Oweh - VW

Alles rund um US-Cars!

Moderator: superbee

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frontpushbar
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Oweh - VW

Beitrag von frontpushbar »

:lol: :lol: :lol:

Aber für die VW-Mitarbeiter ist' s nicht zum Lachen...

Wieder einmal muss "der Arbeiter" für die Fehlentscheidungen vom Management büßen... :evil:
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frontpushbar
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Beitrag von frontpushbar »

Aus dem Internet:

"Heute reden wir einmal darüber, warum Volkswagen, Audi und Porsche gerade gleichzeitig ins Straucheln geraten – und warum das vielleicht die Rechnung für eine ganze Epoche des Autobaus ist.

Ich repariere seit 31 Jahren Autos. Und in dieser Zeit hat sich vieles verändert. Früher kam ein Auto in die Werkstatt, weil ein Lager Geräusche machte, eine Leitung durchgerostet war oder ein Zahnriemen gewechselt werden musste.

Heute kommt ein Auto mit 54 Fehlercodes, von denen 41 nur gespeichert wurden, weil irgendwann einmal die Batterie etwas schwach war. Dann klickt man sich durch Steuergerät Nummer 1, Steuergerät Nummer 2 und Steuergerät Nummer 3 und hofft, dass das Auto nach der Reparatur nicht plötzlich der Meinung ist, die neue Bremse müsse erst noch im Internet vorgestellt werden.

Natürlich ist das überspitzt. Aber nur ein bisschen.

Und genau daran musste ich denken, als ich gelesen habe, was gerade im Volkswagen-Konzern passiert. Porsche hat innerhalb eines Jahres praktisch seinen gesamten operativen Gewinn im Fahrzeuggeschäft verloren. Audi baut Tausende Arbeitsplätze ab. Volkswagen spricht von Zehntausenden Stellen, die bis 2030 verschwinden sollen.

Und überall wird so getan, als wären das drei verschiedene Geschichten. Sind es aber nicht. Das ist ein Konzern. Verschiedene Embleme, verschiedene Prospekte, verschiedene Preise. Aber darunter immer häufiger dieselben Plattformen, dieselbe Software und dieselben Entscheidungen.

Auf dem Papier war das vermutlich genial: Einmal entwickeln, zehnmal verkaufen. Der Buchhalter lächelt, der Vorstand nickt, die Präsentation bekommt noch drei bunte Pfeile und dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Nur hat man dabei vielleicht etwas vergessen: Ein Porsche-Kunde möchte keinen Volkswagen mit anderem Startbildschirm. Ein Audi-Kunde möchte nicht für ein Premiumauto bezahlen, das dieselben Softwareprobleme hat wie der Rest des Konzerns. Und ein normaler Volkswagen-Kunde möchte auch kein fahrendes Tablet für 55.000 Euro, wenn er eigentlich nur ein vernünftiges Auto für seine Familie braucht.

Jahrelang hat China den ganzen Laden mitfinanziert. Dort wurden Millionen Autos verkauft und mit dem Geld konnte man sich in Europa so manchen Unsinn leisten. Dann haben die Chinesen angefangen, selbst gute Autos zu bauen. Nicht irgendwann. Nicht in zehn Jahren. Sondern jetzt.

Mit vernünftiger Software, kurzen Entwicklungszeiten und Preisen, bei denen ein deutscher Hersteller vermutlich erst einmal nachfragt, ob die Klimaanlage da wirklich schon enthalten ist.

Und plötzlich merkt ein Konzern mit unzähligen Marken, dass Größe nicht nur ein Vorteil ist. Wenn bei einem kleinen Hersteller eine Idee schiefgeht, ist ein Modell betroffen. Wenn beim Volkswagen-Konzern eine gemeinsame Plattform oder eine gemeinsame Software nicht funktioniert, stehen gleich VW, Audi, Porsche, Škoda und Cupra mit demselben Problem da. Nur jeweils zu einem anderen Preis.

Mich wundert der Absturz deshalb nicht besonders. Mich wundert eher, dass man so lange geglaubt hat, man könne Kunden jedes Jahr noch größere, schwerere und teurere Autos vorsetzen und dabei gleichzeitig Schalter abschaffen, Funktionen in Menüs verstecken und für Selbstverständlichkeiten Abos verlangen.

Die Leute sind nicht plötzlich zu dumm geworden, neue Autos zu verstehen. Viele haben einfach keine Lust mehr darauf.

Ich sehe das jeden Tag. Die Menschen hängen an ihren alten Autos nicht nur, weil früher alles besser war. Sondern weil sie bei vielen alten Autos noch verstehen, was sie besitzen. Ein Schalter macht etwas. Ein Motor läuft. Eine Lampe leuchtet, wenn wirklich etwas kaputt ist. Und wenn man etwas repariert hat, ist es danach meistens repariert.


Heute kann ein Auto mechanisch völlig in Ordnung sein und trotzdem zwei Tage in der Werkstatt stehen, weil irgendein Steuergerät erst lernen muss, dass ein neues Bauteil eingebaut wurde.

Vielleicht ist also nicht das Elektroauto allein das Problem. Vielleicht ist auch nicht China allein das Problem. Vielleicht ist das eigentliche Problem, dass deutsche Hersteller irgendwann aufgehört haben, Autos für Menschen zu bauen.

Sie bauten Plattformen, Ökosysteme, digitale Erlebniswelten und Mobilitätslösungen. Nur das Auto selbst wurde dabei immer komplizierter, teurer und austauschbarer.

Und jetzt kommt die Rechnung.

Bezahlen werden sie vermutlich nicht die Leute, die jahrelang in Vorstandssitzungen jede Warnung weggenickt haben. Bezahlen werden Mitarbeiter, Zulieferer, Händler, Werkstätten und am Ende natürlich wieder die Kunden.

Wie immer.

Der Volkswagen-Konzern ist morgen nicht pleite. Aber er merkt gerade, dass ein großes Emblem auf der Motorhaube kein Ersatz für ein gutes, bezahlbares und vernünftig konstruiertes Auto ist.

Und ganz ehrlich: Dafür hätte man keine milliardenteure Unternehmensberatung gebraucht.

Man hätte vielleicht einfach einmal ein paar Kunden fragen sollen.

Oder einen Mechaniker."
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siwo
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Beitrag von siwo »

Endlich mal die Wahrheit :doublethumb:
Wir verjubeln das Erbe unserer Kinder Bild
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eric1617
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Beitrag von eric1617 »

Wenn ich ein gut funktionierendes, zuverlässiges Elektroauto möchte kaufe ich einen TESLA.
Wenn es günstiger sein soll mit Abstrichen gerne auch einen Leapmotor B10.
VW und Audi fallen da schon mal komplett weg. Die 1/1000 mm Fertigungsqualität interessiert mich nicht. Im Übrigen hat TESLA VW diesbezüglich schon längst überholt.
Mein alter Mercedes mit dem OM606 Biest-Motor. Endgeil. Was rostet wird geschweißt. Es bleibt halt der gute zieht sich knapp 9 Liter durch den Rüssel. Als Pendlerauto mit massig km leider nicht mehr geeignet.
Die ganze AGR, Adblue und Drallklappenscheiße überspringe ich jetzt direkt zu TESLA.
Rette ich dadurch den Planeten ? Nein. Aber es ist kraftvolles, leistbares Amifeeling 2.0 im Alltag.
Motorsound ? Ehrlich ? Jungs. In Euren handgerissenen TDI Kasperkisten gibt es seit 20 Jahren schon keinen guten Motorklang.
Wer seine Waffen zu Pflugscharen schmiedet, der wird für jene pflügen, die das nicht getan haben.
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frontpushbar
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Beitrag von frontpushbar »

"Die 1/1000 mm Fertigungsqualität interessiert mich nicht."

Genau! Mich auch nie.

Aber Tesla käme für mich persönlich aus Prinzip (Musk!) nicht in Frage, fahre mit meinen alten U.S. Familienkisten weiterhin quer durch Europa und das wird auch so bleiben. Kann und möchte mich nach über 30 Jahren problemloser V8/V6 Mobilität nicht mehr umstellen und meine Autonomie (selbstständige Ersatzteilbeschaffung, freie Mechanikerwahl, kein Accountanlegen, kein Ticketziehen, kein Abo, keine Datensaugereien etc.) nicht aufgeben, denn diese ist auch auf anderen Gebieten ein wesentlicher Eckpfeiler meiner Lebenseinstellung. :wink:

Leider kann mir die Elektromobilität als solches diese nicht bieten, finde auch Leute mit Eigenheim (!) lustig, die für Photovoltaik und ein familientaugliches E-Auto über 100.000 Flocken ausgegeben haben und dann meinen sie "tanken" gratis. :lol:

Um dieses Geld kann ich mit meinen alten, zuverlässigen und einfach zu reparierenden 5000-Euro-Benzinkarren noch sehr lange fahren.

Der Treibstoffpreis ist mir im Grunde egal, ich muss und musste nie mit dem Auto pendeln, ist eine große Fahrt finanziell gerade unpassend, so fällt sie einfach aus. Einteilungssache und 3 Monate im Jahr verzichte ich seit 2021 ohnehin auf meine U.S. Cars. Somit bleiben auch Versicherung und Abzocksteuer auf dem Stand von 2012 "eingefroren", mittelfristig wird alles nach D ausgeflaggt.

Aber suum cuique. Ich wünsche gute Fahrt!

VW-Gewinn brach im zweiten Quartal um ein Drittel ein

Der deutsche Autoproduzent Volkswagen hat im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch von etwa einem Drittel verzeichnet. Der Nettogewinn des kriselnden Autoherstellers sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32,9 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro, wie das Unternehmen heute mitteilte.

Im zweiten Quartal 2025 waren es noch 2,29 Milliarden Euro gewesen. Zu den Ursachen zählte vor allem ein drastischer Rückgang des Absatzes in China.

Das Umfeld für die Autoindustrie bleibe „extrem herausfordernd: geopolitische Krisen, Handelskonflikte, hohe regulatorische Anforderungen, volatile Märkte und verschärfter Wettbewerb“, sagte Volkswagen-Chef Oliver Blume.

Weltweit steht bei VW der Abbau von Zehntausenden Arbeitsplätzen zur Debatte, umfangreiche Stellenstreichungen sind bereits beschlossen. Der Absatz brach zuletzt ein.

Quelle: https://orf.at/stories/3437135/
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Beitrag von Pinto »

eric1617 hat geschrieben: Donnerstag 23. Juli 2026, 18:32 leistbares Amifeeling 2.0 im Alltag.
Bitte sei mir ned hap, aber ein Amifeeling in einem Tesla, in 1000 Jahren nicht!!
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Beitrag von eric1617 »

Amifeeling ist halt schon schwer subjektiv. Eigentlich war das mal massig Drehmoment, Spruch, Leistung und Design.
Davon ist nur mehr wenig übrig geblieben.
Ende der 70er war es eigentlich vorbei. Dann kam die Zeit der Geschwüre und Wegwerfautos. Ein paar Ausnahmen bestätigen die Regel….
Aber so wie es in den 50er 60er Jahren war wird es nie mehr sein.
Wer seine Waffen zu Pflugscharen schmiedet, der wird für jene pflügen, die das nicht getan haben.
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Beitrag von frontpushbar »

Ja, stimmt - leider. Bis in die 2000er ging' s noch halbwegs, jetzt ist' s in Ö Sense. Ich baue mir halt mit all meinem Retro-Zeugs und den alten U.S. Karren einige Erinnerungs- und Wohlfühlbubbles...wie lange diese aufrecht erhalten werden können, wird sich zeigen. Meiner Familie gefällt es, aber zeitweise fühlt man(n) sich schon alt und die Fahrzeuge werden mürbe.

Früher ein U.S. Car "Frischling", mit einem Auftreten im Stil von "Stranger Things", jetzt zur alten, aussterbenden Garde gehörend, jedoch mit einem Innenleben wie ein 25jähriger...

Ehrlich, ich kann und konnte mit meiner Generation (mehrheitlich eingefleischte VWler/Diesler) nichts anfangen.
Und mit der Elektromobilität jetzt auch nichts.
Wie im falschen Film.

Well, that' s life.
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Beitrag von eric1617 »

Emobilität. Für viele ein schwieriges Thema. Kann ja jeder tun und glauben wie er will.
In meinem Fuhrpark habe und hatte ich bis auf Wasserstoff und Holzvergaser alle Antriebsformen.
Ich habe halt keine Lust mehr € 20.- Diesel für 100 km auszugeben.
Und € 30 Benzin auf 100 km für den V8 ist mir die Sache echt nicht mehr wert. Da geh ich lieber Essen.
Ab und zu eine Runde um den Block aber eigentlich auch in der Garage hübsch anzusehen.
Besserung ist aus meiner Perspektive nicht in Sicht. Vor allem bleiben die Probleme der alten Fahrzeuggenerationen in Form von Flüssigkeitsverlust bestehen. Den Nervenkitzel beim Pickerlmachen und Fahrzeugkontrollen mag ich nicht mehr.
Bei meinem 59er Caddy ist die Motorentlüftung nach unten im Durchmesser größer als jede 3Zylinder Asthma Abgasaufbereitungsanlage….
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