Verschleiß der China-Gummis.
VW baut auf Linglong-Reifen trotz Testergebnissen
Volkswagen verteidigt auf Anfrage von FOCUS online den Einsatz der Marke. "Jeder Reifen muss klar definierte technische und regulatorische Anforderungen erfüllen, unter anderem in den Bereichen Rollwiderstand, Nass- und Trockenhandling, Bremsleistung, Haltbarkeit, Komfort und Geräuschentwicklung. Die Lieferantenauswahl erfolgt im Rahmen eines umfassenden und standardisierten Nominierungsprozesses.
Neben der Produktperformance wird dabei auch die Gesamtleistung des Herstellers bewertet, einschließlich technischer Fähigkeiten, Logistik, Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit. Jede Reifenspezifikation wird vor der Freigabe für die Serienproduktion umfangreichen Tests und Validierungen unterzogen", so VW.
Wo genau die Reifen eingesetzt werden, verraten die Wolfsburger offiziell nicht. "Im Rahmen des aktuellen Vertrags liefert Linglong China spezifische 19-Zoll-Sommerreifen für rund 10.000 Fahrzeuge pro Jahr. Aufgrund wettbewerbssensibler Informationen sowie vertraglicher Vertraulichkeitsverpflichtungen können wir hierzu keine weiteren Details nennen", so der Konzern gegenüber FOCUS online.
Auch andere Hersteller setzen China-Reifen ein
Nicht nur Volkswagen setzt bei einigen seiner Modelle China-Gummis ein. "Bei VW rollen auch Modelle wie Tayron und Cupra Terramar mit Linglong-Reifen (Sport Master C/S, 255/45 R19) vom Band, auch z. B. Citroen C3 (Linglong Comfort Master in der Größe 205/50 R17), Fiat Ducato (Linglong Dura Master Van e, 215/75 R16C) oder Fiat 500e (Linglong Green-Max HP300,185/65 R15)", berichtet die österreichische "Kronen"-Zeitung.
Quelle: https://www.focus.de/auto/trotz-test-fl ... f9bda.html
Na, dann kann man sich gleich so einen vollständig
chinesisch hergestellten "blinden Delphin" kaufen.
"Die Reifen des chinesischen Herstellers Linglong bilden erneut das Schlusslicht im ADAC-Test - außer auf Nässe taugen sie wenig. VW setzt die China-Gummis trotzdem bei einigen Modellen ein.
Reifenhersteller aus China sind zu einer echten Größe auf dem Markt geworden und produzieren längst weltweit. Und sie liefern ihre Produkte nicht nur an die heimischen Hersteller. VW etwa setzt bei rund 10.000 Autos pro Jahr, darunter auch beim Tiguan, auf Reifen des Herstellers Linglong Tire. Doch die Gummis schneiden in Tests schlecht ab - so auch ein aktueller Linglong-Sommerreifen im aktuellen Test des ADAC. "Es scheint so, dass der Linglong nur für Nässe optimiert worden ist.
Das Verhalten auf trockener Fahrbahn wurde dabei offenbar vernachlässigt: Wird der Reifen warm, spricht er verzögert auf Lenkbefehle an und es fällt schwer, den richtigen Lenkwinkel zu treffen. Beim Fahren fühlt sich das nicht nur schwammig an, man muss den Lenkeinschlag sogar mitten in der Kurve korrigieren", so die ADAC-Tester. Ergebnis: Note 4,2, der schlechteste von 16 getesteten Reifen. Besonders dürftig war der hohe Verschleiß der China-Gummis.
VW baut auf Linglong-Reifen trotz Testergebnissen
Volkswagen verteidigt auf Anfrage von FOCUS online den Einsatz der Marke. "Jeder Reifen muss klar definierte technische und regulatorische Anforderungen erfüllen, unter anderem in den Bereichen Rollwiderstand, Nass- und Trockenhandling, Bremsleistung, Haltbarkeit, Komfort und Geräuschentwicklung. Die Lieferantenauswahl erfolgt im Rahmen eines umfassenden und standardisierten Nominierungsprozesses.
Neben der Produktperformance wird dabei auch die Gesamtleistung des Herstellers bewertet, einschließlich technischer Fähigkeiten, Logistik, Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit. Jede Reifenspezifikation wird vor der Freigabe für die Serienproduktion umfangreichen Tests und Validierungen unterzogen", so VW.
Wo genau die Reifen eingesetzt werden, verraten die Wolfsburger offiziell nicht. "Im Rahmen des aktuellen Vertrags liefert Linglong China spezifische 19-Zoll-Sommerreifen für rund 10.000 Fahrzeuge pro Jahr. Aufgrund wettbewerbssensibler Informationen sowie vertraglicher Vertraulichkeitsverpflichtungen können wir hierzu keine weiteren Details nennen", so der Konzern gegenüber FOCUS online.
Auch andere Hersteller setzen China-Reifen ein
Nicht nur Volkswagen setzt bei einigen seiner Modelle China-Gummis ein. "Bei VW rollen auch Modelle wie Tayron und Cupra Terramar mit Linglong-Reifen (Sport Master C/S, 255/45 R19) vom Band, auch z. B. Citroen C3 (Linglong Comfort Master in der Größe 205/50 R17), Fiat Ducato (Linglong Dura Master Van e, 215/75 R16C) oder Fiat 500e (Linglong Green-Max HP300,185/65 R15)", berichtet die österreichische "Kronen"-Zeitung.
Quelle: https://www.focus.de/auto/trotz-test-fl ... f9bda.html
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Oweh - VW
VW streicht mehr Jobs als geplant
Der Gewinn des deutschen Volkswagen-Konzerns ist im vergangenen Jahr um fast die Hälfte eingebrochen. Im Vergleich zum Jahr davor sei das Konzernergebnis nach Steuern 2025 um rund 44 Prozent von 12,4 Milliarden Euro auf 6,9 Milliarden Euro gesunken, teilte Europas größter Autohersteller im deutschen Wolfsburg mit. Der Umsatz stagnierte bei 322 Milliarden Euro, heuer soll er um drei Prozent steigen. Nun sollen bis 2030 50.000 Stellen gestrichen werden, nicht nur die bisher bekannten 35.000.
Finanzchef Arno Antlitz sagte am Dienstag, das Jahr sei von geopolitischen Spannungen, Zöllen und hoher Wettbewerbsintensität geprägt gewesen. Die Restrukturierung bei dem Unternehmen zeige zwar Fortschritte, und der Netto-Cashflow sei besser ausgefallen als erwartet. „Das aktuelle Ergebnisniveau von bereinigt 4,6 Prozent vor Restrukturierung reicht aber langfristig nicht aus.“
Bei der operativen Rendite habe man sich vier bis 5,5 Prozent vorgenommen. Das wäre eine deutliche Verbesserung gegenüber den 2,8 Prozent im vergangenen Jahr, als dieser um 3,1 Punkte abgerutscht war.
„Werden Kosten senken“
VW werde nun „weiter konsequent unsere Kosten senken“, sagte Antlitz. In Deutschland werden deshalb weitere Stellen gestrichen: „Insgesamt sollen bis 2030 rund 50.000 Stellen im gesamten Volkswagen-Konzern in Deutschland abgebaut werden“, schrieb Konzernvorstand Oliver Blume in einem Brief an die Aktionäre.
35.000 Stellen fallen allein bei der Kernmarke Volkswagen weg. Weitere kommen bei Audi und Porsche hinzu: Bei Audi sollen bis 2029 bis zu 7.500 Stellen wegfallen, bei Porsche bisherigen Plänen zufolge 3.900 Stellen inklusive Leiharbeitern. Der Abbau soll vor allem über Altersteilzeit und Abfindungen erfolgen. Betriebsbedingte Kündigungen wurden ausgeschlossen.
Belegschaft schrumpft
Ende 2024 hatte VW mit den Gewerkschaften einen Stellenabbau in Deutschland um 35.000 bis 2030 vereinbart, vor allem bei der Kernmarke VW. Weltweit beschäftigte VW voriges Jahr noch 662.900 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Das waren 2,4 Prozent weniger als 2024. Die aktive Belegschaft der Kernmarke VW in Deutschland schrumpfte binnen Jahresfrist von gut 110.000 auf 102.000.
Mehr Autos in Europa verkauft
Bei den Absatzzahlen freute sich der Autokonzern über einen Anstieg um fünf Prozent in Europa und zehn Prozent in Südamerika. In Nordamerika verkaufte VW hingegen zwölf Prozent weniger Fahrzeuge, in China sechs Prozent weniger. Insgesamt verkaufte der Konzern knapp neun Millionen Fahrzeuge nach etwas mehr als neun Millionen im Vorjahr.
Einbruch bei Porsche
Während sich die Kernmarke VW leicht von 2,59 auf 2,61 Milliarden Euro operatives Ergebnis verbesserte, verdiente die einstige „Ertragsperle“ Porsche 2025 im Autogeschäft operativ nur noch 90 Millionen Euro. 2024 waren es noch 5,3 Milliarden Euro gewesen. Verantwortlich ist unter anderem ein drastischer Gewinneinbruch in China. Audi verschlechterte sich von 3,9 auf knapp 3,4 Milliarden Euro.
Viele Herausforderungen
Die Herausforderungen für Volkswagen sind groß und vielfältig: Das US-Geschäft steht wegen der Zölle von US-Präsident Donald Trump stark unter Druck, dazu kommt der Schwenk in den USA zurück zum Verbrenner. In China müssen die Wolfsburger den Anschluss an die heimische Konkurrenz bei Elektroautos finden und setzen darauf, den Rückgang mit neuen, lokal entwickelten und produzierten Fahrzeugen zu verringern.
Das Exportgeschäft aus Europa leidet unter hohen Kosten, auf dem europäischen Markt sind die Margen vor allem bei Elektroautos unter Druck, hauptsächlich wegen des harten Wettbewerbs durch chinesische Anbieter. Neu dazugekommen ist der Krieg am Golf, der Blume zufolge auf die Nachfrage nach Luxusautos drücken dürfte.
Ein Baustein für ein neues Geschäftsmodell sei eine stärkere Lokalisierung, wie es in China bereits umgesetzt sei, erläuterte Blume. Dazu komme eine engere Zusammenarbeit der Marken und ein anhaltender Sparkurs. „Wir werden jeden Stein umdrehen.“
Positive Entwicklung bei E-Autos
Positiv entwickelte sich bei Volkswagen indes der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge – er stieg im vergangenen Jahr auf 22 Prozent vom Auftragsbestand, im Absatz legten E-Autos um 55 Prozent zu. 2026 werde der Konzern „bezahlbare Elektromobilität mit Premium-Technologie an den Start“ bringen, so Vorstandschef Blume.
Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research (CAR) wies am Dienstag darauf hin, dass bei Volkswagen im vergangenen Jahr „wichtige Entscheidungen“ getroffen worden seien. In China könne es Volkswagen mit eigens in der Volksrepublik entwickelten Fahrzeugen gelingen, „den Turnaround zu schaffen“, die „größte Herausforderung“ bleibe jedoch Porsche. Gleichwohl könne 2026 „zum Jahr der Stabilisierung in einem sehr instabilen Umfeld werden“, sagte Dudenhöffer. Das Jahr werde „nicht nur für den VW-Konzern sehr herausfordernd“.
Quelle: https://orf.at/stories/3423364/
Der Gewinn des deutschen Volkswagen-Konzerns ist im vergangenen Jahr um fast die Hälfte eingebrochen. Im Vergleich zum Jahr davor sei das Konzernergebnis nach Steuern 2025 um rund 44 Prozent von 12,4 Milliarden Euro auf 6,9 Milliarden Euro gesunken, teilte Europas größter Autohersteller im deutschen Wolfsburg mit. Der Umsatz stagnierte bei 322 Milliarden Euro, heuer soll er um drei Prozent steigen. Nun sollen bis 2030 50.000 Stellen gestrichen werden, nicht nur die bisher bekannten 35.000.
Finanzchef Arno Antlitz sagte am Dienstag, das Jahr sei von geopolitischen Spannungen, Zöllen und hoher Wettbewerbsintensität geprägt gewesen. Die Restrukturierung bei dem Unternehmen zeige zwar Fortschritte, und der Netto-Cashflow sei besser ausgefallen als erwartet. „Das aktuelle Ergebnisniveau von bereinigt 4,6 Prozent vor Restrukturierung reicht aber langfristig nicht aus.“
Bei der operativen Rendite habe man sich vier bis 5,5 Prozent vorgenommen. Das wäre eine deutliche Verbesserung gegenüber den 2,8 Prozent im vergangenen Jahr, als dieser um 3,1 Punkte abgerutscht war.
„Werden Kosten senken“
VW werde nun „weiter konsequent unsere Kosten senken“, sagte Antlitz. In Deutschland werden deshalb weitere Stellen gestrichen: „Insgesamt sollen bis 2030 rund 50.000 Stellen im gesamten Volkswagen-Konzern in Deutschland abgebaut werden“, schrieb Konzernvorstand Oliver Blume in einem Brief an die Aktionäre.
35.000 Stellen fallen allein bei der Kernmarke Volkswagen weg. Weitere kommen bei Audi und Porsche hinzu: Bei Audi sollen bis 2029 bis zu 7.500 Stellen wegfallen, bei Porsche bisherigen Plänen zufolge 3.900 Stellen inklusive Leiharbeitern. Der Abbau soll vor allem über Altersteilzeit und Abfindungen erfolgen. Betriebsbedingte Kündigungen wurden ausgeschlossen.
Belegschaft schrumpft
Ende 2024 hatte VW mit den Gewerkschaften einen Stellenabbau in Deutschland um 35.000 bis 2030 vereinbart, vor allem bei der Kernmarke VW. Weltweit beschäftigte VW voriges Jahr noch 662.900 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Das waren 2,4 Prozent weniger als 2024. Die aktive Belegschaft der Kernmarke VW in Deutschland schrumpfte binnen Jahresfrist von gut 110.000 auf 102.000.
Mehr Autos in Europa verkauft
Bei den Absatzzahlen freute sich der Autokonzern über einen Anstieg um fünf Prozent in Europa und zehn Prozent in Südamerika. In Nordamerika verkaufte VW hingegen zwölf Prozent weniger Fahrzeuge, in China sechs Prozent weniger. Insgesamt verkaufte der Konzern knapp neun Millionen Fahrzeuge nach etwas mehr als neun Millionen im Vorjahr.
Einbruch bei Porsche
Während sich die Kernmarke VW leicht von 2,59 auf 2,61 Milliarden Euro operatives Ergebnis verbesserte, verdiente die einstige „Ertragsperle“ Porsche 2025 im Autogeschäft operativ nur noch 90 Millionen Euro. 2024 waren es noch 5,3 Milliarden Euro gewesen. Verantwortlich ist unter anderem ein drastischer Gewinneinbruch in China. Audi verschlechterte sich von 3,9 auf knapp 3,4 Milliarden Euro.
Viele Herausforderungen
Die Herausforderungen für Volkswagen sind groß und vielfältig: Das US-Geschäft steht wegen der Zölle von US-Präsident Donald Trump stark unter Druck, dazu kommt der Schwenk in den USA zurück zum Verbrenner. In China müssen die Wolfsburger den Anschluss an die heimische Konkurrenz bei Elektroautos finden und setzen darauf, den Rückgang mit neuen, lokal entwickelten und produzierten Fahrzeugen zu verringern.
Das Exportgeschäft aus Europa leidet unter hohen Kosten, auf dem europäischen Markt sind die Margen vor allem bei Elektroautos unter Druck, hauptsächlich wegen des harten Wettbewerbs durch chinesische Anbieter. Neu dazugekommen ist der Krieg am Golf, der Blume zufolge auf die Nachfrage nach Luxusautos drücken dürfte.
Ein Baustein für ein neues Geschäftsmodell sei eine stärkere Lokalisierung, wie es in China bereits umgesetzt sei, erläuterte Blume. Dazu komme eine engere Zusammenarbeit der Marken und ein anhaltender Sparkurs. „Wir werden jeden Stein umdrehen.“
Positive Entwicklung bei E-Autos
Positiv entwickelte sich bei Volkswagen indes der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge – er stieg im vergangenen Jahr auf 22 Prozent vom Auftragsbestand, im Absatz legten E-Autos um 55 Prozent zu. 2026 werde der Konzern „bezahlbare Elektromobilität mit Premium-Technologie an den Start“ bringen, so Vorstandschef Blume.
Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research (CAR) wies am Dienstag darauf hin, dass bei Volkswagen im vergangenen Jahr „wichtige Entscheidungen“ getroffen worden seien. In China könne es Volkswagen mit eigens in der Volksrepublik entwickelten Fahrzeugen gelingen, „den Turnaround zu schaffen“, die „größte Herausforderung“ bleibe jedoch Porsche. Gleichwohl könne 2026 „zum Jahr der Stabilisierung in einem sehr instabilen Umfeld werden“, sagte Dudenhöffer. Das Jahr werde „nicht nur für den VW-Konzern sehr herausfordernd“.
Quelle: https://orf.at/stories/3423364/
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