Drehzahlabfall beim Beschleunigen/ Frage

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Freakzilla
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Drehzahlabfall beim Beschleunigen/ Frage

Beitrag von Freakzilla »

Hallo!


Eine Frage an die Diagnostiker unter Euch...

Hab ein kleines Problem (eher ein störendes Verhalten vom Auto) - die mir bekannten FCA Partner in meiner Umgebung scheinen aber mit Problemen, die keine eindeutigen Fehlercodes werfen, überfordert zu sein.


Der Dicke (Dodge Charger 2012) ist phasenweise beim Beschleunigen ein bisschen bockig!

Wenn man vom Stand wegfährt fast nicht merkbar.

Sobald man während der Fahrt mal bremsen/Gas wegnehmen muss und dann wieder beschleunigt fällt die Drehzahl beim Beschleunigungsvorgang kurz ab:

Bei gemächlichem Draufsteigen fällt sie beim Erreichen von ca. 2200rpm kurz auf 1800 ab und zieht dann weiter rauf.
Wenn man stärker beschleunigt, merkt man´s erst ein bisschen später - bei ca. 3000 auf 2600 und dann weiter.
Bei Vollgas ist kein Abfall zu bemerken.

Egal ob Automatik oder Tiptronic, egal in welchem Gang!


Genaugenommen macht er das eh schon seit ich ihn hab (Mitte 2013), aber seit ich den Sportauspuff drauf hab, nervt mich dieses Beschleunigungsverhalten auch akustisch!

Ende 2013 hab ich ein Update fürs TCM gekriegt (Recall), danach ist´s eine Zeit lang besser gewesen – also vielleicht ein Problem mit der Elektronik/dem adaptiven Lernen?!

Habs bis jetzt bereits bei 3 Firmen anschauen lassen – bis jetzt ohne Erfolg. Keiner hat einen Fehler gefunden bzw. eine Idee präsentieren können. Genaugenommen war die Diagnose immer nur "Fehlercodes werden keine ausgeworfen" - zu mehr Diagnostik hat´s bis jetzt leider nicht gereicht!

Zuletzt wollt ich das Getriebe neu anlernen lassen (und somit das TCM rücksetzen), aber mir wurde gesagt, das geht beim NAG-1 nicht (weiß auch nicht, ob ich das glauben soll/kann).

Hat einer eine Idee, was ich testen lassen könnte?
Drehmomentwandler, Luftmassenmesser, das TCM oder das Getriebe selbst (wobei das NAG-1 ja kugelsicher sein soll)?
Oder gibt´s vielleicht sonst noch was, was dieses Verhalten verursachen könnte?!?

Kennt jemand eine(n) gute Werkstatt/ guten Mechaniker, an den ich mich wenden könnte.
Sonst muss ich wohl die Autodoktoren von VOX anschreiben :-)


Wäre für jeden Input dankbar!
Zuletzt geändert von Freakzilla am Mittwoch 27. Juli 2016, 14:22, insgesamt 1-mal geändert.
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bernds
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Beitrag von bernds »

Hört sich nach einem Defekt eines elektronischen Gaspedals an .... hat der sowas?
Was ist denn das für ein Auto? Bj.?
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Kapitänkurtl
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Beitrag von Kapitänkurtl »

Kraftstofffilter zu
Pedalwertgeber
Luftmassenmesser
Benziner? Dann vielleicht Zündelektronik (Box)
Eventuell verkokte Drosselklappe oder hängendes Abgasrückführventil

wären meine ersten Ansätze....
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Beitrag von Freakzilla »

bernds hat geschrieben:Hört sich nach einem Defekt eines elektronischen Gaspedals an .... hat der sowas?
Was ist denn das für ein Auto? Bj.?

Ups, dachte es steht im Profil - war wohl ein Irrtum
2012er Dodge Charger


Kapitänkurtl hat geschrieben:Kraftstofffilter zu
Pedalwertgeber
Luftmassenmesser
Benziner? Dann vielleicht Zündelektronik (Box)
Eventuell verkokte Drosselklappe oder hängendes Abgasrückführventil

wären meine ersten Ansätze....

Natürlich Benziner - gibt´s noch was anderes??? :)


Danke erstmal :thumb:
Das sind doch alles Dinge, die eine Werkstatt relativ problemlos prüfen kann, oder?!
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Gustavltd
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Beitrag von Gustavltd »

Danke erstmal
Das sind doch alles Dinge, die eine Werkstatt relativ problemlos prüfen kann, oder?!


Ja, wenn Sie genug Zeit dafür bekommt (und auch bezahlt bekommt) und will. :roll:


lg Gus
Das Leben ist zu kurz. um es mit kleinen Autos zu vergeuden.
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Freakzilla
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Beitrag von Freakzilla »

Ich hol den Thread mal wieder hoch, weil ich leider noch immer keine Werkstatt gefunden hab, die sich darum kümmern will...
Keine auslesbaren Fehler, also wird abgeblockt!

Also falls jemand eine gute Werkstatt/ guten Schrauber in Wien (oder südlich) kennt, wär ich dankbar.

Sonst bleibt mir nur mehr, die o.a. Teile auf Verdacht zu kaufen und tauschen zu lassen.

Danke für jeden Input.
Alex
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Beitrag von hier-kommt-kurt »

Das NAG-1 ist doch original Mercedes oder? 5-Gang mit Wandlerüberbrückung je nach Baujahr entweder ab 3. Gang oder später ab 1.Gang.
Das kann man zumindest beim W210 und W211 problemlos rücksetzen: Zündung ein, langsam Gas geben bis Kickdown, dort eine Weile bleiben, dann ZÜndung aus und anschliessend Gaspedal loslassen. Schlüssel angesteckt lassen mindestens ein paar Minuten, anschliessend ist das Schaltprogramm auf Werkseinstellung rückgesetzt und lernt neu. Wird bei deinem Auto auch ähnlich sein, denk ich mal.
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Beitrag von sascha1982 »

Blöder Vergleich aber hatte ich beim PT: LMM und Nockenwellensensor getauscht und besser war's...dann noch Kerzen und zündkabel neu und weg war's
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Freakzilla
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Beitrag von Freakzilla »

hier-kommt-kurt hat geschrieben:Das NAG-1 ist doch original Mercedes oder? 5-Gang mit Wandlerüberbrückung je nach Baujahr entweder ab 3. Gang oder später ab 1.Gang.
Das kann man zumindest beim W210 und W211 problemlos rücksetzen: Zündung ein, langsam Gas geben bis Kickdown, dort eine Weile bleiben, dann ZÜndung aus und anschliessend Gaspedal loslassen. Schlüssel angesteckt lassen mindestens ein paar Minuten, anschliessend ist das Schaltprogramm auf Werkseinstellung rückgesetzt und lernt neu. Wird bei deinem Auto auch ähnlich sein, denk ich mal.

Jo, ist das Getriebe!
Hab mir aber schon ein TranZformer Shift Kit eingebaut und das Reset vom adaptiven Lernen damit zurückgesetzt.
Das hat aber nichts gebracht...

Würd jetzt den Weg der o.a. Lösungsvorschläge gehen:
Pedalwertgeber, Luftmassenmesser, Drosselklappe

Vielleicht Einspritzdüsen reinigen lassen?!

Bin nur kein Schrauber, sodass ich´s selbst machen könnte...
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Beitrag von Freakzilla »

sascha1982 hat geschrieben:Blöder Vergleich aber hatte ich beim PT: LMM und Nockenwellensensor getauscht und besser war's...dann noch Kerzen und zündkabel neu und weg war's

Die Sensoren hätt ich mir schon rausgesucht - kosten eh nur ein paar Euro.
Ist einen Versuch wert...
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Beitrag von Kapitänkurtl »

Drosselklappensensor würde mir noch einfallen bzw. elektronischer Stellmotor für die Drosselklappe da ist der Sensor integriert.

Hatte ein ähnliches Problem bei meinem Omega hab jetzt (weil im Fehlerspeicher angezeigt) den Nockenwellensensor neu und hab vor allem den Drosselklappenteil mal gründlich gereinigt.

Gaspedal neu angelernt und weil er Zündaussetzer hatte die Ventildeckeldichtung erneuert (weil die Kerzen mit den Füssen im Öl gestanden sind.

Der Pumpendruck ist hier auch wichtig damit der nicht abfällt beim plötzlichen Gasgeben. Aber das erste Signal beim Beschleunigen das er bekommt ist das vom Pedalwertgeber, dann Drosselklappenstellung und Luftmassenmesser darauf hin sollte er mehr einspritzen und die Zündung vordrehen.
Zündungsverstellung hängt auch vom Klopfsensor ab, eventuell hat der einen ab und die Zündung ist zuweit hinten. Nehme an du fährst 95Oktan.

Zum Prüfen bräuchtest du die Sollwerte vom Pedalwertgeber, LMM, und Drosselklappenmotor
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Beitrag von Freakzilla »

Kapitänkurtl hat geschrieben:Drosselklappensensor würde mir noch einfallen bzw. elektronischer Stellmotor für die Drosselklappe da ist der Sensor integriert.

Hatte ein ähnliches Problem bei meinem Omega hab jetzt (weil im Fehlerspeicher angezeigt) den Nockenwellensensor neu und hab vor allem den Drosselklappenteil mal gründlich gereinigt.

Gaspedal neu angelernt und weil er Zündaussetzer hatte die Ventildeckeldichtung erneuert (weil die Kerzen mit den Füssen im Öl gestanden sind.

Der Pumpendruck ist hier auch wichtig damit der nicht abfällt beim plötzlichen Gasgeben. Aber das erste Signal beim Beschleunigen das er bekommt ist das vom Pedalwertgeber, dann Drosselklappenstellung und Luftmassenmesser darauf hin sollte er mehr einspritzen und die Zündung vordrehen.
Zündungsverstellung hängt auch vom Klopfsensor ab, eventuell hat der einen ab und die Zündung ist zuweit hinten. Nehme an du fährst 95Oktan.

Zum Prüfen bräuchtest du die Sollwerte vom Pedalwertgeber, LMM, und Drosselklappenmotor


Aber eine Frage zur Witschaftlichkeit...

Drosselklappe kostet ein bisl was, aber Pedal (+Pedalwertgeber) kostet ca. $60,00, LMM ca. $25,00.
Da ich´s selbst eh nicht ausmessen/prüfen kann, würde eine Fehlerdiagnose ja nicht viel weniger kosten als die Teile selbst, oder?
Weil Arbeitszeit will ja auch bezahlt sein!

Oder seh ich das falsch?!


Sprit fahr ich jetzt den BP Ultimate Super - hat glaub ich 98 Oktan
Vorher den 95er - ist aber kein Unterschied feststellbar!
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Gustavltd
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Beitrag von Gustavltd »

Das ist richtig. Halbe Stunde kannst leicht rechnen, bei einem Stundensatz von €120-130,- ist das schon teurer.

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Beitrag von marvin »

Sprit fahr ich jetzt den BP Ultimate Super - hat glaub ich 98 Oktan
Vorher den 95er - ist aber kein Unterschied feststellbar!







BP hat keinen hochoktanigen Benzin; der hat sicher keine 98 Oktan; probier mal bei Shell oder OMV den 100oktanigen.
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bernds
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Re: Drehzahlabfall beim Beschleunigen/ Frage

Beitrag von bernds »

Kurz mal zurück auf Anfang. Beim nochmaligen durchlesen hab ich folgendes nicht genau verstanden:

Freakzilla hat geschrieben:.... fällt sie beim Erreichen von ca. 2200rpm kurz auf 1800 ab und zieht dann weiter rauf.
bedeutet das, dass die drehzahl auf 1800 heruntergeht und dann von da baus langsam und normal wieder steigt?? oder bedeutet das, dass sie kurz auf 1800 fällt, dann wieder auff 2200 hochspringt, und dann erst normal weiter steigt?



Freakzilla hat geschrieben:
Freakzilla hat geschrieben:Wenn man stärker beschleunigt, merkt man´s erst ein bisschen später - bei ca. 3000 auf 2600 und dann weiter.
....gleiche Frage hier: springt die Drehzahl hin und zurück oder fällt sie nur herunter und von da an läuft alles normal?
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