Jeep Grand Cherokee kaufen oder Volvo behalten?

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Moderator: superbee

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meti
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Jeep Grand Cherokee kaufen oder Volvo behalten?

Beitrag von meti »

Momentan quäl ich mich schon seit einiger Zeit mit einer Entscheidung rum und komm einfach nicht zu nem Ergebnis.
Ich hab mir einen Jeep Grand Cherokee 5.2 V8 in den Kopf gesetzt. Deshalb bitte ich euch mir eure positiven und negativen Dinge zu dem Auto mitzuteilen.

Warum das Ganze: Mein Schlechtwetterauto (Volvo 940) ist heuer TÜV fällig. Um da durchzukommen müsste ich aber einiges an Geld in die Hand nehmen und da mich das Auto nur 890 Euro gekostet hat stelle ich mir die Frage ob sich ein Austausch des Autos nicht lohnen könnte. Ich bräuchte mindestens einen Endschalldämpfer, an der Hinterachse neue Bremsscheiben und -klötze sowie auf einer Seite einen neuen Bremssattel weil ein Kolben angebrochen ist. Die vorderen Bremsen könnten so durchgehen, aber garantieren würd ich das nicht. Desweiteren ist noch was am Fahrwerk nicht i.O. weil seit einigen Monaten das Lenkrad nicht mehr gerade steht (zieht aber nicht nach einer Seite, auch nicht beim Bremsen). Also ich schätze Mal das ich da nen knappen 1000er versenken müsste ...
Und die Versicherung für den Volvo ist sauteuer (der Cadillac ist trotz Teilkasko deutlich günstiger als der Volvo nur mit HP) ...

Auf der anderen Seite wollte ich schon immer nen Offroader.
Warum ausgerechnet den Granny: wurde offiziell in Deutschland verkauft, es ist die Steuer und Versicherungslage recht transparent (HSN und TSN sind nicht genullt) und bei der Steuer gibts problemos Möglichkeiten den besser als Euro 1 zu bringen. Nebenbei ists ein US V8, die Ausstattung ist vollständig und der Allrad ist permanent ...

Die Autos werden ja immer günstiger und mit einer Gasanlage wäre der Betrieb auch nicht teuerer als der Volvo jetzt. Selbst gängige Ersatzteile sind oft günstiger als für den Schweden.

Also was soll ich tun: Geld in den Schweden stecken und weitere 2 Jahre fahren (das Auto ist brav, langweilig und lahm, macht keinen Spaß) oder gegen einen Granny austauschen (wär auch was fürs Herz, aber ob die Zuverlässigkeit mit dem Schweden mithalten kann?) und den ggf. auf LPG umrüsten.

Schreibt mir bitte eure Meinungen dazu. Die Entscheidung kann ich nur selber treffen, aber vielleicht hat ja jemand hilfreiche Argumente.
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wur10
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Beitrag von wur10 »

fahr sowas mal probe und lies dich ein wenig auf www.jeepforum.de ein.
sehr spaßiges fahrzeug, das allerdings auch seine schwachstellen hat und überraschend durstig sein kann.
He made himself so me nothing you nothing out of the dust.
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albandy
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Re: Jeep Grand Cherokee kaufen oder Volvo behalten?

Beitrag von albandy »

meti hat geschrieben:
Also was soll ich tun: Geld in den Schweden stecken und weitere 2 Jahre fahren (das Auto ist brav, langweilig und lahm, macht keinen Spaß) oder gegen einen Granny austauschen (wär auch was fürs Herz, aber ob die Zuverlässigkeit mit dem Schweden mithalten kann?) und den ggf. auf LPG umrüsten.
.


Für mich zählt der Spaß. Warum sollte man als "daily" einen langweiligen Wagen fahren, vorausgesetzt man kann es sich leisten ?!
Mein alter Granny hat mir sehr viel Spaß gemacht und wenn der nicht so viel gesoffn hätte, dann hätte ich den jetzt noch.

Vorteile: keine Parkplatzhindernisse, wie Bordsteine, Böschungen etc.,
Zuladung passt, im Winter ist der Allrad unschlagbar, der Sound, gute Fahreigenschaften, gute Ersatzteilversorgung. Im Vergleich zum Volvo sicher nicht weniger zuverlässig, zumal dein Volvo auch kein Neuwagen ist.
Außerdem ist der Granny übersichtlich, man sitzt bequem und hat auch alle Extras, die man braucht.
Ich bekomm' direkt wieder Lust... :lol:

Nachteile: Er säuft...im Stadtverkehr auch 20 Liter und unter 14 Liter nur selten zu bewegen.
Vorbesitzer muß genau geprüft werden..wurde der Granny im Gelände bewegt, oder wurde dieser als Zugfahrzeug eingesetzt, dann sollte Hauptaugenmerk auf der Automatik liegen.

Ich spreche aus Erfahrung von Zwei Jahren Grannyfreundschaft :D
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Beitrag von Tom »

Hätt da einen Durango 5,9 für dich - braucht auch nicht mehr und fällt weit mehr auf! ;-)
Für alle die mich nicht kennen, ich hab das hier einmal gegründet, als ihr noch Golf gefahren seid! 8)
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Beitrag von tobi »

Tom hat geschrieben:Hätt da einen Durango 5,9 für dich - braucht auch nicht mehr und fällt weit mehr auf! ;-)


hast den noch immer net weg? was wolltest nochmal haben? :)
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Kevman
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Beitrag von Kevman »

Volvo würd ich "Verkaufen", mit a bisserl Glück findet sich ein Liebhaber, sind eh irgendwo im kommen....
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Gustavltd
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Beitrag von Gustavltd »

Also Geld verschenken, wenn die Bremsen defekt, sind würd ich nicht sagen.
Aber wenn der Preis (und wie gesagt die Vorbesitzer) passen ist sicher der Granny das Fahrzeug der Wahl.

lg Gus
Das Leben ist zu kurz. um es mit kleinen Autos zu vergeuden.
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Beitrag von eric1617 »

Man lebt nur einmal. Alles klar ? ;-)
Wer seine Waffen zu Pflugscharen schmiedet, der wird für jene pflügen, die das nicht getan haben.
Oliver_F_400

Beitrag von Oliver_F_400 »

22L/100Km ! als daily ?

Hab mir slbst grad an Granny CRD 2003 gekauft....braucht nur 12 Liter, kost aber teuer geld am Gebrauchtmarkt :(
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meti
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Beitrag von meti »

Jetzt sind ja ein paar Tage vergangen und ich hab so einige Meinungen und Argumente gelesen. Danke.

So einige Faktoren nehmen sich im Vergleich zum Volvo nix:

Versicherung: eh nur Haftpflicht und beide sind fast gleich teuer,
also ein klares unentschieden bzw. ein nichtiges Argument.

Steuer: da ist die Lage klar, aber ich setze zwingend Euro 2 (Volvo) oder besser vorraus und da ist der Unterschied nicht sooo groß, also kein Veto-Argument (bei Euro 1 wär das anders ...)

Zuverlässigkeit: Krücken gibts hier und da. Sehr zuverlässige Autos aber auch. Es kommt halt immer auf den Fahrer bzw. die Vorbesitzer an. Das Argument ist also auch kein Veto-Argument. Aber was ich bisher in diversen Testberichten, Foren, Fahrerberichten usw. gelesen habe dürften sich beide nicht so viel nehmen. Also ein normales kalkulierbares Risiko.

Verbrauch: Der Volvo nimmt sich 10 Liter, es können aber auch mal 11 werden. Die Gegenleistung dafür ist aber eher ungenügend. Lahm, matt und Spaß macht das Fahren auch meistens nicht. Ein reines "Nutzfahrzeug", also eine Schlechtwetterhure ...
Beim Jeep ist der Spaßfaktor schon auf dem Papier deutlich höher und daher automatisch auch der Fahrstil angepasst. Allerdings fahre ich mit souveräner Leistung auch zurückhaltender als mit einem untermotorisiertem Bremskeil. Der Jeep ist generell nicht als Sparwunder bekannt und im Vergleich mit dem Fleetwood ein wahrer Säufer. Also ohne LPG absolut indiskutabel. Daher ist das ein klares Veto-Argument. Gasanlage ist Pflicht. Kostet aber extra, auch klar ...

Und was das Argument angeht: "falls man es sich leisten kann"
Da ist allerdings eines klar: eigentlich kann ich mir weder das eine noch das andere Leisten. Der Volvo hat so einiges was fürn TÜV zu tun ist und es stehen noch andere Dinge an. Das läppert sich und ist eigentlich nicht rentabel und wenn z.B. noch was dazukommt dann wirds auch langsam ein Fall für nen Kredit. Für ne Neuanschaffung müsste ich entweder eine Kiste mit vielen km und hohem Alter kaufen um preislich im Rahmen zu bleiben und dann hätte ich wohl das gleiche Reparaturrisiko wie beim Volvo. Zusätzlich die Gefahr von unentdeckten Mängeln die mir erst im Nachhinein das Geld aus der Tasche ziehen.
Wenn ich dagegen ein relativ gutes Exemplar der letzten Baujahre mit relativ wenig km suche und dann die LPG-Anlage dazurechne dann komm ich ohne Kredit nicht aus aber hab vermutlich erst mal Ruhe (die übliche Wartung mal nicht gerechnet, die ist ja immer fällig).

Also im Endeffekt bin ich jetzt auch nicht viel schlauer als vorher und die Entscheidung was ich machen soll fällt mir immer noch nicht leicht. Naja, mal schaun ...
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Beitrag von D.I.Cruiser »

JEEP :thumb:
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Beitrag von grazyfrog »

Also ich muss sagen wenn ich es mir so Durchlese was Du schreibst gäbe es für mich nur eine Entscheidung:

Jeep !!!!

Aber entscheiden musst Du es :(
94er Ford Explorer

Der Wirtschaft zuliebe :lol:
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albandy
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Beitrag von albandy »

Was gibts da zu überlegen ?!

Kannst dir's monatlich leisten, dann nimm den Jeep, wenn dir der Spaß macht.
Wenn net, dann net....so einfach ist das. :D

"net" heißt bei uns übrigens "nicht"....net das da Mißverständnisse aufkommen ! :lol:
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Beitrag von meti »

albandy hat geschrieben:Was gibts da zu überlegen ?!

Einiges, sonst wärs ja einfach ...
albandy hat geschrieben:Kannst dir's monatlich leisten, dann nimm den Jeep, wenn dir der Spaß macht.
Wenn net, dann net....so einfach ist das. :D

Natürlich kann ich mir das monatlich leisten, sonst hätte ich jetzt ja nicht 2 Autos permanent angemeldet sondern nur einen Polo oder so an Elefantenrollschuh ...
albandy hat geschrieben:"net" heißt bei uns übrigens "nicht"....net das da Mißverständnisse aufkommen ! :lol:

Hey ... I bin koa Preiss sondern a Bayer ... I versteh de meisten Österreicher besser als wia manche glaubn ...

[sprachwissenschaftliches Buch teilweise gelesen Modus ON]
Und die in fast allen Bundesländern von Österreich gesprochenen Mundarten und das Bairische (in weiten Teilen von Bayern gesprochen) sind sehr eng miteinander verwandt und grenzen sich deutlich vom Hochdeutsch ab.
[sprachwissenschaftliches Buch teilweise gelesen Modus OFF]
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Beitrag von albandy »

meti hat geschrieben:
albandy hat geschrieben: Hey ... I bin koa Preiss sondern a Bayer ... I versteh de meisten Österreicher besser als wia manche glaubn ...


Jup, aber es lesen genug Preissn mit :lol:

zurück zum Thema: wenn Kohle keine Rolle spielt, dann laß das Herz entscheiden. Noch was; warum sollte man auf Spaß im Altag verzichten 8)
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