Verfasst: Samstag 25. Januar 2014, 18:07
Naja, im Prinzip sind ALLE Nocken ja wärmebehandelt. Solange das Grundmaterial passt hat man mit dann auch kein Problem.
Nitrieren hat seine Grenzen, is ja nix anderes als Kohlenstoff in die Oberfläche einzubringen. Dummerweise ist die Eindringtiefe begrenzt und von der Dauer abhängig. Machst du zu lang dann wird die Oberschicht zu hart so das dir bei ner Nocke an der Spitze die harte Schicht abplatzt da sie gegenüber dem Grundmaterial weniger flexibel ist. Dann wirkt die Kante dieses Schadens wie ein Drehmeissel... (kenn das von beschichteten Stösseln im Motorradbereich, dort rennsts halt anders rum Stössel killt Nocke... a net besser).
Weiteres Prob is halt auch das diese Schicht (wenige Hundertstel!!!) nur so lang hält bis sie eben durchgerubbelt ist. Dann alles so wie vorher. Man müsste natürlich auch die Lifters entsprechend behandeln.
Abhilfe geht da nur mir anderen Grundmaterialien... da gibts aber nix mehr mit Guss... das bedeutet aus dem Vollen raushobeln... das kostet... wie jeder Rollernockenfahrer weiß. Material teuer, schwer zu bearbeiten und dann noch viel zu bearbeiten und dann noch Behandeln... das mag kein Nockenhersteller für a paar Netsch verdrehn.
Alle Nocken die ich beim Prüfen hatte lagen bei 750-900 nach Vickers!
Absolut o.k. und ausreichend. Auch der nette Herr bei Bodycote in Wien 22 hat mir gleich mal bestätigt was ich schon vermutet hatte. Hat noch bevor er das Zeug geprüft hat gemeint das er net glaubt das es an der Härte liegt (Material würde sich mehr "verschmieren") sondern an der Schmierung. Die sei zwar ausreichend (weil ja nix auf Überhitzung hinweist) aber nicht geeignet vom Schmierstoff her.
Hab dann ja auch meist die selben Fabrikate wieder verwendet, BIS HEUTE ohne weitere Probleme.(z.B. 2x 383er Marine mit ISKY Nocken von meinem Dad die leider auch betroffen waren und danach 600 Stunden pipifein gelaufen sind bis wir sie gegen 2 LQ4's getauscht haben). Selbst die "Billignocken" von Elgin und SealedPower halten ohne Auffälligkeiten bisher.
Ich mach keine Experimente mehr. Reingeleert das Zeug und fertig.
Nitrieren hat seine Grenzen, is ja nix anderes als Kohlenstoff in die Oberfläche einzubringen. Dummerweise ist die Eindringtiefe begrenzt und von der Dauer abhängig. Machst du zu lang dann wird die Oberschicht zu hart so das dir bei ner Nocke an der Spitze die harte Schicht abplatzt da sie gegenüber dem Grundmaterial weniger flexibel ist. Dann wirkt die Kante dieses Schadens wie ein Drehmeissel... (kenn das von beschichteten Stösseln im Motorradbereich, dort rennsts halt anders rum Stössel killt Nocke... a net besser).
Weiteres Prob is halt auch das diese Schicht (wenige Hundertstel!!!) nur so lang hält bis sie eben durchgerubbelt ist. Dann alles so wie vorher. Man müsste natürlich auch die Lifters entsprechend behandeln.
Abhilfe geht da nur mir anderen Grundmaterialien... da gibts aber nix mehr mit Guss... das bedeutet aus dem Vollen raushobeln... das kostet... wie jeder Rollernockenfahrer weiß. Material teuer, schwer zu bearbeiten und dann noch viel zu bearbeiten und dann noch Behandeln... das mag kein Nockenhersteller für a paar Netsch verdrehn.
Alle Nocken die ich beim Prüfen hatte lagen bei 750-900 nach Vickers!
Absolut o.k. und ausreichend. Auch der nette Herr bei Bodycote in Wien 22 hat mir gleich mal bestätigt was ich schon vermutet hatte. Hat noch bevor er das Zeug geprüft hat gemeint das er net glaubt das es an der Härte liegt (Material würde sich mehr "verschmieren") sondern an der Schmierung. Die sei zwar ausreichend (weil ja nix auf Überhitzung hinweist) aber nicht geeignet vom Schmierstoff her.
Hab dann ja auch meist die selben Fabrikate wieder verwendet, BIS HEUTE ohne weitere Probleme.(z.B. 2x 383er Marine mit ISKY Nocken von meinem Dad die leider auch betroffen waren und danach 600 Stunden pipifein gelaufen sind bis wir sie gegen 2 LQ4's getauscht haben). Selbst die "Billignocken" von Elgin und SealedPower halten ohne Auffälligkeiten bisher.
Ich mach keine Experimente mehr. Reingeleert das Zeug und fertig.