64.000 Euro teurer Elektroschrott
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64.000 Euro teurer Elektroschrott
Den "veritablen Auspuff" kann ich nicht erkennen, für mich schaut das aus wie ein Diffusor. Im Innenraum können die Hersteller dem Fahrer von mir aus vorgaukeln, was sie wollen, wir ja bei Verbrennern auch schon gemacht, aber außenrum soll ein E-Auto keine unnatürlichen und unnötigen Geräusche von sich geben.
https://www.theautopian.com/2024-dodge- ... ev-review/
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64.000 Euro teurer Elektroschrott
Habe ich vor 15 Jahren schon prophezeit, war aber eh jedem klar.
Wegen massiver Steuerausfälle
Briten planen Kilometer-Abgabe für Elektroautos
Die steigende Zahl von E-Autos lässt Steuereinnahmen sinken. Großbritannien plant nun eine streckenabhängige Abgabe für E-Autos. Das würde auch in Deutschland für mehr Gerechtigkeit sorgen.
Die Zeiten, in denen Stromer-Fahrer dem Staatshaushalt auf der Straße fast zum Nulltarif davonfuhren, neigen sich in Großbritannien dem Ende zu. Ab dem 1. April 2028 wird in Großbritannien eine streckenabhängige Sonderabgabe für Elektrofahrzeuge eingeführt. Neben der regulären Kraftfahrzeugsteuer (Vehicle Excise Duty, VED) fällig wird dann die neue Electric Vehicle Excise Duty (eVED).
Elektroauto-Fahrer zahlen bald pro Kilometer
Das Prinzip der neuen Abgabe ist simpel: Wer mehr fährt, zahlt mehr. Dabei schlägt das Ministerium gestaffelte Sätze pro gefahrener Meile vor:
Reine Batteriestromer (BEV) und Brennstoffzellenautos (FCEV): Zum Start sind 3 Pence pro Meile vorgesehen – das entspricht umgerechnet rund 2,2 Eurocent pro Kilometer.
Plug-in-Hybride (PHEV) und Fahrzeuge mit Range Extender (EREV): Sie werden mit 1.5 Pence pro Meile (ungefähr 1,1 Cent/km) deutlich geringer belastet – unabhängig davon, wie oft der Akku tatsächlich an der Steckdose geladen wird.
280 Euro im Jahr
Für den Geldbeutel eines durchschnittlichen britischen Autofahrers ist das eine spürbare, aber kalkulierbare Summe: Bei einer durchschnittlichen Jahresfahrleistung von rund 12.900 Kilometern summiert sich die eVED für einen reinen Stromer auf etwa 240 Pfund (ca. 280 Euro) im Jahr. Nach Berechnungen des britischen Finanzministeriums entspricht das etwa der Hälfte dessen, was der Fahrer eines vergleichbaren Verbrenner über die Mineralölsteuer an die Staatskasse abführen muss. Ab den Haushaltsjahren 2029/2030 sollen die Sätze zudem dynamisch an die Inflationsrate angepasst werden.
Noch (!) keine GPS-Überwachung
Das britische System verzichtet zumindest derzeit noch auf eine kontinuierliche GPS-Überwachung oder Echtzeit-Fahrzeugortung. Stattdessen setzt London auf eine Kombination aus Selbstauskunft und Kontrolle:
Schätzung & Deklaration: Halter von Elektroautos geben bei der jährlichen Erneuerung ihrer Fahrzeugsteuer ihren aktuellen Tachostand an und schätzen die Fahrleistung für das kommende Jahr.
Abgleich per TÜV: Der tatsächliche Kilometerstand wird einmal im Jahr im Rahmen der obligatorischen Hauptuntersuchung (MOT) abgeglichen und nachberechnet.
Ausgenommen von der neuen Sonderabgabe bleiben zum Start vorerst elektrische Transporter, Lkw, Busse und Motorräder sowie Vollhybride ohne Stecker. Auch für ausländische Elektroautos gilt die Abgabe vorerst nicht. Bereits jetzt zahlen E-Auto-Halter in Großbritannien wieder die reguläre Straßensteuer „Road Tax“, nachdem jahrelange Privilegien schrittweise gestrichen wurden.
Der Hintergrund: Das Loch in den Staatsfinanzen
Warum greift die britische Regierung zu dieser Maßnahme? Der Grund ist haushaltspolitischer Natur. Der rasante Anstieg von Elektrofahrzeugen bei den Neuzulassungen ist zwar aus politischen Gründen gewollt, hinterlässt jedoch auch eine immer tiefere Wunde im Staatssäckel. Denn jeder Liter Benzin oder Diesel, der nicht getankt wird, schwächt die Einnahmen aus der Kraftstoffsteuer.
Die eVED soll diese Finanzierungslücke schließen und sicherstellen, dass auch Elektroautos angemessen zur Instandhaltung und zum Ausbau der Straßeninfrastruktur beitragen, ohne dabei den finanziellen Anreiz für den Wechsel zur Elektromobilität komplett zu zerstören.
In Deutschland sorgen E-Autos für massive Steuerausfälle
In Deutschland ist die Situation vergleichbar, wenn auch die rechtlichen Rahmenbedingungen derzeit noch anders gelagert sind. Aktuell sind reine Elektrofahrzeuge bei der Erstzulassung bis Ende 2025 noch für bis zu zehn Jahre (maximal bis zum 31. Dezember 2030) komplett von der Kfz-Steuer befreit. Doch auch hierzulande wächst bei Finanz- und Verkehrsanalysten die Sorge vor den langfristigen Folgen der Antriebswende. Denn E-Autos kosten den Steuerzahler Milliarden, und das nicht nur durch die ausgefallene Kfz-Steuer: Kaufprämien, Dienstwagen-Privileg mit besonders niedrigen Steuersätzen, gratis Parkplätze und vieles mehr fördern zwar die Emobilität, müssen aber von der Allgemeinheit bezahlt werden. Das gilt auch für den nötigen Netzausbau, der wegen immer mehr E-Fahrzeugen und Wärmepumpen nötig wird.
Durch den schleichenden Abschied von Diesel und Benzin brechen dem deutschen Staat schrittweise die hochprofitablen Einnahmen aus der Energiesteuer (ehemals Mineralölsteuer) weg. Experten schätzen, dass dem Fiskus im Zuge der Verkehrswende mittelfristig zweistellige Milliardenbeträge verloren gehen werden.
Berlin spielt „Super-Maut“ für jeden Kilometer durch
Auch in Berlin reifen daher schon länger Überlegungen heran, wie dieser Einnahmeausfall in Milliardenhöhe kompensiert werden könnte. Bereits 2022 hatte sich der wissenschaftliche Beirat des damals noch von der FDP geführte Bundesministerium für Digitales und Verkehr Gedanken gemacht, wie zukünftige Einnahmeausfälle des Staates aufgrund der Antriebswende im Straßenverkehr ausgeglichen werden könnten. Vorgeschlagen worden von den Experten damals zwei Maßnahmen.
Eine streckenabhängige Pkw-Maut – nicht nur auf Autobahnen: Im Gespräch waren Modelle einer entfernungsbasierten Nutzungsgebühr für das gesamte Straßennetz und alle Verkehrsteilnehmer.
Nutzerfinanzierung: Die Abkehr von der reinen Halterbesteuerung (Kfz-Steuer) hin zu einer nutzungsabhängigen Maut oder Kilometerabgabe wird von vielen Ökonomen als „gerechteste“ Form der Infrastrukturfinanzierung gesehen.
Auch eine Fahrstromsteuer sowie eine nach dem CO2-Ausstoß gestaffelte Neuzulassungssteuer von Autos war von den Wissenschaftlern andiskutiert worden, unter anderem wegen europarechtlicher Fragen aber verworfen worden.
„Wenn der Straßenverkehr auch zukünftig zur Finanzierung des allgemeinen Haushalts beitragen soll, so sind die hierfür vorgesehenen, nicht zweckgebundene Abgaben nicht nur auf ihre fiskalische Relevanz, sondern auch ihre Kompatibilität mit den verkehrspolitischen Zielen zu prüfen“, hieß es in dem Gutachten damals, das eine Lösung spätestens im Jahr 2025 vorsah. Passiert ist bislang allerdings nichts. Auch weil die damalige Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP Ende 2024 zerbrach.
Handlungsdruck wächst
Wofür sich die neue, von der CDU geführte Bundesregierung entscheidet, lässt sich derzeit nicht absehen – auch wenn seit 2022 aufgrund der schwierigen Finanzlage und der rasant ansteigenden Neuzulassungen von Elektroautos der Handlungsdruck gewachsen ist. Das britische eVED-Modell könnte aber als Blaupause für Deutschland und viele europäische Nachbarländer dienen: Es schafft Transparenz, verzichtet auf Überwachungstechnologie und halbiert im Vergleich zum Verbrenner für Fahrer von Elektroautos noch immer die Steuerlast pro Kilometer.
Quelle: https://www.focus.de/auto/elektroauto/b ... 2de76.html
Wegen massiver Steuerausfälle
Briten planen Kilometer-Abgabe für Elektroautos
Die steigende Zahl von E-Autos lässt Steuereinnahmen sinken. Großbritannien plant nun eine streckenabhängige Abgabe für E-Autos. Das würde auch in Deutschland für mehr Gerechtigkeit sorgen.
Die Zeiten, in denen Stromer-Fahrer dem Staatshaushalt auf der Straße fast zum Nulltarif davonfuhren, neigen sich in Großbritannien dem Ende zu. Ab dem 1. April 2028 wird in Großbritannien eine streckenabhängige Sonderabgabe für Elektrofahrzeuge eingeführt. Neben der regulären Kraftfahrzeugsteuer (Vehicle Excise Duty, VED) fällig wird dann die neue Electric Vehicle Excise Duty (eVED).
Elektroauto-Fahrer zahlen bald pro Kilometer
Das Prinzip der neuen Abgabe ist simpel: Wer mehr fährt, zahlt mehr. Dabei schlägt das Ministerium gestaffelte Sätze pro gefahrener Meile vor:
Reine Batteriestromer (BEV) und Brennstoffzellenautos (FCEV): Zum Start sind 3 Pence pro Meile vorgesehen – das entspricht umgerechnet rund 2,2 Eurocent pro Kilometer.
Plug-in-Hybride (PHEV) und Fahrzeuge mit Range Extender (EREV): Sie werden mit 1.5 Pence pro Meile (ungefähr 1,1 Cent/km) deutlich geringer belastet – unabhängig davon, wie oft der Akku tatsächlich an der Steckdose geladen wird.
280 Euro im Jahr
Für den Geldbeutel eines durchschnittlichen britischen Autofahrers ist das eine spürbare, aber kalkulierbare Summe: Bei einer durchschnittlichen Jahresfahrleistung von rund 12.900 Kilometern summiert sich die eVED für einen reinen Stromer auf etwa 240 Pfund (ca. 280 Euro) im Jahr. Nach Berechnungen des britischen Finanzministeriums entspricht das etwa der Hälfte dessen, was der Fahrer eines vergleichbaren Verbrenner über die Mineralölsteuer an die Staatskasse abführen muss. Ab den Haushaltsjahren 2029/2030 sollen die Sätze zudem dynamisch an die Inflationsrate angepasst werden.
Noch (!) keine GPS-Überwachung
Das britische System verzichtet zumindest derzeit noch auf eine kontinuierliche GPS-Überwachung oder Echtzeit-Fahrzeugortung. Stattdessen setzt London auf eine Kombination aus Selbstauskunft und Kontrolle:
Schätzung & Deklaration: Halter von Elektroautos geben bei der jährlichen Erneuerung ihrer Fahrzeugsteuer ihren aktuellen Tachostand an und schätzen die Fahrleistung für das kommende Jahr.
Abgleich per TÜV: Der tatsächliche Kilometerstand wird einmal im Jahr im Rahmen der obligatorischen Hauptuntersuchung (MOT) abgeglichen und nachberechnet.
Ausgenommen von der neuen Sonderabgabe bleiben zum Start vorerst elektrische Transporter, Lkw, Busse und Motorräder sowie Vollhybride ohne Stecker. Auch für ausländische Elektroautos gilt die Abgabe vorerst nicht. Bereits jetzt zahlen E-Auto-Halter in Großbritannien wieder die reguläre Straßensteuer „Road Tax“, nachdem jahrelange Privilegien schrittweise gestrichen wurden.
Der Hintergrund: Das Loch in den Staatsfinanzen
Warum greift die britische Regierung zu dieser Maßnahme? Der Grund ist haushaltspolitischer Natur. Der rasante Anstieg von Elektrofahrzeugen bei den Neuzulassungen ist zwar aus politischen Gründen gewollt, hinterlässt jedoch auch eine immer tiefere Wunde im Staatssäckel. Denn jeder Liter Benzin oder Diesel, der nicht getankt wird, schwächt die Einnahmen aus der Kraftstoffsteuer.
Die eVED soll diese Finanzierungslücke schließen und sicherstellen, dass auch Elektroautos angemessen zur Instandhaltung und zum Ausbau der Straßeninfrastruktur beitragen, ohne dabei den finanziellen Anreiz für den Wechsel zur Elektromobilität komplett zu zerstören.
In Deutschland sorgen E-Autos für massive Steuerausfälle
In Deutschland ist die Situation vergleichbar, wenn auch die rechtlichen Rahmenbedingungen derzeit noch anders gelagert sind. Aktuell sind reine Elektrofahrzeuge bei der Erstzulassung bis Ende 2025 noch für bis zu zehn Jahre (maximal bis zum 31. Dezember 2030) komplett von der Kfz-Steuer befreit. Doch auch hierzulande wächst bei Finanz- und Verkehrsanalysten die Sorge vor den langfristigen Folgen der Antriebswende. Denn E-Autos kosten den Steuerzahler Milliarden, und das nicht nur durch die ausgefallene Kfz-Steuer: Kaufprämien, Dienstwagen-Privileg mit besonders niedrigen Steuersätzen, gratis Parkplätze und vieles mehr fördern zwar die Emobilität, müssen aber von der Allgemeinheit bezahlt werden. Das gilt auch für den nötigen Netzausbau, der wegen immer mehr E-Fahrzeugen und Wärmepumpen nötig wird.
Durch den schleichenden Abschied von Diesel und Benzin brechen dem deutschen Staat schrittweise die hochprofitablen Einnahmen aus der Energiesteuer (ehemals Mineralölsteuer) weg. Experten schätzen, dass dem Fiskus im Zuge der Verkehrswende mittelfristig zweistellige Milliardenbeträge verloren gehen werden.
Berlin spielt „Super-Maut“ für jeden Kilometer durch
Auch in Berlin reifen daher schon länger Überlegungen heran, wie dieser Einnahmeausfall in Milliardenhöhe kompensiert werden könnte. Bereits 2022 hatte sich der wissenschaftliche Beirat des damals noch von der FDP geführte Bundesministerium für Digitales und Verkehr Gedanken gemacht, wie zukünftige Einnahmeausfälle des Staates aufgrund der Antriebswende im Straßenverkehr ausgeglichen werden könnten. Vorgeschlagen worden von den Experten damals zwei Maßnahmen.
Eine streckenabhängige Pkw-Maut – nicht nur auf Autobahnen: Im Gespräch waren Modelle einer entfernungsbasierten Nutzungsgebühr für das gesamte Straßennetz und alle Verkehrsteilnehmer.
Nutzerfinanzierung: Die Abkehr von der reinen Halterbesteuerung (Kfz-Steuer) hin zu einer nutzungsabhängigen Maut oder Kilometerabgabe wird von vielen Ökonomen als „gerechteste“ Form der Infrastrukturfinanzierung gesehen.
Auch eine Fahrstromsteuer sowie eine nach dem CO2-Ausstoß gestaffelte Neuzulassungssteuer von Autos war von den Wissenschaftlern andiskutiert worden, unter anderem wegen europarechtlicher Fragen aber verworfen worden.
„Wenn der Straßenverkehr auch zukünftig zur Finanzierung des allgemeinen Haushalts beitragen soll, so sind die hierfür vorgesehenen, nicht zweckgebundene Abgaben nicht nur auf ihre fiskalische Relevanz, sondern auch ihre Kompatibilität mit den verkehrspolitischen Zielen zu prüfen“, hieß es in dem Gutachten damals, das eine Lösung spätestens im Jahr 2025 vorsah. Passiert ist bislang allerdings nichts. Auch weil die damalige Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP Ende 2024 zerbrach.
Handlungsdruck wächst
Wofür sich die neue, von der CDU geführte Bundesregierung entscheidet, lässt sich derzeit nicht absehen – auch wenn seit 2022 aufgrund der schwierigen Finanzlage und der rasant ansteigenden Neuzulassungen von Elektroautos der Handlungsdruck gewachsen ist. Das britische eVED-Modell könnte aber als Blaupause für Deutschland und viele europäische Nachbarländer dienen: Es schafft Transparenz, verzichtet auf Überwachungstechnologie und halbiert im Vergleich zum Verbrenner für Fahrer von Elektroautos noch immer die Steuerlast pro Kilometer.
Quelle: https://www.focus.de/auto/elektroauto/b ... 2de76.html
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64.000 Euro teurer Elektroschrott
Bevor sich hier noch Jemand freut, "reinen" ist das Schlüssselwort, zukünftig gibt es beide Steuern.frontpushbar hat geschrieben: Dienstag 21. Juli 2026, 15:48 Nutzerfinanzierung: Die Abkehr von der reinen Halterbesteuerung (Kfz-Steuer) hin zu einer nutzungsabhängigen Maut oder Kilometerabgabe wird von vielen Ökonomen als „gerechteste“ Form der Infrastrukturfinanzierung gesehen.
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Na, aber sicher doch. Die Abzocke muss ja weitergehen.
Dazu kommen noch andere Blödheiten:
BMW: Belästigt Mit Werbung
Unmut macht sich breit unter BMW-Fahrern. In ihrem Fahrzeug werden sie mit Reklame für einen Sommerfilm bedacht. Kein Bug.
„BMW hält eine besondere Überraschung für seine Kundinnen und Kunden bereit‟, sagt der deutsche Autokonzern. Gemeint ist animierte Reklame für einen Kinofilm, die die Fahrzeuginsassen auf dessen großen Display vorgesetzt bekommen. „Diese festlichen Animationen sind weltweit in mehr als 70 Ländern für Fahrzeuge verfügbar, die mit der entsprechenden Sonderausstattung und dem BMW Operating System 7, 8, 8.5, 9 oder dem BMW Operating System X ausgestattet sind sowie ein Produktionsdatum nach Juli 2020 aufweisen.‟
Beim Anlassen solcher Fahrzeuge ist für einen Zeitraum von 15 Tagen, vom 27. Juli bis 10. August 2026, ein Werbebanner auf dem Display zu sehen. Wer es wagt, dieses anzutippen, löst laut Pressemitteilung „eine festliche Vollbildanimation im Control Display mit passend ausgewählter Hintergrundmusik und einer begleitenden Lichtshow des Ambient-Beleuchtungssystems‟ aus. So stellt sich der Autohersteller eine besondere Überraschung für seine Kunden vor. Weniger überraschend sind Ärger und Spott über BMW, die derzeit in Sozialen Netzen Raum greifen.
Zuständig für den In-Car-Spam ist BMWs Senior Vice President Stephan Durach. Ende 2023 hat er solche Reklame noch abgelehnt. MediaPost, eine US-Publikation für die Werbebranche, zitierte BMW-Manager Durach damals so: „Letztendlich meine ich, dass das Auto Ihr letzter privater Raum ist. Dort können Sie tun, was Sie wollen, ganz alleine (…) Den Bildschirm zu verkaufen, um Werbung abzuspielen – das sehe ich nicht. Es ist ein privater Raum.‟
Was Durachs Meinungswandel herbeigeführt hat, ist eine der Fragen, die heise autos BMW Dienstagabend gestellt hat.
Aus Sicht BMWs gibt es keinen Meinungswandel, da der Werbefilm „keine klassische Werbung‟ sei: „Die Animation ist darauf ausgelegt, Begeisterung für den neuen BMW iX3 und dessen Auftritt im kommenden Film (...) zu erzeugen. Sie ist nicht dazu gedacht, den Film zu bewerben oder als konventioneller Filmtrailer zu dienen‟, erklärte ein Firmensprecher gegenüber heise autos, „Insofern ist das auch keine klassische Werbung - und es wird auch weiterhin keine Werbung im Fahrzeug angezeigt.‟ BMW habe „solche Ausspielungen schon mehrfach in BMW Fahrzeugen‟ durchgeführt und „sehr viel positives Feedback für diese Aktion‟ erhalten.
Laut Mitteilung BWMs sind statt der ursprünglich angegeben über 70 Länder nur 34 Märkte betroffen, nämlich Bahrain, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Island, Indien, der Irak, Italien, Japan, Jordanien, Kanada, Katar, Kuwait, Luxemburg, Malaysia, Marokko, Mexiko, die Niederlande, der Oman, Saudi-Arabien, Serbien, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand, Tunesien, die Türkei, die Ukraine, die Vereinigten Arabischen Emirate, die USA sowie die chinesischen Territorien Hongkong und Macau.
Quelle:https://www.heise.de/news/BMW-Belaestig ... 98998.html
Bald wird wohl ein Aufpreis notwendig sein, damit man in seiner elektrischen 60.000+ Rodel werbefrei unterwegs ist.
Auf meinen HD Screens wird hingegen nur das abgespielt, was ich sehen möchte und was ich dort deponiert habe (komplette Film- und Videosammlung). Hat sich gestern wieder im strömenden Regen bei einer spontanen "Van-Party" mit guten Freunden und deren/unseren Kids bewährt.
Dazu kommen noch andere Blödheiten:
BMW: Belästigt Mit Werbung
Unmut macht sich breit unter BMW-Fahrern. In ihrem Fahrzeug werden sie mit Reklame für einen Sommerfilm bedacht. Kein Bug.
„BMW hält eine besondere Überraschung für seine Kundinnen und Kunden bereit‟, sagt der deutsche Autokonzern. Gemeint ist animierte Reklame für einen Kinofilm, die die Fahrzeuginsassen auf dessen großen Display vorgesetzt bekommen. „Diese festlichen Animationen sind weltweit in mehr als 70 Ländern für Fahrzeuge verfügbar, die mit der entsprechenden Sonderausstattung und dem BMW Operating System 7, 8, 8.5, 9 oder dem BMW Operating System X ausgestattet sind sowie ein Produktionsdatum nach Juli 2020 aufweisen.‟
Beim Anlassen solcher Fahrzeuge ist für einen Zeitraum von 15 Tagen, vom 27. Juli bis 10. August 2026, ein Werbebanner auf dem Display zu sehen. Wer es wagt, dieses anzutippen, löst laut Pressemitteilung „eine festliche Vollbildanimation im Control Display mit passend ausgewählter Hintergrundmusik und einer begleitenden Lichtshow des Ambient-Beleuchtungssystems‟ aus. So stellt sich der Autohersteller eine besondere Überraschung für seine Kunden vor. Weniger überraschend sind Ärger und Spott über BMW, die derzeit in Sozialen Netzen Raum greifen.
Zuständig für den In-Car-Spam ist BMWs Senior Vice President Stephan Durach. Ende 2023 hat er solche Reklame noch abgelehnt. MediaPost, eine US-Publikation für die Werbebranche, zitierte BMW-Manager Durach damals so: „Letztendlich meine ich, dass das Auto Ihr letzter privater Raum ist. Dort können Sie tun, was Sie wollen, ganz alleine (…) Den Bildschirm zu verkaufen, um Werbung abzuspielen – das sehe ich nicht. Es ist ein privater Raum.‟
Was Durachs Meinungswandel herbeigeführt hat, ist eine der Fragen, die heise autos BMW Dienstagabend gestellt hat.
Aus Sicht BMWs gibt es keinen Meinungswandel, da der Werbefilm „keine klassische Werbung‟ sei: „Die Animation ist darauf ausgelegt, Begeisterung für den neuen BMW iX3 und dessen Auftritt im kommenden Film (...) zu erzeugen. Sie ist nicht dazu gedacht, den Film zu bewerben oder als konventioneller Filmtrailer zu dienen‟, erklärte ein Firmensprecher gegenüber heise autos, „Insofern ist das auch keine klassische Werbung - und es wird auch weiterhin keine Werbung im Fahrzeug angezeigt.‟ BMW habe „solche Ausspielungen schon mehrfach in BMW Fahrzeugen‟ durchgeführt und „sehr viel positives Feedback für diese Aktion‟ erhalten.
Laut Mitteilung BWMs sind statt der ursprünglich angegeben über 70 Länder nur 34 Märkte betroffen, nämlich Bahrain, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Island, Indien, der Irak, Italien, Japan, Jordanien, Kanada, Katar, Kuwait, Luxemburg, Malaysia, Marokko, Mexiko, die Niederlande, der Oman, Saudi-Arabien, Serbien, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand, Tunesien, die Türkei, die Ukraine, die Vereinigten Arabischen Emirate, die USA sowie die chinesischen Territorien Hongkong und Macau.
Quelle:https://www.heise.de/news/BMW-Belaestig ... 98998.html
Bald wird wohl ein Aufpreis notwendig sein, damit man in seiner elektrischen 60.000+ Rodel werbefrei unterwegs ist.
Auf meinen HD Screens wird hingegen nur das abgespielt, was ich sehen möchte und was ich dort deponiert habe (komplette Film- und Videosammlung). Hat sich gestern wieder im strömenden Regen bei einer spontanen "Van-Party" mit guten Freunden und deren/unseren Kids bewährt.
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Tesla vor dem nächsten Schritt: Startet das Robotaxi-Zeitalter schon im August?
Wer Elon Musk in den vergangenen zehn Jahren zugehört hat, kennt das Muster. Fast jedes Jahr kündigte der Tesla-Chef den Durchbruch beim autonomen Fahren an. Fast jedes Jahr verschob sich der Zeitplan. Für viele Beobachter entwickelte sich das Robotaxi zum vielleicht bekanntesten Zukunftsversprechen der Automobilindustrie – und zugleich zu einem ihrer hartnäckigsten Dauerprojekte.
Mehrere aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass Tesla bereits im August 2026 den nächsten großen Schritt bei seinem Robotaxi-Programm plant. Erstmals soll dabei nicht mehr ein umgebautes Serienfahrzeug im Mittelpunkt stehen, sondern das eigens entwickelte Cybercab – ein Fahrzeug ohne Lenkrad und ohne Pedale. Zunächst sollen Mitarbeiter in Austin im US-Bundesstaat Texas mit dem Fahrzeug unterwegs sein, bevor eine breitere Einführung folgen könnte. Die Nachricht kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Tesla stärker denn je auf autonome Mobilität setzt. Während die Verkäufe von Elektroautos weltweit unter Wettbewerbsdruck stehen, präsentiert Musk künstliche Intelligenz, Robotik und autonome Fahrdienste als die entscheidenden Wachstumsmärkte der kommenden Jahre. Das Robotaxi ist dabei nicht bloß ein weiteres Produkt. Es ist das Herzstück der langfristigen Unternehmensstrategie.
Vom Versprechen zum Betrieb
Dabei wird häufig übersehen, dass Tesla bereits heute Robotaxi-Dienste betreibt. Seit 2025 laufen in Austin erste kommerzielle Angebote mit speziell gekennzeichneten Model-Y-Fahrzeugen. Die Fahrzeuge bewegen sich innerhalb klar definierter Einsatzgebiete und basieren auf Teslas Full-Self-Driving-Technologie. Die Einsatzgebiete wurden seit dem Start mehrfach erweitert. Inzwischen umfasst der Betrieb weite Teile des Großraums Austin. Auch Dallas und Houston wurden in das Programm aufgenommen.
Dennoch unterscheidet sich Teslas Ansatz bislang deutlich von dem Bild, das viele Menschen mit einem Robotaxi verbinden. Die ersten Fahrzeuge waren gewöhnliche Model Y, teilweise mit Sicherheitsbegleitung. Das Cybercab hingegen wurde von Beginn an als autonomes Fahrzeug konzipiert. Lenkrad und Pedale entfallen vollständig. Damit nähert sich Tesla dem Konzept an, das Konkurrenten wie Waymo oder Zoox bereits verfolgen.
Das Cybercab als Symbol
Das goldfarbene Cybercab sorgte in den vergangenen Wochen bereits für Aufmerksamkeit. In San Francisco wurde das Fahrzeug mehrfach auf öffentlichen Straßen gesichtet. Die futuristische Gestaltung wirkt wie eine Mischung aus Sportcoupé und Science-Fiction-Requisite. Ob die Fahrzeuge dabei bereits autonom unterwegs waren oder lediglich Testfahrten absolvierten, blieb allerdings unklar. Beobachter berichteten von menschlichen Begleitern im Fahrzeug.
Technisch verfolgt Tesla weiterhin einen Sonderweg. Während Wettbewerber wie Waymo auf eine Kombination aus Kameras, Radar und Lidar setzen, vertraut Tesla fast ausschließlich auf Kameras und künstliche Intelligenz. Musk argumentiert seit Jahren, dass Menschen ebenfalls hauptsächlich mit ihren Augen fahren. Kritiker halten dagegen, dass zusätzliche Sensoren wichtige Sicherheitsreserven schaffen. Diese Grundsatzdebatte begleitet das Unternehmen inzwischen seit mehr als einem Jahrzehnt.
Warum August wichtig werden könnte
Der mögliche Start des Cybercab im August besitzt deshalb eine Bedeutung, die weit über ein neues Fahrzeugmodell hinausgeht. Tesla müsste erstmals beweisen, dass ein Auto ohne klassische Bedienelemente tatsächlich im Alltagsbetrieb bestehen kann.
Die Herausforderung liegt dabei nicht allein in der Fahrzeugtechnik. Robotaxi-Dienste sind komplexe Mobilitätssysteme. Sie müssen Fahrzeuge disponieren, Ladezyklen organisieren, Fahrgäste aufnehmen, Störungen bewältigen und gleichzeitig die Erwartungen der Kunden erfüllen.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass selbst die optimale Positionierung autonomer Fahrzeuge innerhalb eines Stadtgebiets zu den anspruchsvollsten Aufgaben solcher Systeme gehört. Hinzu kommt die Frage der Nutzerakzeptanz. Studien über bestehende Robotaxi-Angebote zeigen, dass viele Fahrgäste die gleichmäßige Fahrweise und den Komfort schätzen.
Gleichzeitig bestehen weiterhin Fragen nach Sicherheit, Transparenz und Verantwortlichkeiten in kritischen Situationen. Vertrauen entwickelt sich langsamer als Software.
Der Schatten von Waymo
Für Tesla kommt hinzu, dass der Wettbewerb nicht mehr wartet. Während Musk lange Zeit von einer zukünftigen Robotaxi-Flotte sprach, hat Waymo bereits Fakten geschaffen. Das Unternehmen von Alphabet betreibt heute in zahlreichen US-Metropolregionen öffentliche, fahrerlose Fahrdienste und befördert jede Woche Hunderttausende Passagiere. Auch Zoox, die Amazon-Tochter, hat inzwischen den Schritt in den kommerziellen Betrieb vollzogen.
Genau deshalb wächst der Druck auf Tesla. Der Konzern gilt zwar als einer der bekanntesten Namen der Branche, verfügt aber bislang nicht über die operative Erfahrung seiner wichtigsten Konkurrenten. In Austin berichten Nutzer teilweise noch von langen Wartezeiten und begrenzten Fahrzeugzahlen. Die technische Vision ist beeindruckend, der alltägliche Betrieb bleibt dagegen eine logistische Herausforderung.
Was bedeutet das für das Taxigewerbe?
Für Taxi- und Mietwagenunternehmer in Europa erscheint die Diskussion zunächst weit entfernt. Doch die Entwicklung verdient Aufmerksamkeit. Sollte Tesla tatsächlich einen wirtschaftlich funktionierenden Robotaxi-Betrieb etablieren, würde dies den Druck auf die gesamte Branche erhöhen. Interessant ist dabei weniger das Fahrzeug selbst als das dahinterstehende Geschäftsmodell. Musk verfolgt die Idee eines Mobilitätsnetzwerks, in dem autonome Fahrzeuge rund um die Uhr unterwegs sind und Fahrten über eine digitale Plattform vermitteln. Die Rolle des klassischen Fahrers würde dabei entfallen.
Allerdings zeigt die bisherige Entwicklung auch, wie schwierig der Weg dorthin ist. Regulatorische Vorgaben, Sicherheitsanforderungen, Haftungsfragen und die praktische Organisation eines Flottenbetriebs bremsen die Dynamik. Selbst in technologieoffenen US-Bundesstaaten verläuft die Einführung langsamer, als viele Prognosen erwarten ließen.
Mehr als nur ein Fahrzeugstart
Ob das Cybercab tatsächlich noch im August offiziell auf die Straße kommt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Die Hinweise verdichten sich, eine flächendeckende Einführung ist damit jedoch noch nicht garantiert. Zu oft hat Tesla ambitionierte Zeitpläne nach hinten verschoben.
Dennoch markiert die aktuelle Phase einen Wendepunkt.
Erstmals existiert nicht nur eine Vision, sondern ein wachsendes Netz realer Robotaxi-Dienste. Das autonome Fahrdienste grundsätzlich möglich sind, haben andere schon bewiesen. Die entscheidende Frage lautet inzwischen, wer sie wirtschaftlich betreiben kann. Für Tesla ist das Cybercab weit mehr als ein neues Fahrzeug. Es ist der Versuch, ein Versprechen einzulösen, das Elon Musk seit Jahren abgibt. Gelingt dieser Schritt, könnte der August 2026 als der Monat in Erinnerung bleiben, in dem aus einer Idee ein Geschäftsmodell wurde.
Misslingt er, bleibt das Robotaxi vorerst das, was es für viele Kritiker schon lange ist: eine Zukunft, die immer kurz bevorsteht.
Quelle:https://www.taxi-heute.de/de/news/tesla ... 31970.html
Wer Elon Musk in den vergangenen zehn Jahren zugehört hat, kennt das Muster. Fast jedes Jahr kündigte der Tesla-Chef den Durchbruch beim autonomen Fahren an. Fast jedes Jahr verschob sich der Zeitplan. Für viele Beobachter entwickelte sich das Robotaxi zum vielleicht bekanntesten Zukunftsversprechen der Automobilindustrie – und zugleich zu einem ihrer hartnäckigsten Dauerprojekte.
Mehrere aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass Tesla bereits im August 2026 den nächsten großen Schritt bei seinem Robotaxi-Programm plant. Erstmals soll dabei nicht mehr ein umgebautes Serienfahrzeug im Mittelpunkt stehen, sondern das eigens entwickelte Cybercab – ein Fahrzeug ohne Lenkrad und ohne Pedale. Zunächst sollen Mitarbeiter in Austin im US-Bundesstaat Texas mit dem Fahrzeug unterwegs sein, bevor eine breitere Einführung folgen könnte. Die Nachricht kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Tesla stärker denn je auf autonome Mobilität setzt. Während die Verkäufe von Elektroautos weltweit unter Wettbewerbsdruck stehen, präsentiert Musk künstliche Intelligenz, Robotik und autonome Fahrdienste als die entscheidenden Wachstumsmärkte der kommenden Jahre. Das Robotaxi ist dabei nicht bloß ein weiteres Produkt. Es ist das Herzstück der langfristigen Unternehmensstrategie.
Vom Versprechen zum Betrieb
Dabei wird häufig übersehen, dass Tesla bereits heute Robotaxi-Dienste betreibt. Seit 2025 laufen in Austin erste kommerzielle Angebote mit speziell gekennzeichneten Model-Y-Fahrzeugen. Die Fahrzeuge bewegen sich innerhalb klar definierter Einsatzgebiete und basieren auf Teslas Full-Self-Driving-Technologie. Die Einsatzgebiete wurden seit dem Start mehrfach erweitert. Inzwischen umfasst der Betrieb weite Teile des Großraums Austin. Auch Dallas und Houston wurden in das Programm aufgenommen.
Dennoch unterscheidet sich Teslas Ansatz bislang deutlich von dem Bild, das viele Menschen mit einem Robotaxi verbinden. Die ersten Fahrzeuge waren gewöhnliche Model Y, teilweise mit Sicherheitsbegleitung. Das Cybercab hingegen wurde von Beginn an als autonomes Fahrzeug konzipiert. Lenkrad und Pedale entfallen vollständig. Damit nähert sich Tesla dem Konzept an, das Konkurrenten wie Waymo oder Zoox bereits verfolgen.
Das Cybercab als Symbol
Das goldfarbene Cybercab sorgte in den vergangenen Wochen bereits für Aufmerksamkeit. In San Francisco wurde das Fahrzeug mehrfach auf öffentlichen Straßen gesichtet. Die futuristische Gestaltung wirkt wie eine Mischung aus Sportcoupé und Science-Fiction-Requisite. Ob die Fahrzeuge dabei bereits autonom unterwegs waren oder lediglich Testfahrten absolvierten, blieb allerdings unklar. Beobachter berichteten von menschlichen Begleitern im Fahrzeug.
Technisch verfolgt Tesla weiterhin einen Sonderweg. Während Wettbewerber wie Waymo auf eine Kombination aus Kameras, Radar und Lidar setzen, vertraut Tesla fast ausschließlich auf Kameras und künstliche Intelligenz. Musk argumentiert seit Jahren, dass Menschen ebenfalls hauptsächlich mit ihren Augen fahren. Kritiker halten dagegen, dass zusätzliche Sensoren wichtige Sicherheitsreserven schaffen. Diese Grundsatzdebatte begleitet das Unternehmen inzwischen seit mehr als einem Jahrzehnt.
Warum August wichtig werden könnte
Der mögliche Start des Cybercab im August besitzt deshalb eine Bedeutung, die weit über ein neues Fahrzeugmodell hinausgeht. Tesla müsste erstmals beweisen, dass ein Auto ohne klassische Bedienelemente tatsächlich im Alltagsbetrieb bestehen kann.
Die Herausforderung liegt dabei nicht allein in der Fahrzeugtechnik. Robotaxi-Dienste sind komplexe Mobilitätssysteme. Sie müssen Fahrzeuge disponieren, Ladezyklen organisieren, Fahrgäste aufnehmen, Störungen bewältigen und gleichzeitig die Erwartungen der Kunden erfüllen.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass selbst die optimale Positionierung autonomer Fahrzeuge innerhalb eines Stadtgebiets zu den anspruchsvollsten Aufgaben solcher Systeme gehört. Hinzu kommt die Frage der Nutzerakzeptanz. Studien über bestehende Robotaxi-Angebote zeigen, dass viele Fahrgäste die gleichmäßige Fahrweise und den Komfort schätzen.
Gleichzeitig bestehen weiterhin Fragen nach Sicherheit, Transparenz und Verantwortlichkeiten in kritischen Situationen. Vertrauen entwickelt sich langsamer als Software.
Der Schatten von Waymo
Für Tesla kommt hinzu, dass der Wettbewerb nicht mehr wartet. Während Musk lange Zeit von einer zukünftigen Robotaxi-Flotte sprach, hat Waymo bereits Fakten geschaffen. Das Unternehmen von Alphabet betreibt heute in zahlreichen US-Metropolregionen öffentliche, fahrerlose Fahrdienste und befördert jede Woche Hunderttausende Passagiere. Auch Zoox, die Amazon-Tochter, hat inzwischen den Schritt in den kommerziellen Betrieb vollzogen.
Genau deshalb wächst der Druck auf Tesla. Der Konzern gilt zwar als einer der bekanntesten Namen der Branche, verfügt aber bislang nicht über die operative Erfahrung seiner wichtigsten Konkurrenten. In Austin berichten Nutzer teilweise noch von langen Wartezeiten und begrenzten Fahrzeugzahlen. Die technische Vision ist beeindruckend, der alltägliche Betrieb bleibt dagegen eine logistische Herausforderung.
Was bedeutet das für das Taxigewerbe?
Für Taxi- und Mietwagenunternehmer in Europa erscheint die Diskussion zunächst weit entfernt. Doch die Entwicklung verdient Aufmerksamkeit. Sollte Tesla tatsächlich einen wirtschaftlich funktionierenden Robotaxi-Betrieb etablieren, würde dies den Druck auf die gesamte Branche erhöhen. Interessant ist dabei weniger das Fahrzeug selbst als das dahinterstehende Geschäftsmodell. Musk verfolgt die Idee eines Mobilitätsnetzwerks, in dem autonome Fahrzeuge rund um die Uhr unterwegs sind und Fahrten über eine digitale Plattform vermitteln. Die Rolle des klassischen Fahrers würde dabei entfallen.
Allerdings zeigt die bisherige Entwicklung auch, wie schwierig der Weg dorthin ist. Regulatorische Vorgaben, Sicherheitsanforderungen, Haftungsfragen und die praktische Organisation eines Flottenbetriebs bremsen die Dynamik. Selbst in technologieoffenen US-Bundesstaaten verläuft die Einführung langsamer, als viele Prognosen erwarten ließen.
Mehr als nur ein Fahrzeugstart
Ob das Cybercab tatsächlich noch im August offiziell auf die Straße kommt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Die Hinweise verdichten sich, eine flächendeckende Einführung ist damit jedoch noch nicht garantiert. Zu oft hat Tesla ambitionierte Zeitpläne nach hinten verschoben.
Dennoch markiert die aktuelle Phase einen Wendepunkt.
Erstmals existiert nicht nur eine Vision, sondern ein wachsendes Netz realer Robotaxi-Dienste. Das autonome Fahrdienste grundsätzlich möglich sind, haben andere schon bewiesen. Die entscheidende Frage lautet inzwischen, wer sie wirtschaftlich betreiben kann. Für Tesla ist das Cybercab weit mehr als ein neues Fahrzeug. Es ist der Versuch, ein Versprechen einzulösen, das Elon Musk seit Jahren abgibt. Gelingt dieser Schritt, könnte der August 2026 als der Monat in Erinnerung bleiben, in dem aus einer Idee ein Geschäftsmodell wurde.
Misslingt er, bleibt das Robotaxi vorerst das, was es für viele Kritiker schon lange ist: eine Zukunft, die immer kurz bevorsteht.
Quelle:https://www.taxi-heute.de/de/news/tesla ... 31970.html
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64.000 Euro teurer Elektroschrott
Tesla ruft in China Millionen Fahrzeuge zurück
Der US-Elektroautobauer Tesla ruft in China fast drei Millionen Fahrzeuge wegen Sicherheitsvorschriften für die Türgriffe zurück. Auch acht chinesische Autohersteller starteten über das Wochenende bzw. heute entsprechende Rückrufaktionen. Hintergrund ist, dass die ursprünglich von Tesla entworfenen versenkten Türgriffe bei Unfällen das Öffnen der Türen erschweren können.
Die Türöffnung in Tesla-Modellen erfolgt elektrisch per Hebel oder Knopf. Viele chinesische Hersteller haben dieses Design in den vergangenen Jahren übernommen. Doch wenn die Elektronik ausfällt, funktioniert auch die Türöffnung nicht mehr.
Mechanische Notgriffe „schwer zu erkennen“
Bei Tesla sind im Innenraum mechanische Notgriffe verbaut. Die chinesische Marktaufsicht bemängelte jedoch, dass diese Notgriffe „schwer zu erkennen und zu bedienen“ seien. „In Extremsituationen, wie beispielsweise bei einem schweren Unfall, der zu einem Ausfall des Niederspannungssystems des Fahrzeugs führt, kann das die Insassen daran hindern, die Türen schnell zu öffnen, um sich in Sicherheit zu bringen, und die Rettungsmaßnahmen von außen beeinträchtigen.“
Von dem Rückruf betroffen sind knapp eine Million Model 3 und knapp zwei Millionen Model Y, die Tesla in China fertigt. Hinzu kommen rund 46.000 Importwagen. Die chinesischen Hersteller BAIC, FAW, Dongfeng, Chery, Geely, Leapmotor, Xiaomi und XPeng rufen zusammengenommen weitere 1,3 Millionen Fahrzeuge aus demselben Grund zurück.
Quelle: https://orf.at/stories/3440076/
Aha. Und bei uns? Wurscht?
Der US-Elektroautobauer Tesla ruft in China fast drei Millionen Fahrzeuge wegen Sicherheitsvorschriften für die Türgriffe zurück. Auch acht chinesische Autohersteller starteten über das Wochenende bzw. heute entsprechende Rückrufaktionen. Hintergrund ist, dass die ursprünglich von Tesla entworfenen versenkten Türgriffe bei Unfällen das Öffnen der Türen erschweren können.
Die Türöffnung in Tesla-Modellen erfolgt elektrisch per Hebel oder Knopf. Viele chinesische Hersteller haben dieses Design in den vergangenen Jahren übernommen. Doch wenn die Elektronik ausfällt, funktioniert auch die Türöffnung nicht mehr.
Mechanische Notgriffe „schwer zu erkennen“
Bei Tesla sind im Innenraum mechanische Notgriffe verbaut. Die chinesische Marktaufsicht bemängelte jedoch, dass diese Notgriffe „schwer zu erkennen und zu bedienen“ seien. „In Extremsituationen, wie beispielsweise bei einem schweren Unfall, der zu einem Ausfall des Niederspannungssystems des Fahrzeugs führt, kann das die Insassen daran hindern, die Türen schnell zu öffnen, um sich in Sicherheit zu bringen, und die Rettungsmaßnahmen von außen beeinträchtigen.“
Von dem Rückruf betroffen sind knapp eine Million Model 3 und knapp zwei Millionen Model Y, die Tesla in China fertigt. Hinzu kommen rund 46.000 Importwagen. Die chinesischen Hersteller BAIC, FAW, Dongfeng, Chery, Geely, Leapmotor, Xiaomi und XPeng rufen zusammengenommen weitere 1,3 Millionen Fahrzeuge aus demselben Grund zurück.
Quelle: https://orf.at/stories/3440076/
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Ich zitiere:
PolybiusChampion
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3y ago
Wieder, um aus Ihrem brennenden Tesla auszusteigen: Erstens KEINE PANIK! Zweitens, öffnen Sie ruhig die Mittelkonsole und entfernen Sie dann den Plastikboden, indem Sie die 7 Clips an den Rändern lösen. Unter dem Boden finden Sie das Notfall-Türöffnungsset. Entfernen Sie das Set und nehmen Sie zuerst das graue Griffwerkzeug heraus. Entfernen Sie mit dem Werkzeug das Lautsprechergitter an der Fahrertür. Nehmen Sie nun den mitgelieferten Kreuzschlitzschraubendreher aus dem Notfall-Türöffnungsset, Sie können das graue Griffwerkzeug zur Seite legen, Sie werden es nicht mehr benötigen. Entfernen Sie mit dem Kreuzschlitzschraubendreher die Lautsprecherbaugruppe, indem Sie die 5 Schrauben lösen. Ziehen Sie die Lautsprecherbaugruppe heraus und greifen Sie dahinter und zur Vorderseite der Tür, um das Kabelbündel zu finden. Wenn Sie dieses beiseite schieben, wird der Notfall-Türöffnungshebel freigelegt. Schneiden Sie mit der im Notfall-Türöffnungsset enthaltenen Schere (Sie können den Kreuzschlitzschraubendreher beiseite legen) die 3 Kabelbinder durch, die den Notfall-Türöffnungshebel sichern, und ziehen Sie dann den Hebel fest zur Rückseite der Tür. Jetzt können Sie und die anderen Insassen das Fahrzeug sicher durch die Fahrertür verlassen.
https://www.reddit.com/r/RealTesla/comm ... &rdt=59838
PolybiusChampion
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3y ago
Wieder, um aus Ihrem brennenden Tesla auszusteigen: Erstens KEINE PANIK! Zweitens, öffnen Sie ruhig die Mittelkonsole und entfernen Sie dann den Plastikboden, indem Sie die 7 Clips an den Rändern lösen. Unter dem Boden finden Sie das Notfall-Türöffnungsset. Entfernen Sie das Set und nehmen Sie zuerst das graue Griffwerkzeug heraus. Entfernen Sie mit dem Werkzeug das Lautsprechergitter an der Fahrertür. Nehmen Sie nun den mitgelieferten Kreuzschlitzschraubendreher aus dem Notfall-Türöffnungsset, Sie können das graue Griffwerkzeug zur Seite legen, Sie werden es nicht mehr benötigen. Entfernen Sie mit dem Kreuzschlitzschraubendreher die Lautsprecherbaugruppe, indem Sie die 5 Schrauben lösen. Ziehen Sie die Lautsprecherbaugruppe heraus und greifen Sie dahinter und zur Vorderseite der Tür, um das Kabelbündel zu finden. Wenn Sie dieses beiseite schieben, wird der Notfall-Türöffnungshebel freigelegt. Schneiden Sie mit der im Notfall-Türöffnungsset enthaltenen Schere (Sie können den Kreuzschlitzschraubendreher beiseite legen) die 3 Kabelbinder durch, die den Notfall-Türöffnungshebel sichern, und ziehen Sie dann den Hebel fest zur Rückseite der Tür. Jetzt können Sie und die anderen Insassen das Fahrzeug sicher durch die Fahrertür verlassen.
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roland-1 hat geschrieben: Dienstag 25. August 2026, 07:44 Ich zitiere:
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Wieder, um aus Ihrem brennenden Tesla auszusteigen: Erstens KEINE PANIK! Zweitens, öffnen Sie ruhig die Mittelkonsole und entfernen Sie dann den Plastikboden, indem Sie die 7 Clips an den Rändern lösen. Unter dem Boden finden Sie das Notfall-Türöffnungsset. Entfernen Sie das Set und nehmen Sie zuerst das graue Griffwerkzeug heraus. Entfernen Sie mit dem Werkzeug das Lautsprechergitter an der Fahrertür. Nehmen Sie nun den mitgelieferten Kreuzschlitzschraubendreher aus dem Notfall-Türöffnungsset, Sie können das graue Griffwerkzeug zur Seite legen, Sie werden es nicht mehr benötigen. Entfernen Sie mit dem Kreuzschlitzschraubendreher die Lautsprecherbaugruppe, indem Sie die 5 Schrauben lösen. Ziehen Sie die Lautsprecherbaugruppe heraus und greifen Sie dahinter und zur Vorderseite der Tür, um das Kabelbündel zu finden. Wenn Sie dieses beiseite schieben, wird der Notfall-Türöffnungshebel freigelegt. Schneiden Sie mit der im Notfall-Türöffnungsset enthaltenen Schere (Sie können den Kreuzschlitzschraubendreher beiseite legen) die 3 Kabelbinder durch, die den Notfall-Türöffnungshebel sichern, und ziehen Sie dann den Hebel fest zur Rückseite der Tür. Jetzt können Sie und die anderen Insassen das Fahrzeug sicher durch die Fahrertür verlassen.
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und das ist tatsächlich ernst gemeint?
das erinnert mich an https://www.youtube.com/watch?v=OfyMa7S_QwY
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ah geh, da wird das Tesla System auf die Schippe genommengrant hat geschrieben: Dienstag 25. August 2026, 11:50
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und das ist tatsächlich ernst gemeint?
das erinnert mich an https://www.youtube.com/watch?v=OfyMa7S_QwY
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naja, bei dem was in letzter Zeit für Blödheiten zusammenkonstruiert werden, halte ich fast jeden Schwachsinn für möglich...
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ÖAMTC kritisiert Tarifchaos beim Laden von E-Autos
Der Mobilitätsclub ÖAMTC fordert dringend Verbesserungen bei der Tarifgestaltung an E-Ladesäulen. Aktuell könne es an ein und derselben Ladesäule zu enormen Preisunterschieden kommen – je nachdem welche Ladekarte verwendet wird. Obwohl die Preise laut der EU Alternative Fuels Infrastructure Regulation (AFIR) einfach, transparent und vergleichbar sein müssten. „Die Praxis sieht allerdings anders aus“, so ÖAMTC-Direktor Ernst Kloboucnik.
Anders als für Benzin und Diesel gebe es zumeist keine oder keine klare Preisauszeichnung an der Station. Und je nach verwendeter Ladekarte würden am selben Ladepunkt oftmals sehr unterschiedliche Tarife verrechnet, was mitunter an hohen Fremdkarten-Tarifen liegt. Auch die Wahl der Zahlungsmethode spiele eine Rolle.
Dies habe eine Studie von Arthur D. Little im Auftrag des Klubs ergeben, bei der die Ladepreise von 18 der größten österreichischen Anbieter untersucht wurden. Analysiert wurden jeweils die Preise je Kilowattstunde ohne Grundgebühr beim Laden mit der Ladekarte des Ladestellenbetreibers, mit einer Kreditkarte und das Standardangebot für konkurrierende Ladeanbieter – für Standard-, Schnell- und Ultraschnell-Ladesäulen.
Enorme Aufschläge bei Fremd-Ladestellen
Ergebnis demnach: In zwei Dritteln aller untersuchten Fälle haben Endkunden, die per Kreditkarte bezahlen, einen besseren Preis bekommen als konkurrierende Ladekarten-Betreiber per Standardangebot („Offer-to-All“).
Gegenüber den Ladepreisen, die Ladestellen-Betreiber ihren eigenen Kundinnen und Kunden verrechnen, zahlten Fremdnutzer in 90 Prozent aller Fälle mehr. Maximal betrug dieser Aufschlag 118 Prozent.
Mehrkosten von bis zu 70 Cent pro kWh
Laut ÖAMTC-Ladekompass differieren die Preise für Konsumentinnen und Konsumenten um bis zu 70 Cent pro kWh – was Mehrkosten von 142 Prozent gegenüber dem günstigsten Ladetarif entspricht. „Das wäre, als würde man an einer Tankstelle für einen Liter Diesel statt zwei Euro sogar 4,80 Euro bezahlen“, rechnet der Klub vor.
ÖAMTC fordert transparente Preise und faire Bedingungen
Der ÖAMTC Direktor fordert wirksame Regeln, die national auch durchsetzbar sind. „Technisch funktioniert das Laden über verschiedene Anbieter längst. Jetzt braucht es klare Spielregeln für transparente Preise und faire Bedingungen. Gelingt das mit der Überarbeitung der AFIR nicht, könnte es notwendig werden – angelehnt an die Roaming-Regulierung im Mobilfunk – massiv in den Markt einzugreifen und etwa konkrete Grenzen für Aufschläge oder Höchstpreise für Endkundinnen und Endkunden vorzuschreiben“, so Kloboucnik.
Energieunternehmen gegen Preis-Obergrenzen
Der Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ), der die Interessen von 13 österreichischen Energieunternehmen vertritt, unterstützt zwar das Ziel, Ladepreise transparent und einfach vergleichbar zu machen, lehnt aber pauschale Preisobergrenzen nach dem Vorbild des Mobilfunk-Roamings ab.
Da öffentliche Ladeinfrastruktur eine physische Energieinfrastruktur sei, würden sich die Kosten je nach Ladeleistung, Netzanschluss, Standort, Auslastung und Betrieb erheblich unterscheiden.
Preisobergrenzen könnten dazu führen, dass insbesondere weniger stark ausgelastete Standorte im ländlichen Raum oder in Wohngebieten wirtschaftlich schwerer zu betreiben seien und der Ausbau dadurch gebremst werde, warnte BEÖ-Vorsitzender Andreas Reinhardt. Für den Tarifvergleich verwies der BEÖ auf den unabhängigen Lade-Tarifkalkulator der E-Control Ladetarif.at.
Quelle: https://help.orf.at/stories/3237147/
Aha, auch das hat sich nicht geändert, sondern ist offensichtlich noch schlimmer geworden. Danke, ich verzichte. Spinnen doch.
Inakzeptabel.
Wieder einmal das "System Österreich": Ein Haufen "Argumente", um die Preise "stabil" zu halten.
Der Mobilitätsclub ÖAMTC fordert dringend Verbesserungen bei der Tarifgestaltung an E-Ladesäulen. Aktuell könne es an ein und derselben Ladesäule zu enormen Preisunterschieden kommen – je nachdem welche Ladekarte verwendet wird. Obwohl die Preise laut der EU Alternative Fuels Infrastructure Regulation (AFIR) einfach, transparent und vergleichbar sein müssten. „Die Praxis sieht allerdings anders aus“, so ÖAMTC-Direktor Ernst Kloboucnik.
Anders als für Benzin und Diesel gebe es zumeist keine oder keine klare Preisauszeichnung an der Station. Und je nach verwendeter Ladekarte würden am selben Ladepunkt oftmals sehr unterschiedliche Tarife verrechnet, was mitunter an hohen Fremdkarten-Tarifen liegt. Auch die Wahl der Zahlungsmethode spiele eine Rolle.
Dies habe eine Studie von Arthur D. Little im Auftrag des Klubs ergeben, bei der die Ladepreise von 18 der größten österreichischen Anbieter untersucht wurden. Analysiert wurden jeweils die Preise je Kilowattstunde ohne Grundgebühr beim Laden mit der Ladekarte des Ladestellenbetreibers, mit einer Kreditkarte und das Standardangebot für konkurrierende Ladeanbieter – für Standard-, Schnell- und Ultraschnell-Ladesäulen.
Enorme Aufschläge bei Fremd-Ladestellen
Ergebnis demnach: In zwei Dritteln aller untersuchten Fälle haben Endkunden, die per Kreditkarte bezahlen, einen besseren Preis bekommen als konkurrierende Ladekarten-Betreiber per Standardangebot („Offer-to-All“).
Gegenüber den Ladepreisen, die Ladestellen-Betreiber ihren eigenen Kundinnen und Kunden verrechnen, zahlten Fremdnutzer in 90 Prozent aller Fälle mehr. Maximal betrug dieser Aufschlag 118 Prozent.
Mehrkosten von bis zu 70 Cent pro kWh
Laut ÖAMTC-Ladekompass differieren die Preise für Konsumentinnen und Konsumenten um bis zu 70 Cent pro kWh – was Mehrkosten von 142 Prozent gegenüber dem günstigsten Ladetarif entspricht. „Das wäre, als würde man an einer Tankstelle für einen Liter Diesel statt zwei Euro sogar 4,80 Euro bezahlen“, rechnet der Klub vor.
ÖAMTC fordert transparente Preise und faire Bedingungen
Der ÖAMTC Direktor fordert wirksame Regeln, die national auch durchsetzbar sind. „Technisch funktioniert das Laden über verschiedene Anbieter längst. Jetzt braucht es klare Spielregeln für transparente Preise und faire Bedingungen. Gelingt das mit der Überarbeitung der AFIR nicht, könnte es notwendig werden – angelehnt an die Roaming-Regulierung im Mobilfunk – massiv in den Markt einzugreifen und etwa konkrete Grenzen für Aufschläge oder Höchstpreise für Endkundinnen und Endkunden vorzuschreiben“, so Kloboucnik.
Energieunternehmen gegen Preis-Obergrenzen
Der Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ), der die Interessen von 13 österreichischen Energieunternehmen vertritt, unterstützt zwar das Ziel, Ladepreise transparent und einfach vergleichbar zu machen, lehnt aber pauschale Preisobergrenzen nach dem Vorbild des Mobilfunk-Roamings ab.
Da öffentliche Ladeinfrastruktur eine physische Energieinfrastruktur sei, würden sich die Kosten je nach Ladeleistung, Netzanschluss, Standort, Auslastung und Betrieb erheblich unterscheiden.
Preisobergrenzen könnten dazu führen, dass insbesondere weniger stark ausgelastete Standorte im ländlichen Raum oder in Wohngebieten wirtschaftlich schwerer zu betreiben seien und der Ausbau dadurch gebremst werde, warnte BEÖ-Vorsitzender Andreas Reinhardt. Für den Tarifvergleich verwies der BEÖ auf den unabhängigen Lade-Tarifkalkulator der E-Control Ladetarif.at.
Quelle: https://help.orf.at/stories/3237147/
Aha, auch das hat sich nicht geändert, sondern ist offensichtlich noch schlimmer geworden. Danke, ich verzichte. Spinnen doch.
Inakzeptabel.
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64.000 Euro teurer Elektroschrott
"Analysiert wurden jeweils die Preise je Kilowattstunde ohne Grundgebühr beim Laden mit der Ladekarte des Ladestellenbetreibers, mit einer Kreditkarte und das Standardangebot für konkurrierende Ladeanbieter – für Standard-, Schnell- und Ultraschnell-Ladesäulen."
Wenn man objektiv sein möchte, dann müsste man aber auch die durchschnittliche Grundgebühr miteinrechnen.
Des weiteren wird nicht erwähnt, wieviel der durchschnittliche Aufschlag war.
Wenn z.B. Tesla seinen Kunden einen Spezialpreis macht, fällt der Aufschlag für Fremdlader natürlich höher aus.
Also Alles in Allem ein sehr eineitiger Artikel, in dem sich der ÖAMTC wieder als "Retter der E-Autofahrer" hinstellt, so zumindest meine Meinung dazu.
Fehlt nur noch der VCÖ, der macht sich auch gerne ungefragt wichtig...
Wenn man objektiv sein möchte, dann müsste man aber auch die durchschnittliche Grundgebühr miteinrechnen.
Des weiteren wird nicht erwähnt, wieviel der durchschnittliche Aufschlag war.
Wenn z.B. Tesla seinen Kunden einen Spezialpreis macht, fällt der Aufschlag für Fremdlader natürlich höher aus.
Also Alles in Allem ein sehr eineitiger Artikel, in dem sich der ÖAMTC wieder als "Retter der E-Autofahrer" hinstellt, so zumindest meine Meinung dazu.
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64.000 Euro teurer Elektroschrott
Es beginnt im Grunde damit, ich zitiere:
Anders als für Benzin und Diesel gebe es zumeist keine oder "keine klare Preisauszeichnung an der Station."
Und das ist schlicht und einfach eine Sauerei, ich verstehe nicht,
wie man so etwas als Kunde akzeptieren kann. Wenn ich hier
z. Z. in D ausgeschildert sehe, dass der Sprudel rund 2,20 kostet, saug ich mich halt in Tschechien den ganzen Sommer lang um rund 1,60 voll.
Klare, vergleichbare Preise.
Da nehme ich doch nicht so eine dämliche, undurchsichtige "Preislotterie" hin.
Anders als für Benzin und Diesel gebe es zumeist keine oder "keine klare Preisauszeichnung an der Station."
Und das ist schlicht und einfach eine Sauerei, ich verstehe nicht,
wie man so etwas als Kunde akzeptieren kann. Wenn ich hier
z. Z. in D ausgeschildert sehe, dass der Sprudel rund 2,20 kostet, saug ich mich halt in Tschechien den ganzen Sommer lang um rund 1,60 voll.
Klare, vergleichbare Preise.
Da nehme ich doch nicht so eine dämliche, undurchsichtige "Preislotterie" hin.
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E-Autos beim Fahren deutlich günstiger als Benziner
In der EU sind batteriebetriebene Elektroautos im vergangenen Jahr beim Fahren 33 Prozent günstiger gewesen als Benziner. Das geht aus einem Bericht des International Council on Clean Transportation (ICCT) hervor, der heute in Brüssel vorgestellt wird.
Als Grund für den Spareffekt nennt der Bericht laut vorab veröffentlichten Details fallende Batteriekosten und hohe Treibstoffpreise.
Die leitende Forscherin und Hauptautorin des ICCT-Berichts, Marie Rajon Bernard, geht nach eigenen Angaben davon aus, „dass die Verbreitung von batterieelektrischen Fahrzeugen in ganz Europa in den kommenden Jahren zunehmen wird, sofern die derzeitige Politik beibehalten wird“.
Zudem seien die Anschaffungskosten für batteriebetriebene Elektroautos in den drei größten Fahrzeugsegmenten im Jahr 2025 etwa gleich hoch gewesen wie bei Benzinern, wie eine Erhebung von Preisdaten von 100.000 Fahrzeugen auf dem größten europäischen Automarkt Deutschland ergeben habe. Die Zahl der batteriebetriebenen Elektroautos habe sich hier von 2020 bis 2025 vervierfacht.
Quelle: https://orf.at/stories/3441408/
In der EU sind batteriebetriebene Elektroautos im vergangenen Jahr beim Fahren 33 Prozent günstiger gewesen als Benziner. Das geht aus einem Bericht des International Council on Clean Transportation (ICCT) hervor, der heute in Brüssel vorgestellt wird.
Als Grund für den Spareffekt nennt der Bericht laut vorab veröffentlichten Details fallende Batteriekosten und hohe Treibstoffpreise.
Die leitende Forscherin und Hauptautorin des ICCT-Berichts, Marie Rajon Bernard, geht nach eigenen Angaben davon aus, „dass die Verbreitung von batterieelektrischen Fahrzeugen in ganz Europa in den kommenden Jahren zunehmen wird, sofern die derzeitige Politik beibehalten wird“.
Zudem seien die Anschaffungskosten für batteriebetriebene Elektroautos in den drei größten Fahrzeugsegmenten im Jahr 2025 etwa gleich hoch gewesen wie bei Benzinern, wie eine Erhebung von Preisdaten von 100.000 Fahrzeugen auf dem größten europäischen Automarkt Deutschland ergeben habe. Die Zahl der batteriebetriebenen Elektroautos habe sich hier von 2020 bis 2025 vervierfacht.
Quelle: https://orf.at/stories/3441408/
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